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Roche: Mit Ocrevus zurück auf Erfolgskurs?

Roche hat 2 wichtige Hürden genommen auf dem Weg zur Zulassung seines neuen Medikaments gegen Multiple Sklerose:

Ocrevus heißt das Mittel, dem Beobachter das Potenzial zum Blockbuster zutrauen. Nun haben sowohl die europäische Zulassungs-Behörde EMA als auch die US-Zulassungs-Behörde FDA grünes Licht gegeben.

Beide Stellen werden den Zulassungs-Antrag der Schweizer nun prüfen und womöglich noch in diesem Jahr über eine Zulassung entscheiden.

Gelingt der Schritt auf den freien Markt, könnte das bereits am dem kommenden Jahr ordentlich Geld in die Kassen des Pharma-Konzerns spülen.

Milliarden-Umsätze erwartet

Bereits im Februar gab es gute Nachrichten für Ocrevus: Als erstes Medikament überhaupt erhielt es durch die FDA die Einstufung „Therapie-Durchbruch“ bei der Behandlung von PPMS.

Die primär progrediente multiple Sklerose tritt seltener auf und ist bislang nicht durch Medikamente therapierbar.


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Im Gegensatz zur häufigeren Form RRMS tritt sie nicht schubweise mit zeitweise nachlassenden Symptomen auf, sondern kennzeichnet sich durch einen kontinuierlichen Verlauf der Erkrankung mit zunehmenden Einschränkungen für die betroffenen Patienten.

Kein Wunder also, dass die FDA der Prüfung des Zulassungs-Antrags nun hohe Priorität eingeräumt hat, was den Zulassungs-Prozess beschleunigen dürfte. Auch in Europa stehen die Chancen gut, dass das Mittel auf den Markt kommen wird.

Branchen-Beobachter schätzen, dass der Jahres-Umsatz, der mit Ocrevus erzielt werden kann, bei 2 bis 4 Mrd. Schweizer Franken liegen könnte.

Dementsprechend positiv wurden die Meldungen der Zulassungsbehörden aufgenommen. Die Anträge waren für das 1. Halbjahr 2016 angekündigt und liegen damit noch im Zeitplan.

Analysten sehen klares Kurspotenzial

Analysten bescheinigten dem Roche Genussschein zuletzt deutliches Kurspotenzial und empfahlen das Papier fast einstimmig zum Kauf. Lediglich Experten von HSBC und S&P Capital zeigten sich zurückhaltender und sprachen sich dafür aus, das Papier zu halten.

Sie bezifferten ihre Kursziele auf 253 bzw. 270 Franken. Zuletzt wurde der Roche Genussschein zu einem Kurs von knapp 253 SFr oder 232 € gehandelt.

Andere Analyse-Häuser sehen die Zukunft des Schweizer Konzerns deutlich positiver und empfehlen das Papier zum Kauf.

Ihre Kurs-Ziel-Spanne bewegt sich dabei meist zwischen 285 SFr (Bernstein Research, Berenberg Bank) und 308 SFr (Morgan Stanley).

Einen Ausreißer nach oben bildet die aktuelle Studie von Goldman Sachs, die ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von satten 385 SFr garniert.

Gute Nachrichten können Roche Anleger gut gebrauchen: In den vergangenen Monaten ging es für den Genussschein stetig auf und ab, mehrfach wurde die Unterstützungs-Zone bei etwa 215 € getestet.

Auf Jahressicht hat das Papier inzwischen rund 10% an Wert verloren; von den Höchstständen, die im Sommer 2015 erreicht wurden, ist der Kurs inzwischen ein gutes Stück entfernt – höchste Zeit also für einen neuen Blockbuster am Markt.

2016-06-29 Roche

30. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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