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Rendite aus Konserven?

Starke Marken haben eine Strahlkraft, die so schnell nichts erschüttern kann. Doch starke Marken müssen auch gepflegt werden und die zugehörigen Produkte sollten am Markt gefragt sein.

Bei einem Kult-Produkt aus dem vorigen Jahrhundert bin ich mir da nicht so sicher: Die Rede ist von der Campbell Soup, einer Tomatensuppe, die im englischen Sprachraum Kult-Charakter hat.

Doch zunächst zum Unternehmen: Campbell Soup ist ein führender Produzent qualitativ hochwertiger Markenlebensmittel. Die Tomatensuppe in der rotweißen Konservendose erlangte Weltruhm. Neben Suppen und Saucen (Pace) werden Frucht- und Gemüsesäfte (V8), Kekse und Konditoreiwaren (Pepperidge Farm) hergestellt. In Deutschland ist die Marke vor allem unter dem Namen Erasco bekannt.


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Campbell konnte zwar den Umsatz im 1. Halbjahr um 1% steigern, der Gewinn ging jedoch um 10,8% zurück.

Im weitergeführten Geschäft hat der Konzern aber 8,1% mehr verdient. Verantwortlich für das geringe Umsatzwachstum war das internationale Suppen- und Getränkegeschäft, das von negativen Wechselkurseffekten beeinflusst wurde.

Campbell Soup bleibt seit Jahren hinter dem S&P 500 zurück

Am besten abgeschnitten hat die Sparte Foodservice. Aber auch Backwaren und Snacks sowie das US-Geschäft mit Suppen verzeichneten Zuwächse. Das Gesamtjahr will Campbell mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau abschließen. Der Gewinn im weitergeführten Geschäft soll sich zwischen 2,32 und 2,38 $ pro Aktie bewegen.

Mit neuen Restrukturierungsmaßnahmen will der Konzern seine Rentabilität verbessern. Geplant ist eine vereinfachte Organisationsstruktur, mit der die jährlichen Kosten um 200 Mio $ gesenkt werden sollen. Künftig wird der Konzern nur noch in drei Sparten berichten: American Simple Meals and Beverages, Packaged Fresh und Global Biscuits and Snacks.

Erste Erfolge sollen im kommenden Geschäftsjahr sichtbar werden. Ob Campbell damit ein Erfolgsrezept gefunden hat, bleibt abzuwarten. Der Konzern sollte noch stärker auf die veränderten Essgewohnheiten reagieren. Immer mehr Konsumenten greifen eher zu Frischeprodukten als zu Dosensuppen.

Zudem ist die Position in den Schwellenländern noch zu schwach. Die Campbell-Aktie ist hoch bewertet und entwickelt sich seit Jahren schlechter als der Vergleichsindex S&P 500. Die Rentabilität ist im Branchenvergleich gering. Ob die geplante Neustrukturierung einen Wachstumsschub bringt, ist zweifelhaft.

Dividende ist nicht alles

Obwohl die Aktie derzeit eine Dividendenrendite von 2,7% einbringt, wirkt die Aktie unattraktiv. Das mag damit zusammenhängen, dass die Produkte von Campbell Soup einfach nicht mehr gefragt sind.

Konserven sind nichts, womit man Kunden heute anlocken kann. Zwar hat das Unternehmen mehr zu bieten, doch scheint die Marke Campbell einfach nicht mehr zu ziehen.

14. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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