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Viele Unternehmen in Europa haben 2015 von externen Faktoren profitiert, vor allem der niedrige Ölpreis und Währungseffekte wirkten sich bei zahlreichen Konzernen positiv aus. Auch im Dax war dieser Trend zu beobachten.

Ein Land aber hatte hinsichtlich der Währungswechselkurse ganz besonders hart mit umgekehrten Effekten zu kämpfen: die Schweiz und mit ihr alle Unternehmen, deren Geschäfte vorrangig in Schweizer Franken abgewickelt werden.

Franken-Schock kam überraschend

Rückblick: Im Januar 2015 beschließt die Schweizer Nationalbank (SNB), die Bindung des Franken an den Euro aufzuheben. Der Schritt trifft Finanzmärkte wie Unternehmen überraschend, er hatte sich nicht abgezeichnet. Zuvor galt ein Wechselkurs von 1,20 Franken je Euro.

Ein kurzfristiges Börsenbeben ist damals die Folge. Seither ist ein Jahr vergangen und mittlerweile zeigt sich, in welchem Ausmaß die Schweizer Wirtschaft von dieser Entscheidung getroffen wird.


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Besonders heftig klagt die wichtige Tourismusbranche. In den ohnehin schon als teuer geltenden Schweizer Skigebieten etwa haben die Preise für Unterkunft und Verpflegung um rund 30 Prozent angezogen.

Währungseffekte treffen Konzerne hart

Doch in der aktuell laufenden Berichtsaison zeigt sich, dass der negative Währungseffekt sich auch in den Büchern zahlreicher Konzerne niederschlägt. Einer dieser Leidtragenden ist Roche. Eigentlich gilt die Pharmabranche als relativ krisenfest, immerhin kann sie horrende Preise für ihre Produkte verlangen, die in aller Regel auch gezahlt werden, vorausgesetzt es handelt sich beispielsweise um ein besonders effektives oder nebenwirkungsarmes Medikament.

Und von Krise kann im eigentlichen Sinne des Wortes auch bei Roche nicht die Rede sein, immerhin beläuft sich der Gewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr auf gut 9 Milliarden Franken. Damit bleibt das Unternehmen zwar hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Doch rechnet man die Währungseffekte heraus steht unterm Strich ein Plus von 4 Prozent.

Ähnlich verhält es sich mit dem Umsatz, der nach konstanten Währungen um 5 Prozent zulegen konnte. Durch den Franken-Schock jedoch schmilzt das Plus auf gerade einmal 1 Prozent zusammen.

Kurs knickt ein

Anleger reagierten verschnupft auf die Zahlen und schickten den Genussschein in einer ersten Börsenreaktion auf Talfahrt: Kurz nach Bekanntwerden der Jahresbilanz knickte der Kurs um rund 4 Prozent ein.

2016-02-01 Roche

Analysten hatten im Schnitt einen Jahresgewinn von 10,2 Milliarden Franken prognostiziert und dem Konzern damit eine Milliarde mehr zugetraut, als am Ende herauskam. Auch Roche selbst hatte sich nach der Neunmonatsbilanz etwas optimistischer gezeigt als nach Ablauf des ersten Halbjahres 2015. Das Ausmaß der Währungseffekte hatte man offenbar unterschätzt.

Dennoch sieht die Führungsebene den Konzern gut aufgestellt und verweist auf Fortschritte bei Produkten in der Pipeline.

Ein weiteres Trostpflaster für die Aktionäre dürfte zudem die traditionell steigende Dividende sein. Diese soll von 8 auf 8,10 Franken angehoben werden.

17. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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