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Quartalsverlust größer als erwartet – dennoch springt diese Aktie um 10 Prozent nach oben

An der Börse wird auf die Zukunft gewettet. Das konnte man heute wieder eindrucksvoll beobachten. Aixtron, einer der führenden Anlagenbauer für die Halbleiterindustrie, musste im vergangenen Quartal einen starken Umsatzrückgang verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahm er um 47 Prozent auf 21,4 Mio. Euro ab.

Entsprechend hoch auch der Verlust: Unter dem Strich erwirtschaftete Aixtron ein Minus von 15,5 Mio. Euro – das ist ein um rund 63 Prozent höherer Verlust als im Vorjahreszeitraum und noch schlechter als Experten ohnehin erwartet hatten.

Dennoch sprang der Aktienkurs heute zeitweise um über 12 Prozent nach oben. Warum? Die Anleger fokussierten sich bei ihrer Einschätzung vor allem auf die Angaben zum Neugeschäft und die entsprechende Prognose des Aixtron-Managements.


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Auftragseingang steigt kräftig

Tatsächlich legte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorquartal um 42 Prozent auf 44,4 Mio. Euro zu. Martin Goetzeler, Chef des im TecDAX notierten Unternehmens, bekräftigte daher auch die im Februar abgegebene Prognose für 2016.

In diesem Jahr soll der Umsatz die Range zwischen 170 und 200 Mio. Euro erreichen. Im Vorjahr lag er bei 197,8 Mio. Euro. Goetzeler erwartet zudem einen niedrigeren Verlust. Mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) rechnet er erst wieder 2017.

Den aktuellen Optimismus zieht Goetzeler aus einer von ihm erwarteten Belebung des Geschäfts in der zweiten Jahreshälfte. Die im ersten Quartal gut gefüllten Auftragsbücher lassen tatsächlich auf ein stärkeres zweites Halbjahr hoffen.

Aktie dreht wieder nach oben

Entsprechend optimistischer sind nun auch die Anleger, die die Aixtron-Aktie heute wieder in die Nähe ihrer 200-Tage-Linie trieben. Über dieser Durchschnittslinie, die als Indikator für die längerfristige Entwicklung gilt, lag die Aktie zuletzt Anfang Dezember.

Damals hatte der chinesische Großkunde San’an Optoelectronics in hohem Maße Aufträge zurückgezogen: Die Bestellung wurde von 50 auf 3 bereits gelieferte Maschinen zusammengestrichen. Das Unternehmen musste das Umsatzziel für 2015 drastisch zusammenstreichen, die Aktie fiel entsprechend um über 40 Prozent.

Die Börsentalfahrt, die bei 7,55 Euro gestartet war, endete erst Mitte Februar bei 2,95 Euro. Nun scheint es dank des optimistischen Ausblicks wieder nachhaltig nach oben zu gehen.

26. April 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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