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Rheinmetall macht Hoffnung

Deutsche Rüstungsgüter waren in den vergangenen Monaten vermehrt Thema in den Medien. Genannt wird in diesem Zusammenhang immer wieder auch Rheinmetall.

Doch Rheinmetall bietet mehr als nur Rüstung: Rheinmetall ist ein Technologie-Konzern für Automotive und Verteidigung mit den dezentralen operativen Führungsgesellschaften Kolbenschmidt Pierburg AG (Automotive) und Rheinmetall DeTec AG (Verteidigung) sowie der zentralen Management-Holding Rheinmetall.

In den vergangenen Jahren verlief das Geschäft beim Konzern eher schleppend. Grund genug, die Aktie einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.


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Hoffnung auf Auftrag der Bundeswehr

Rheinmetall hat zuletzt von der erfolgreichen Restrukturierung der Automotive-Sparte profitiert. Im Rahmen der Veröffentlichung der vorläufigen Jahreszahlen vermeldete das Unternehmen im Bereich Fahrzeug-Komponenten einen operativen Gewinn in Höhe von 184 Mio € – das ist Rekord.

Im Bereich der Rüstungsgüter belastete dagegen die geringe Nachfrage nach Munition das Ergebnis. Insgesamt ergibt sich daraus ein Gewinn von 160 Mio €. Der Umsatz kletterte 2014 um 6% auf 4,7 Mrd €.

In der Sparte Automotive zogen die Aufträge auch  aufgrund der guten Automobil-Konjunktur an. Gefragt waren zuletzt vor allem Produkte zur Kraftstoff- und Emissionsreduzierung. Die Sparte wächst nach wie vor profitabel.

Noch vor Monaten hatte Rheinmetall die Jahresziele zum zweiten Mal nach unten geschraubt. Sie lauten jetzt 4,6 Mrd € Umsatz und 55 Mio € vor Steuern. Die vorläufigen Zahlen machen nun allerdings Hoffnung, dass es für Rheinmetall unterm Strich dennoch besser laufen könnte, als zunächst gedacht.

Auch volle Auftragsbücher im Bereich Rüstung über 6,5 Mrd. € machen Hoffnung. Bislang löste dieser Bereich  keine Jubelstürme aus. Dem Rüstungsgeschäft machen schrumpfende Wehretats sowie Ausfuhrbeschränkungen zu schaffen.

Bei Rheinmetall gibt es nur einen Lichtblick

Auch mit der Bilanz steht es nicht zum Besten. Die Netto-Finanzschulden sind zuletzt um 26% auf 658 Mio € gestiegen und die Eigenkapitalquote auf 24% gesunken. Wegen des schlechten Abschneidens der Rüstungs-Sparte wird der Schuldenabbau länger dauern als erwartet.

Es droht eine weitere Abstufung der Bonität durch die Ratingagenturen. Eine solche Entwicklung ist natürlich Gift für die Aktie. Auch die ständigen Korrekturen an den Erwartungen schrecken Investoren eher ab. Noch bietet die Aktie zwar eine Dividendenrendite von 1,0 %, doch ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Anleger tun gut daran, bei Rheinmetall zunächst einmal abzuwarten. Ein kleiner Lichtblick  reicht noch nicht für den Börsenerfolg. Potenzielle Aktionäre von Rheinmetall bleiben besser vorerst in Deckung.

10. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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