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Rheinmetall-Aktie profitiert von steigenden Rüstungsausgaben

In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der bewaffneten Konflikte deutlich erhöht: Der Konflikt in der Ostukraine, der Kampf gegen den Islamischen Staat und andere Brennpunkte geraten zunehmend ins Geschehen.

Da kann es dann auch nicht verwundern, dass die Rüstungsunternehmen und ihre Aktien zunehmend ins Anlegerblickfeld rücken.

Fusion sorgt für Schlagzeilen

Durch die Sparmaßnahmen der letzten Jahre, die von zahlreichen europäischer Regierungen beschlossen wurden, geriet die Branche vermehrt ins Abseits. Zuletzt ließ ein Zusammengehen aufhorchen:

Der deutsche Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und sein französischer Konkurrent Nexter Systems haben in den vergangenen Tagen die Basis für einen neuen Rüstungsriesen in Europa gelegt. Es ist die spektakulärste Rüstungsfusion seit vielen Jahren.


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Dieser Weg soll – so Bundesregierung – künftig weiter beschritten werden und andere Konzerne dürften folgen: So wird für die Rüstungsindustrie eine noch engere Zusammenarbeit mit anderen europäischen Partnern angestrebt, wie aus einem Strategiepapier hervorgeht, dass das Bundeskabinett zuletzt verabschiedet hat.

Zur Begründung für diesen Schritt werden unter anderem die zunehmende internationale Konkurrenz und Einsparmöglichkeiten für den Bundeshaushalt genannt.

Rheinmetall mit guten Aussichten

Ein Investment in die Branche bietet sich derzeit bei der Rheinmetall an. Dabei handelt es sich um einen Technologiekonzern, der in den Bereichen Automobil und Verteidigung tätig ist. Mit anderen Worten – es dreht sich im Konzern nicht alles um Rüstungsgüter.

Ich erwarte gerade für dieses Segment eine positive Entwicklung: Eine jüngste Umfrage unterstreicht dies: Zwei Drittel der befragten Führungskräfte von Verteidigungsunternehmen erwarten keine weiteren Ausgabenkürzungen, sondern sogar eher wieder steigende Wehrbudgets.

So sind die Nato-Mitgliedsstaaten vertraglich verpflichtet, 2 Prozent ihres Bruttoinlandproduktes für Verteidigung auszugeben. Eine Marke, von der zahlreiche Mitgliedsstaaten (einschließlich Deutschland) noch weit entfernt sind.

Warten auf Zahlen

Im ersten Quartal vermieste die Rüstungssparte bei Rheinmetall noch ein wenig das Ergebnis: Immerhin konnte aber der Umsatz auf 4,6 Mrd. Euro zulegen. Im Gegenzug brach das Ergebnis je Aktie allerdings um rund ein Drittel ein. Mit Spannung dürften jetzt die Daten des Rechenschaftsberichts zum zweiten Vierteljahr – samt Ausblick – erwartet werden, der am 6. August veröffentlicht wird.

Ich rechne damit, dass in den nächsten Monaten die Verteidigungswerte vermehrt Berücksichtigung finden werden. Der jüngste deutsch-französische Zusammenschluss – wie oben angeführt – dürfte zudem für weitere Übernahme- und Fusionsfantasie sorgen.

Fundamentaldaten stimmen, charttechnisches Kaufsignal fehlt (noch)

Mit der Aktie von Rheinmetall sind Sie jedenfalls gut positioniert. Mit einem KGV von 12 und einer Dividendenrendite von mehr als 2,5 % gibt es zudem noch weitere Fundamentalargumente für den Erwerb des Papieres.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie in einem Seitwärtstrendkanal. Dabei befindet sich die Widerstandslinie bei 51 Euro, die wohl schon bald geknackt werden dürfte und den Weg zu weiteren Anstiegen frei macht; die Unterstützung liegt bei rund 45 Euro.

3. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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