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Rechnet sich der Handelsriese auch für Investoren?

Einkaufen in den USA macht Spaß. Nicht nur schicke Kaufhäuser in New York oder die Outlet-Paradiese in Los Angeles oder Las Vegas versprechen Spaß beim Shopping. Auch ein Aufenthalt bei Wal-Mart kann Deutsche durchaus verblüffen.

Untergebracht in einer Art Lagerhalle, bietet Wal-Mart nahezu alles: Klamotten, Elektronik, Sportgeräte und nicht zuletzt Lebensmittel. In manchen Bundesstaaten ist auch die Auswahl an Utensilien für Jäger und Angler einen Schnappschuss wert.

Doch Wal-Mart bietet mehr: Wal-Mart Stores ist mit mehr als 10.940 Filialen das größte Einzelhandelsunternehmen der Welt. Das Erfolgskonzept des Konzerns ist eine breite Angebotspalette zu günstigen Preisen, kombiniert mit einem erstklassigen Kundenservice.

Die meisten Verkaufszentren befinden sich in den USA, in der Regel außerhalb der Ballungsgebiete. Dazu gehören Supermärkte, Kaufhäuser und Club-Geschäfte (Sam’s Club).


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Amerikaner halten sich beim Konsum zurück

Bei Wal-Mart laufen die Geschäfte weiterhin schleppend. Im 3. Quartal verdiente der Discountriese unterm Strich 3,7 Mrd $. Das war knapp 1% weniger als im Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz konnte dagegen um 2,8% auf 118,1 Mrd $ gesteigert werden. Auch der flächenbereinigte Umsatz in den USA wuchs in den drei Monaten um 0,5%, obwohl weniger Kunden die Läden frequentierten.

Diese viel beachtete Kennziffer legte damit zum ersten Mal seit fast 2 Jahren wieder zu. Das erscheint umso besser, da die jüngsten Konsumdaten eher mäßig waren: Die US-Verbraucher haben sich im September mit ihren Ausgaben sehr zurückgehalten und im Vergleich zum Vormonat 0,2% weniger Geld ausgegeben.

Die Amerikaner haben damit zum ersten Mal seit Januar ihre Ausgaben reduziert, was kein gutes Omen für die Gesamtwirtschaft ist.

Gegenwind für Wal-Mart

Die US-Wirtschaft hängt zu über zwei Drittel vom Konsum ab. Der neue Wal-Mart- Chef Doug McMillon versucht die Wende zu schaffen, indem er verstärkt auf kleinere Geschäfte setzt und den Service verbessert.

Auch in den Aufbau des Onlinegeschäfts investiert der Konzern kräftig, um Internetgrößen wie Amazon nicht kampflos das Feld zu überlassen. Wegen der Kosten dafür, aber auch wegen höherer Gesundheitsausgaben für die Mitarbeiter, hatte der Konzern bereits seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt.

Jetzt schränkte Wal-Mart den Ausblick weiter ein, weil neue Belastungen für die Schließung von Märkten in Japan anfallen. Dadurch wird der Gewinn je Aktie 2014 zwischen 4,92 und 5,02 $ ausfallen.

Wir erwarten eine unterdurchschnittliche Kursentwicklung – das schwache organische Wachstum und zu wachsende Online-Konkurrenz wiegen zu schwer.

22. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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