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Robuster DAX-30 orientiert sich nach oben

Die Berichtssaison läuft ihrem Ende entgegen, in dieser Woche berichten aus dem DAX-30 nur noch ThyssenKrupp, Henkel, K+S sowie die Versorger Eon und RWE. Statt Unternehmenszahlen rücken daher nun wieder andere Themen stärker in den Fokus der Anleger.

Da ist zum einen die US-Zinspolitik: Wie geht die Notenbank Federal Reserve (Fed) mit den am vergangenen Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten um? Diese waren für Juli zwar nicht so gut wie erwartet ausgefallen, dafür wurden jedoch die Zahlen für die beiden Vormonate nach oben revidiert.

Die Fed hatte zuletzt signalisiert, dass für eine Leitzinswende eine verbesserte Situation am Arbeitsmarkt notwendig sei – in meinen Augen ist diese Situation nun eingetreten. Dennoch bleibt es ungewiss, ob die Fed bereits im September oder doch erst später im Jahr an der Zinsschraube drehen wird.

Furcht vor dem Fed-Zinsschritt ist übertrieben

Klar ist jedoch: der Zinsschritt selbst wird klein ausfallen – und ihm werden auch zunächst keine weiteren folgen. Die Angst mancher Börsianer vor dem Zinsschritt ist meines Erachtens deutlich übertrieben.


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Doch wie sagte bereits der legendäre Börsenguru André Kostolany: „Die Börse reagiert gerade mal zu zehn Prozent auf Fakten. Alles andere ist Psychologie.“ Entsprechend werden auch künftige Kursrücksetzer direkt mit einem möglichen Zinsschritt begründet werden.

Auch die Wachstumsabschwächung in China wird in den kommenden Tagen die Börsianer weiter beschäftigen. Jüngst belastete ein überraschend hoher Exportrückgang im Juli die chinesische Wirtschaft.

Am Mittwoch werden Zahlen zum Einzelhandelsumsatz und zur Industrieproduktion das Bild der aktuellen Lage weiter schärfen. In Deutschland sind von den Sorgen um ein nachlassendes Wachstum der chinesischen Wirtschaft vor allem die Aktien der Autobauer betroffen – für sie ist China längst zu einem wichtigen Absatzmarkt geworden.

In Deutschland selbst werden morgen die ZEW-Konjunkturerwartungen von besonderem Interesse sein. Angesichts der in den vergangenen Tagen an unterschiedlicher Seite recht positiv ausgefallenen Stimmungsbilder rechne ich auch hier mit gleichbleibend guten Zukunftserwartungen der Finanzmarktteilnehmer.

DAX-30 hat noch ordentlich Luft nach oben

Am Freitag erhalten wir schließlich die Daten zum Wirtschaftswachstum Deutschlands und anderer Länder der Eurozone im zweiten Quartal. Doch auch hier erwarte ich keine Überraschungen, die nicht bereits heute in den Kursen eingepreist sind.

Schließlich werden die weiterhin in großem Umfang vorhandene Liquidität, die fehlenden Anlagealternativen zur Aktie und die ungebrochen zu beobachtende Kauflust aus dem Dollarraum dafür sorgen, dass sich der DAX-30 in den kommenden Wochen langsam aus der seit Monaten anhaltenden Seitwärtsbewegung lösen wird.

Sicher, die Seitwärtsbewegung wurde begleitet von teilweise starken Kursbewegungen nach unten und nach oben. Doch die derzeitige Marke von rund 11.500 Punkten hat der DAX-30 seit März in jedem Monat berührt.

Auch die in Breite sehr guten Quartalszahlen und die im historischen Vergleich weiterhin eher niedrig bewerteten Aktien sollten den DAX-30 in den kommenden Wochen in Richtung 12.500 Punkte schieben.

10. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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