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Rendite von Lebensversicherungen sinkt 2012 – die Gefahr

Lebensversicherungen schütten immer weniger Rendite aus. Das heißt:

Inzwischen ist die durchschnittliche Verzinsung laut map-Report geringer als 4%.

Damit reicht es nicht, um die Erwartungenzu erfüllen, die kapitalbildende Kunden an die Versicherungsgesellschaften hatten.

Denn: lange Zeit ging die Branche davon aus, dass Renditen von mehr als 5% möglich seien. Die Zeiten sind zunächst vorbei.

Geht es nach den aktuellen Zahlen, würden Sie als Vertragsnehmer gerade noch 3,93% im Schnitt erzielen. Grund dafür sind  und bleiben die mageren Renditen, die Anleihen zur Zeit bringen. Der Bund begab kürzlich eine Anleihe (6 Monate Laufzeit), die nur noch eine Negativrendite einbringt.

Kein Wunder, wenn Versicherungen kaum noch Renditen erwirtschaften. Die Renditen beziehen sich zudem "nur" auf den Sparanteil.

Das ist der Anteil an Prämien, der nach den Kosten für Vertrieb, Verwaltung und Versicherung (Risiko) noch übrig bleibt.


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Problem: Zulauf soll sinken

Ein weiteres Problem haben die Lebensversicherungen, wenn es nach Berichten einzelner Beobachter geht: die Zahl der Neuverträge soll insgesamt sinken – oder der Umsatz über die Versicherungssummen. Das betrifft dann direkt die Höhe der auszuzahlenden Prämien.

Entscheidend für die Rendite, die Sie letztlich mit Versicherungen erzielen können, ist die Überschussbeteiligung. Das bedeutet: Erwirtschaftet ein Konzern mit den eingezahlten Geldern noch mehr als geplant, sind zusätzliche Gewinnausschüttungen während der Laufzeit wie auch zum Abschluss möglich.

Dies hängt unter anderem auch vom Zufluss neuer Gelder ab – deshalb ist das Neukundenproblem für das Geschäft belastend.

Mehr als 4 Prozent kaum möglich

Wie die aktuellen Zahlungen zeigen, sind zur Zeit daher mehr als 4% Rendite kaum möglich. Diese Daten sind bezogen auf die Neuverträge auf dem Markt:

  • Allianz soll noch ziemlich genau 4,0% ausschütten.
  • Zurich Deutscher Herold wäre demnach mit 3,35% die schlechteste Versicherung – bezogen auf die Gewinne.
  • An der Spitze befindet sich die Aachen-Münchener mit einem Wert von 4,20%.
  • Der Branchenschnitt liegt bei 3,93% und soll damit erstmals seit dem Ende des Krieges(!) unter 4% liegen.
  • Fondsgebundene Versicherungsverträge können erheblich weniger oder mehr verdienen.

Alternativen zu Lebensversicherungen sind Sparpläne, etwa auf ETF börsengehandelte Fonds.

Diese bringen – wenn sie auf Aktien laufen – im historischen Mittel zumindest 6% bis 10%. Zudem haben Sie quasi jederzeit die Möglichkeit, auszusteigen oder die Zahlungen ruhen zu lassen.

Auch Versicherungen nehmen die Verträge zurück, aber: je geringer die Laufzeit, desto schlechter das Geschäft, da von den eingezahlten Beträgen zunächst die Kosten finanziert wurden, das Geld also nicht angelegt werden konnte.

GeVestor meint: Versicherungsverträge waren sicher "gut", inzwischen verlieren sie jedoch einige Vorteile. Sparpläne auf ETF kombiniert mit einer Risikolebensversicherung werden in den meisten Fällen hinreichend sein.

13. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.