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Rohstoff-Aktien haben sich von den Tiefstständen erholt

Angesichts der Erholung der Rohstoff-Preise haben unsere gebeutelten Rohstoff-Werte wieder Boden gut gemacht.

Der NYSE Arca Gold BUGS Index, in dem auch Barrick Gold, Newmont Mining und AngloGold Ashanti gelistet sind, hat sich von seinen Tiefstständen erholt und notiert derzeit fast doppelt so hoch wie zu Beginn des Jahres.

Der breiter gefasste MSCI World Metals and Mining Index, in dem auch BHP Billiton, Rio Tinto und Glencore gelistet sind, legte seit Jahresbeginn um rund 24% zu.

Von den Höchstständen noch weit entfernt

Relativierend muss angeführt werden, dass die Rohstoff-Aktien noch weit von ihren Höchstständen entfernt sind. Sowohl auf 5-Jahres- als auch auf 10-Jahres-Sicht sind die Indizes deutlich im Minus.

Zudem muss berücksichtigt werden, dass die Erholung der Rohstoff-Preise nicht zuletzt durch die Schwäche des US-Dollars getrieben war.

Da viele Rohstoffe in US-Dollar abgerechnet werden, führt ein sinkender Dollar zu günstigeren Einkaufspreisen. Die jüngste Erholung des US-Dollars hat den Aufwärtstrend der Rohstoff-Preise vorerst gestoppt.


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Investoren brauchen starke Nerven

Ein Blick auf die Historie zeigt die Unberechenbarkeit des Rohstoff-Marktes:

War im Jahr 2007 noch vom Superzyklus die Rede, der sich auf einen nicht enden wollenden Rohstoff-Hunger der aufstrebenden Märkte und weltweit begrenzte Ressourcen stützte, herrschte bereits ein Jahr später Weltuntergangs-Stimmung.

Der MSCI World Metals and Mining Index brach in nur wenigen Monaten von 600 auf 217 Punkte ein. Auf den Einbruch im Jahr 2008 folgte die Erholung auf 534 Zähler im Jahr 2011.

Seitdem ging es wieder steil abwärts. Im Januar 2016 fiel der Index auf unter 174 Punkte. Im Vergleich dazu wirkt der jüngste Anstieg auf 249 Punkte eher bescheiden.

Wir sind vorsichtig optimistisch gestimmt

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es den Superzyklus nicht gibt. Steigende Produktions-Mengen trafen auf eine Abkühlung der Wirtschaft in China.

Die Folge waren Überkapazitäten, die heute noch bestehen. Sollte sich die Wirtschafts-Leistung im Reich der Mitte stabilisieren, dürfte das Schlimmste jedoch überstanden sein.

Langfristig gehen Branchen-Experten einhellig von einer steigenden Nachfrage aus. Ein Blick auf die deutlich rückläufigen Sachinvestitionen zeigt, dass sich das Angebot wieder verknappen könnte.

Optimistisch stimmen uns auch die gesunkenen Produktions-Kosten: Viele Unternehmen haben ihre Kosten gesenkt, in den Bilanzen aufgeräumt und ihre Schulden reduziert. Damit gehen unsere Rohstoff-Werte gestärkt aus der Krise.

Norilsk Nickel ist unser Favorit

Unser Krisen-Gewinner Nr. 1 ist Norilsk Nickel. Während schätzungsweise 70% der Nickel-Produzenten derzeit Verluste erwirtschaften, bringt es Norilsk Nickel fertig, auch unter widrigsten Marktbedingungen hohe Gewinne zu erzielen.

Der Grund: Als Kostenführer produziert das Unternehmen deutlich günstiger als die Konkurrenz.

Dies liegt daran, dass Norilsk bei der Exploration wertvolle Bei-Produkte wie Platin gewinnt. So konnte das Unternehmen auch in schwierigen Zeiten hohe Dividenden ausschütten.

Eine Investition in Norilsk Nickel im Jahr 2013 brachte inklusive Dividenden eine positive Wertentwicklung von über 11% ein, während der MSCI World Metals and Mining Index um 37% nachgab.

6. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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