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Roche Aktie: Analyse zum Dividenden-Champion aus der Schweiz

Der deutsche Leitindex DAX hätte heute fast die 11.000-Punkte-Marke geknackt. Am Ende fehlte dem Bullen jedoch die Kraft. Mit 10.890 Punkten rettete der DAX immerhin ein kleines Plus ins Ziel.

Auffällig ist, dass der deutsche Aktienmarkt seit der jüngsten Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) steigt. Jetzt haben auch die letzten Investoren verstanden, dass die EZB mindestens bis Ende 2016 an der Null-Zins-Politik festhalten will. Daher weichen immer mehr Anleger in dividendenstarke Aktien aus.

Gestern habe ich Ihnen hier an dieser Stelle mit Novo Nordisk einen ersten Dividenden-Champion vorgestellt und Ihnen für die kommenden Tage und Wochen weitere erstklassige Dividenden-Titel angekündigt. Heute folgt mit dem Schweizer Pharmagiganten Roche die Nummer zwei.

Zu den besten Dividendenwerten zählen traditionell die Unternehmen aus der Pharmabranche. So ist es auch nicht erstaunlich, dass der europäische Dividenden-König aus dieser Branche kommt. In den vergangenen 27 Jahren hat der Pharma-Gigant Roche Jahr für Jahr die Dividende gesteigert.

Mit dieser Serie hat Roche seinen Erzrivalen klar geschlagen. Novartis hat die Dividende „nur“ in den vergangenen 17 Jahren stetig gesteigert.


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Roche legt größten Wert auf eine Fortsetzung der Dividenden-Serie. So gehören die Schweizer zu den wenigen Unternehmen, die bereits im Halbjahresbericht einen Hinweis auf eine weiter steigende Dividende gegeben haben.

Roche ist die Nr. 1 im Kampf gegen den Krebs

Der Schweizer Roche-Konzern mit Hauptsitz in Basel ist eines der führenden Unternehmen im forschungsorientierten Gesundheitswesen. Roche setzt auf die beiden Standbeine Pharma und Diagnostik und entwickelt als – nach eigenen Angaben – weltweit größtes Biotech-Unternehmen Medikamente für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Neurowissenschaften.

Roche zählt sich zu den weltweit bedeutendsten Anbietern von Produkten der Invitro-Diagnostik und gewebebasierten Krebstests und gilt als Pionier im Diabetesmanagement. Zu den zukünftigen Wachstumstreibern gehört auch die „Personalisierte Medizin“, die Roche ebenfalls abdeckt.

Seit der Gründung im Jahr 1896 hat Roche in der Medikamentenforschung viele Meilensteine erreicht. Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen 24 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Chemotherapeutika.

Die aktuellen Zahlen von Roche

Das Schweizer Pharmaunternehmen hat vergangene Woche die Zahlen für das Gesamtjahr 2014 vorgelegt. Roche konnte im vergangenen Jahr den Umsatz in heimischer Währung um ein Prozent auf  47,46 Mrd. Schweizer Franken (CHF) steigern.

In konstanten Wechselkursen entsprach der Umsatzanstieg einem Plus von 5%. Die Diagnostik-Sparte konnte dabei stärker als die Pharma-Sparte wachsen. Der Gewinn pro Aktie erreichte 14,29 CHF (währungsbereinigt ebenfalls +5%). Roche plant erneut eine Erhöhung der Dividende von 7,80 CHF auf 8,00 CHF.

Im Jahr 2015 erwartet Roche einen Umsatzanstieg in niedriger bis mittlerer einstelliger Höhe. Dabei soll der Gewinn je Aktie stärker zulegen als der Umsatz.

Regelmäßig hohe Dividenden aus der Schweiz

Von den regelmäßigen Dividenden-Steigerungen profitieren die Roche-Aktionäre. Hier die Rechnung zu den historischen Dividenden-Renditen:

Roche-Aktionäre, die im Jahr 1994 Aktien zum Preis von je 61,12 CHF erworben haben und im Frühjahr 8 CHF Dividende kassieren, können sich über eine Dividenden-Rendite in Höhe von 13,1% freuen.

Und selbst diejenigen, die erst im Jahr 2004 zu einem Kurs von 124,75 Franken eingestiegen sind, erreichen 2015 eine attraktive Dividenden-Rendite von 6,41%. Neueinsteiger kommen aktuell auf eine Dividenden-Rendite von 3,22%.

Der Frankenschock ist für Roche kein Problem

Die Franken-Aufwertung, die aus der Entkoppelung von Franken und Euro resultiert, erschütterte viele Unternehmen aus der Schweiz und die Schweizer Aktionäre bis ins Mark. Für den Pharmakonzern Roche ist der Frankenschock allerdings so gut wie kein Problem.

Als weltweit agierendes Unternehmen, das zahlreiche Produktionsstätten und Forschungslabore im Ausland unterhält, erwirtschaftet Roche 98 Prozent seines Umsatzes außerhalb der Schweiz und hat dadurch sehr viel weniger mit der Entscheidung der Schweizer Notenbank zu kämpfen als exportorientierte Firmen, die vorwiegend in der Schweiz produzieren.

3. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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