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Rohstoff-Prognose 2012: So entwickeln sich die Metalle

Heute geht es noch einmal um den Rohstoffausblick von Altira. Gestern standen dabei die Energieträger im Fokus.

Heute geht es um die Prognosen für die Industrie- und Edelmetalle.  Hier lag die Entwicklung in diesem Jahr weit auseinander:

Bei den Industriemetallen kam es teilweise zu massiven Preisabschlägen, während vor allem Gold weiter zulegte und damit einmal mehr die meisten Anlageklassen hinter sich ließ.

Ein extremes Beispiel bei den Industriemetallen war der Nickelpreis in diesem Jahr: nach einem Hoch von 30.000 Dollar pro Tonne brach der Preis in der Spitze um 40% ein. Auch Kupfer war sehr volatil und hat nach knapp 10.000 Dollar pro Tonnen nun wieder einen Bereich zwischen 7.500 und 8.000 Dollar pro Tonne erreicht.

Die aktuellen Abschläge zu den Jahreshochs spiegeln aber schon jetzt die Erwartung an ein niedrigeres Wachstum im kommenden Jahr wieder. Neben den Gefahren einer Abkühlung in Europa und den USA machen die Altira-Experten aber noch einen weiteren wichtigen Faktor aus: China.


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Das asiatische Boomland ist extrem wichtig für die Entwicklung der Industriemetalle, da rund 40% der weltweiten Nachfrage dort anfällt. Allerdings ist laut der aktuellen Prognose „das Szenario eines drastischen Wirtschaftseinbruchs nur wenig wahrscheinlich.“

Der aufkommende Inlandskonsum in China und auch die umfangreichen Devisenreserven bieten demnach genügend Möglichkeiten für ein aktives Eingreifen der Regierung, um eine harte Landung der chinesischen Konjunktur zu verhindern.

Was heißt das für die Preisprognose? Hier definieren die Altira-Experten zunächst eine mittelfristige Preisuntergrenze. Diese Untergrenze bilden die Grenzkosten der jeweiligen Förderung bzw. Produktion.

Und da diese Kosten in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind, ist kaum mit einer weiteren deutlichen Korrektur zu rechnen.

Weiterhin positiv ist die Prognose für Kupfer. Hier liegt der Preis zwar über den Grenzkosten, „doch diese Prämie ist wegen der starken Nachfrage, der weiteren Gefahr von Angebotsausfällen sowie eines sich verfestigenden Marktdefizits gerechtfertigt.“

Edelmetalle werden auch 2012 weiter strahlen

Immer mehr Prognosen gehen von einem Ende des Aufschwungs bei den Edelmetallen aus. Doch die Altira-Prognose stellt sich dagegen: Für 2012 rufen die Experten die Marke von 2.000 Dollar als Preisziel für die Feinunze Gold aus. Im August war es schon fast so weit, als der Goldpreis kurzzeitig über 1.900 Dollar notierte.

Davon ist der Goldpreis zwar derzeit deutlich entfernt. Doch das ist laut der Altira Prognose nur von kurzer Dauer.

„Die Gründe für die Attraktivität von Gold und anderen Edelmetallen im aktuellen Marktumfeld liegen in den Auswirkungen der steigenden internationalen Staatsverschuldung – insbesondere der europäischen Schuldenkrise – und den international niedrigen Realzinsen.

Wir erwarten keine schnelle Lösung dieser Problematik, sodass insbesondere die Attraktivität von Gold als Alternative zum US-Dollar und zum Euro weiter hoch bleibt.“

Genau diese Entwicklung erwarte ich auch für das kommende Jahr und an dieser Stelle werde ich Ihnen regelmäßig Chancen vorstellen, wie Sie vom weiteren Goldaufstieg profitieren können.

23. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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