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Rohstoff-Prognose 2012: So entwickelt sich der Ölpreis

2011 war ein sehr volatiles Jahr für viele Rohstoffe. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte ging es dann aber mit den Preisen bergab.

Das lag auch an der größeren Unsicherheit an den Finanzmärkten durch die wachsenden Schuldenprobleme in Europa und den USA.

Davon konnten nur ausgesuchte Edelmetale profitieren, so dass Gold wohl in diesem Jahr das elfte Jahr in Folge mit einem Plus abschließen wird.

Doch Gold ist nur ein Rohstoff. Es gibt für die Konjunkturentwicklung sehr viel wichtigere Rohstoffe, wie die Energieträger oder die Industriemetalle. Die entscheidende Frage lautet hier: Wohin geht die Reise im kommenden Jahr?

In den kommenden Tagen werde ich Ihnen einige Prognosen zum Rohstoffmarkt vorstellen, damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, wie die Experten die weitere Entwicklung einschätzen. Heute und morgen geht es dabei um die Prognose der Rohstoffexperten der Altira Group, die mit Fonds im Rohstoff-Sektor aktiv sind.


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Angebotsengpässe werden wahrscheinlicher

Bei der grundsätzlichen Einschätzung zum Rohstoffmarkt beginnen die Altira-Experten mit einer interessanten Einschätzung:

„Im vierten Quartal zeichnete sich an den Rohstoffmärkten ein Sentimentwechsel von der Nachfrage- hin zur Angebotsseite ab, der in 2012 zu einem beherrschenden Thema werden könnte. Denn die Angebotsrisiken steigen und mit ihnen die Preise.“

Diese Einschätzung ist vor allem im Energiesektor ganz wichtig. Bislang war es eben verstärkt so, dass die Entwicklung der Angebotsseite im Blickpunt stand – auch bei den Prognosen für 2012. Käme es zu einer Rezession im kommenden Jahr, müssten dann auch die Energiepreise eher sinken, weil die Nachfrage deutlich nachließe.

Nach Ansicht der Altira-Experten würde jedoch in dem Fall die OPEC steuernd auf die Fördermenge einwirken und so ein Überangebot, das auf die Preise drücken würde, durch Förderquoten verhindern.

Kommt es jedoch zu keiner Rezession, dann „treten Angebotsrisiken in den Vordergrund.“ Dazu zählen die hohen Betriebskosten, die vor allem kleinere Vorkommen belastet.

Ferner wird auch die Suche nach neuen Vorkommen immer schwieriger und teurer. In einem solchen Szenario halten die Altira-Experten einen Anstieg des Ölpreises auf mehr als 120 Dollar pro Barrel für möglich.

Beim Ölpreis spricht auch ein weiterer Faktor für weiter steigende Preise. So befindet sich die freie Förderkapazität auf einem historisch niedrigen Niveau. Dazu sagen die Altira-Experten: „Spontane Produktionsausfälle, z.B. durch Wetterphänomene oder politische Ereignisse wie im Frühjahr 2011, können kaum noch aufgefangen werden.“

Den gleichen Optimismus bringen die Altira-Experten aber nicht für Erdgas auf: Wie auch schon in den Vorjahren ist es eben so, dass es genügend Erdgas gibt. Und selbst auf dem aktuellen Preisniveau von gut 3 Dollar ist kein massiver Anstieg zu erwarten.

Das liegt vor allem an vielen neuen Schiefergas-Vorkommen in den USA, die in die Produktion gegangen sind.

Wie es laut der Altira-Prognose bei den andern Rohstoffen aussieht, erfahren Sie in der morgigen Ausgabe.

22. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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