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Roche Quartalszahlen: Umsatzwachstum nimmt Fahrt auf

Bei Schweizer Aktien sollte man momentan zweimal hinschauen. Der „Franken-Schock“ vom Januar sitzt bei so manchem Unternehmen noch tief.

Überraschend beschloss seinerzeit die Schweizer Notenbank SNB, die Koppelung des Schweizer Franken an den Euro aufzuheben. Heftige Turbulenzen – nicht nur am Schweizer Parkett – waren die kurzfristige Folge.

Nun, mit Blick auf ein abgeschlossenes erstes Quartal, zeigt sich, dass vor allem die international aufgestellten Großkonzerne dieser Hektik trotzen konnten. Ihre Geschäftszahlen haben durch die Aufhebung des Mindestkurses nicht nachhaltig gelitten.

Roche verkraftet Franken-Schock gut

Ein Musterbeispiel hierfür ist Roche. Einen Großteil seines Quartalsgewinns erzielte der Pharmakonzern in den USA und somit in US-Dollar.

Das Erfolgsrezept liegt aber nicht nur in der regionalen Verteilung, sondern auch in der gut aufgestellten Produktpalette. Hier hat Roche breit gefächert, aber dennoch Schwerpunkte gesetzt. Man mischt nicht überall mit, setzt aber auf nachhaltige Forschung und Entwicklung, vor allem in den Bereichen Onkologie und Immunologie.


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Gerade in Sachen Krebstherapie sind viele Pharmakonzerne stark engagiert. Roche bildet hierbei keine Ausnahme, ganz im Gegenteil. Der Konzern zählt zu den weltweit führenden, wenn es um Investitionen in Forschung und Entwicklung geht. Am Generikamarkt mischt das Unternehmen dagegen nicht mit.

Ordentliche Umsatzsteigerung im ersten Quartal

Seine Jahresziele hat das Roche-Management nach dem ersten Quartal jedenfalls bestätigt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Verkaufserlös um 3 Prozent gesteigert werden von 11,5 auf nun 11,8 Milliarden Franken.

Das Umsatzplus lag umsatzbereinigt bei 5 Prozent, für das Gesamtjahr wird eine währungsbereinigte Umsatzsteigerung im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet.

Anleger reagierten positiv auf die Quartalsbilanz, die Ende April vorgestellt wurde. Dem negativen Markttrend folgend gab der Kurs anschließend allerdings etwas nach.

Analysten zuversichtlich

Doch Analysten sehen darin keinen Grund zur Besorgnis. Ganz im Gegenteil: Sie sehen trotz der Rally der vergangenen Monate noch deutliches Kurspotenzial. So wird der Genussschein, der zuletzt bei rund 260 Schweizer Franken notierte, von den meisten mit über 300 Franken bewertet. Optimistische Schätzungen sehen sogar Luft nach oben bis zu 330 Schweizer Franken.

2015-05-13 Roche

In fast allen Studien wird die Aktie zudem zum Kauf empfohlen, wenige Analysten empfehlen lediglich, sie zu halten – denn ein richtiges Schnäppchen ist sie nach den jüngsten Kurssteigerungen auch nicht mehr. Dennoch sind die Einschätzungen durchweg positiv.

Das liegt vor allem daran, dass Experten dem Konzern nachhaltig gute Geschäfte voraussagen: ein tieferer Rückschlag für die Aktie ist nicht in Sicht.

Zwei Dinge sollten Anleger allerdings beachten: Zum einen spielt die Entwicklung am US-Markt eine wesentliche Rolle für die Geschäftszahlen der Schweizer. Zum anderen ist das Papier vor allem für mittel- bis langfristig orientierte Investoren attraktiv.

Nach der aktuellen Rally kann es zur Kurskorrekturen kommen und auch die Forschungsinvestitionen verschlingen erst einmal höhere Beträge – diese jedoch zahlen sich im besten Fall langfristig aus, sowohl für das Unternehmen als auch für seine Aktionäre.

15. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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