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Roche Aktie: Milliardengewinne mit neuem Blockbuster möglich

Es sind sehr gute Nachrichten für Patienten, die unter Multipler Sklerose (MS) leiden – und für Anleger des Schweizer Unternehmens Roche. Der Pharmakonzern hat in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass sein neues MS-Medikament Ocrelizumab in zwei wichtigen Phase-III-Studien besser abschneiden konnte als erwartet.

Demnach konnten die MS-Schübe in ihrer Anzahl im Vergleich zu bisherigen Standardtherapie deutlich reduziert werden und auch das Fortschreiten der klinischen Behinderung wird durch das Medikament signifikant verlangsamt.

Die Nebenwirkungen sind vergleichbar mit denen von Konkurrenzpräparaten, doch schwere Infektionen – die Hauptsorge im Prozess der Medikamentenzulassung – sind ausgeblieben.


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Gute Chancen auf Marktzulassung

Damit hat das Mittel gute Chancen auf eine Zulassung, die Branchenkenner für Ende 2016 oder Anfang 2017 erwarten. Im ersten Quartal des kommenden Jahres will Roche entsprechende Anträge bei den zuständigen Behörden der Europäischen Union und in den USA stellen.

Angesichts der positiven Testergebnisse mit Blick auf die Wirksamkeit dürfte das Medikament einen nicht unerheblichen Marktanteil erzielen. Das Umsatzpotenzial schätzen Beobachter auf bis zu 1,7 Milliarden Franken. Insgesamt werden weltweit jedes Jahr 10 Milliarden US-Dollar im MS-Markt umgesetzt.

Alarmierend sind diese Nachrichten vor allem aus Sicht des deutschen Konkurrenten Merck, dessen wichtigstes Standbein zuletzt auch ein MS-Medikament war, das allein im vergangenen Jahr mit 1,8 Milliarden Euro zum Konzernumsatz beitragen konnte. Diese Summe könnte sich spürbar reduzieren, sollte Roche sein Mittel erfolgreich am Markt platzieren.

Durchbruch in der Krebstherapie?

Darüber hinaus haben die Schweizer noch weitere vielversprechende Eisen im Feuer. Sowohl im Kampf gegen die Bluter-Krankheit als auch bei einem neuartigen Lungenkrebs-Medikament konnten wichtige Meilensteine erzielt werden.

So ergab eine Phase-II-Studie, dass die neue Lungenkrebs-Therapie die Überlebenschancen im Vergleich zur bisher gängigen Chemotherapie verdoppeln kann. Erlangt das Medikament Marktreife und Zulassung, würde dies aus medizinischer Sicht einen entscheidenden Durchbruch bei der Krebsbehandlung bedeuten, da die Therapie auf die Aktivierung des körpereigenen Immunsystems setzt, um die Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen.

Guter Start ins laufende Jahr

Doch nicht nur der Blick in die Zukunft bietet für Roche-Anleger Grund zur Freude. Auch die jüngste Vergangenheit kann sich durchaus sehen lassen. Trotz des starken Franken konnte das Unternehmen seinen Umsatz im ersten Quartal auf 11,8 Milliarden Franken steigern. Das sind 3 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Rechnet man die Währungseffekte heraus, hätte das Wachstum sogar bei 5 Prozent gelegen.

Auch der Genussschein konnte seit Jahresbeginn zulegen. Analysten sehen angesichts der jüngsten Forschungserfolge weiteres deutliches Kurspotenzial. Anfang Juli sprachen mehrere Studien Kaufempfehlungen aus. Das Kursziel wird dabei zwischen 305 und 340 Franken angesetzt. Der Genussschein war zuletzt für rund 260 Franken zu haben.

2015-07-08 Roche

12. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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