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Rand-Investition: Südafrikas Währung empfohlen – wir raten ab

Früher als gedacht kommen nächste Währungsspekulation – jetzt auf Rand:

Südafrikas Währung soll nach Meinung eines Magazins Chancen bieten.

Dabei beruft sich die Analyse auf den möglicherweise anstehenden Boom der südafrikanischen Wirtschaft. Diese Hoffnung gründet sich auf die möglicherweise anziehende Konjunktur im Westen. Mit der Wirtschaft in Europa oder in den USA ziehen auch die Zahlen in Schwellenländern wieder an.

Umgekehrt hat dieser Mechanismus sich bereits gezeigt, als mit dem Einbruch im Westen auch Südafrikas Wirtschaft auf Talfahrt ging. Die fehlenden Kredite für Unternehmen im Westen – „Kreditklemme“ genannt – haben auch die Nachfrage in Südafrika belastet.

Südafrika: Geldfluß stimmt

Zudem soll Südafrika darunter gelitten haben, dass Anleger ihr Kapital im Zuge der Finanzkrise abgezogen haben. Gerüchteweise flossen Milliarden aus den Fonds ab – wegen der Finanzkrise.


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Diese Aussage lässt sich kaum prüfen, weil das Motiv nicht geäußert wird. Stimmt diese Aussage, lässt sich umgekehrt daraus jetzt schließen, dass Südafrika mehr Geld bekommt. Zunächst ist die Finanzkrise demnach ausgestanden, so heißt es jedenfalls.

Mit anderen Worten: die Begründung für eine Investition in Südafrika sowie den Rand (als Währung) ist vergleichsweise dünn. Noch ist weder die Finanzkrise ausgestanden oder die Konjunktur stabil. Deshalb bleibt der Blick auf die sogenannte Markttechnik.

Technische Signale: positiv

Die Technik muss sich nicht auf inhaltliche Argumente berufen. Hier reicht es, die Marktreaktionen anhand von Marktbildern (etwa Charts) zu beurteilen. Die Vorzeichen sind gut:

  • Der „Rand“, die südafrikanische Währung, ist demnach nicht nur um 15% gestiegen, sondern hat eine Widerstandszone erreicht.
  • Dies ist technisch dann positiv, wenn der Rand diesen Widerstand überwindet, also gegenüber dem Euro weiter aufwertet. Noch 2007 oder 2008 ebenso wie im ersten Halbjahr 2011 war die südafrikanische Währung daran gescheitert.
  • Gelingt es, wie die Technik sagt, den Widerstand „zu erobern“, kann es schnell weiter nach oben gehen.

Dies lässt sich nach Meinung der Analysten am besten gehebelt mit Optionsscheinen nutzen. So gibt es einen Optionsschein, der schon dann 50% Rendite bringt, wenn der Euro von aktuell knapp unter 10 auf 8,8 fällt.

Zudem empfiehlt sich nach der vorliegenden Analyse eine so genannte „Performance-Anleihe“. 9% Zinsen jährlich wären Ihnen hier sicher. Zudem bietet sich die Partizipation an Kursgewinnen des Rand. Geht es für die südafrikanische Währung nach unten, wären Sie zu 25% geschützt.

GeVestor meint: Das alles klingt vielversprechend – trotzdem lehnen wir ab. Bei Währungen haben Sie ein kaum kalkulierbares langfristiges Risiko im Depot, das hier bis 2015 reichen würde.

Bis dahin auf eine Konjunktur und oben drauf noch die Währung zu setzen, ist für private Investoren bei weitem zu viel verlangt. Daher raten wir: wer in Südafrika investieren möchte, fährt mit Minen besser.

17. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.