Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Korrelation zwischen Euro und Aktien nutzen und so Risiko minimieren

Immer noch wird sich die Währungskrise um den Euro fortsetzen. Denn die Rettungspakete scheinen die Finanzmärkte aktuell zu enttäuschen.

Das heißt: Am Donnerstag klappten die Aktienbörsen zusammen, nachdem die Euro-Region deutlich machte, mit Anleihenkäufen die Krise auffangen zu wollen.

Den Märkten fehlt der Glaube, dass diese Strategie den Verfall der einzelnen südeuropäischen Staaten aufhalten wird.

Wer sich dagegen schützen möchte, wird mit einer Analyse der sogenannten Korrelationen weiterkommen.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Die zeigen an, inwieweit ein Kurs auf den anderen reagiert. So hat Goldman Sachs die Zahlen – nachvollziehbar – untersucht. Wir werden heute interessante Krisenschutz-Programme darstellen.

Währung und DAX: Kaum korreliert

Die entscheidenden Zahlen dazu betreffen z. B. Währungen wie den Euro gegen den DAX. Die Korrelation von 0,33 zeigt an, dass die Währung gegenüber dem DAX kaum korreliert ist.

Konkret heißt das: Die Korrelations-Werte können zwischen -1 und +1 variieren. Je näher die Werte an 0 notieren, desto unabhängiger sind 2 Größen.

Bei Minuszahlen laufen die Notierungen in eine umgekehrte Richtung, bei positiven Ausprägungen in dieselbe. 0,33 zeigt, dass Euro und DAX kaum miteinander zusammenhängen.

Wir werden weitere Korrelationen zeigen und damit eine Anlage-Empfehlung aussprechen können.

Weitere Korrelationen

Zudem gilt es aus unserer Sicht, im Laufe dieses Tages weitere Beiträge mit Wechselwirkungen aufzuzeigen, die Ihre Anlage-Entscheidungen optimieren können.

  • Der Euro / US-Dollar-Wert ist mit dem EuroStoxx 50 zu etwa 0,36 korreliert; also etwas stärker als zum DAX.
  • Zur Nasdaq und zum S&P 500 ist das Währungspaar ähnlich schwach korreliert; also bei etwas über 0,3.
  • Deutlich höher ist die Korrelation zu verschiedenen Rohstoff-Indizes, hier von Goldman Sachs selbst mit Werten von gut 0,45. Das heißt: Wer auf den Euro setzt, sollte gleichzeitig diese Rohstoff-Indizes meiden: Agrokultur, Industrie-Metalle (wie Aluminium oder Kupfer).
  • Zum Rohöl ist das Währungspaar ebenfalls etwas korreliert; also mit Werten von 0,46, sodass sich gleichlautende Investitionen in die beiden Positionen auf einen kleineren Anteil im Depot beschränken sollten. Zudem gilt für andere Währungspaare:
  • Euro/Yen sind deutlich höher korreliert zu den Aktienindizes. Es ist also nicht sinnvoll, auf den Euro gegen den Yen (etwa durch Calls oder durch Puts auf den Yen) und gleichzeitig den DAX oder S&P 500 zu setzen.
  • Euro/GBP (britisches Pfund) ist hingegen gar nicht korreliert zu den Aktienindizes. Hier können Sie also gegen oder auf den Euro wetten.

GeVestor meint

Schlussendlich bedeuten diese Werte: Wer auf oder gegen den Euro setzt (durch Optionsscheine), kann sowohl den Dollar als auch das Pfund als andere Währung nutzen und gleichzeitig Aktienindizes kaufen.

Die Renditegefahr ist vergleichsweise gering; egal, in welche Richtung Sie investieren.

So bieten sich – gegen den Euro – Puts auf den Dollar und gleichzeitig Sachwerte über ein DAX-Indexzertifikat an.

3. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt