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Roche meldet Gewinne: Die guten Neuigkeiten

Für Roche läuft es rund. Der Schweizer Pharmakonzern hat seine Bilanz für das erste Halbjahr vorgestellt und damit Anleger und Analysten erfreut. Die Erwartungen konnten übertroffen werden.

Umsatz und Verkauf von Medikamenten gegen verschiedene Krankheitsbilder legten jeweils kräftig zu, allerdings wurde die Bilanz insgesamt und speziell die Gewinnentwicklung von Währungseffekten belastet.

Nimmt man konstante Wechselkurse an, kletterte der Gesamtumsatz im ersten Halbjahr um 6 Prozent. Durch die Stärke des Schweizer Franken belief sich das Plus am Ende jedoch auf lediglich 3 Prozent.

Krebstherapie als sicheres Standbein

Besonders gut entwickelte sich das Geschäft mit Medikamenten zur Krebstherapie. In diesem Bereich zählt Roche zu den weltweiten Marktführern. Der Erlös der drei Brustkrebs-Medikamente stieg etwa zusammengefasst um 21 Prozent, der Umsatz mit anderen Anti-Krebs-Präparaten legte ebenfalls zu.

Doch neben der Onkologie, die für Roche als sicheres Standbein gilt, wurde insbesondere das Geschäft mit dem Präparat Esbriet als Sahnehäubchen hervorgehoben. Das Medikament wird gegen Lungenfibrose eingesetzt und ist erst seit 2014 erhältlich.


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Hoffnungsträger Esbriet

Die Umsatz- und Einnahmenentwicklung mit Esbriet ist aus Sicht der Anleger vor allem deshalb interessant, weil Roche das Mittel im Rahmen einer Übernahme des kalifornischen Unternehmens Intermune erworben hat.

Die 8,3 Milliarden Dollar schwere Übernahme des US-Wettbewerbers wird von zahlreichen Beobachtern als zu teuer angesehen – soll sich aber amortisieren, wenn das Geschäft mit Esbriet gut läuft. Roche hofft auf einen Jahresumsatz im mehrstelligen Milliardenbereich.

Ganz so weit ist es noch nicht, im ersten Halbjahr beliefen sich die Einnahmen auf 229 Millionen Franken. Doch die tendenzielle Entwicklung deutet in eine positive Richtung.

Projekte in der Pipeline

Auch in anderen Bereichen liegen bei Roche Hoffnungsträger in der Pipeline. So befindet sich der Wirkstoff Ocrelizumab gegen Multiple Sklerose zurzeit in den finalen Phase-III-Studien und erzielt dort gute Ergebnisse.

Und auch die Alzheimerforschung rückt wieder stärker auf die Agenda. In diesem Bereich will Roche ebenfalls ein Medikament in die entscheidende Phase-III der klinischen Erprobung bringen.

Im Zuge der Halbjahresbilanz hat die Unternehmensleitung zudem ihre Jahresprognose bestätigt. Demnach sollen die Verkäufe – gemessen an konstanten Wechselkursen – im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich zulegen. Auch die Dividende für 2015 soll angehoben werden.

Analysten zuversichtlich

Analysten halten die Schätzungen angesichts des starken ersten Halbjahres für eher zurückhaltend und gehen davon aus, dass die Jahresprognose in den kommenden Monaten noch angehoben werden könnte.

Unterm Strich sind die Experten zuversichtlich und empfehlen die Aktie zum Kauf. Im bisherigen Jahresverlauf verzeichnete der Kurs eher eine Seitwärtsbewegung, doch Analysten sehen noch deutliches Potenzial.

Die Kursziele aktueller Studien reichen von 300 bis 340 Schweizer Franken. Zuletzt war das Papier für rund 280 Franken zu haben.

2015-07-31 Roche

31. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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