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Rohstoffe: Gold und Silber wichtig für die Absicherung

Am vergangenen Wochenende war ich wieder auf der Finanzmesse Invest in Stuttgart. Wie immer habe ich dort viele spannende Gespräche geführt – das lag einmal mehr an Ihrem großen Interesse am Thema Krisenabsicherung.

Heute und morgen möchte ich noch einmal von meinen Erfahrungen aus Stuttgart berichten. Dabei wird in der heutigen Ausgabe das Lesertreffen vom Freitag im Mittelpunkt stehen, welches ich gemeinsam mit dem GeVestor-Kollegen und Rohstoff-Experten Oliver Gross durchgeführt habe.

Grundsätzlich war es so, dass Übereinstimmung zwischen Herrn Groß und mir darin bestand, dass die derzeitigen enorm aufgeblähten Schulden zu einem neuen Crash führen werden.

Die Ursache des Crashs wird von uns allerdings diametral entgegengesetzt beurteilt. Herr Groß meint, dass der Zusammenbruch aus einer inflationären Entwicklung heraus entstehen werde. Dadurch würden die Rohstoff-Preise nach oben getrieben. Das sehe ich jedoch völlig anders.


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Ich kann auch den Optimismus in Bezug auf Rohstoffe so nicht nachvollziehen und erwarte eine völlig andere Entwicklung.

Deflationsindikator: Preise für Industriemetalle verfallen drastisch

In meinem Vortrag machte ich deutlich, warum ich die Gewinnchancen speziell bei Industrie-Metallen für äußerst gering halte. So verfallen die Metallpreise schon seit einigen Jahren. Kupfer verlor beispielsweise in den letzten drei Jahren 31 Prozent, Nickel 27 Prozent und Blei 17 Prozent an Wert.

Wenn jetzt noch ein Finanz-Crash dazu kommt, wird dies zu noch stärker fallenden Preisen führen, weil dann die Nachfrage nach Industriemetallen drastisch einbricht. So gab in der Finanzkrise 2008 etwa der Preis für Kupfer um 70 Prozent nach.

Ein Preisanstieg bei Industriemetallen wäre nur dann zu erwarten, wenn eine große Inflation in Gang käme. Doch ich legte in meinem Vortrag dar, dass genau das Gegenteil kommen wird, nämlich eine Deflation. Dies ist deshalb der Fall, weil die immens gestiegenen Schulden die Wirtschaft erdrücken werden.

Seit der Finanzkrise 2008 sind die weltweiten Schulden immerhin um 40 Prozent angestiegen. Wenn diese Schuldenblase platzt, dann wird der Großteil des Kapitals in die Schuldentilgung gezwungen und für die Wirtschaft und den Konsum ist kein Geld mehr da.

Das erzeugt eine Deflationsspirale, die auch bei den Preisen für Industriemetalle zu massiven Rückgängen führen wird. Eine Sonderrolle spielen hier nur die Edelmetalle.

Gold und Silber zur Absicherung gegen Währungskrisen

Zwar sind auch Gold und Silber im deflationären Umfeld von einem Preisrückgang bedroht, doch kommt heute für Sie noch eine weitere Gefahr hinzu: Die Bedrohung durch Währungskrisen. Sowohl der Euro, als auch der US-Dollar sind durch die hohe Staatsverschuldung angeschlagen.

Der beste Schutz gegen Währungskrisen sind jedoch Edelmetalle. Wichtig ist hier jedoch für Sie, dass Sie nicht mehr als 10 Prozent Ihres Vermögens in Gold und 5 Prozent in Silber anlegen. Alles darüber hinaus macht Ihr Vermögen zu abhängig von der Entwicklung der Edelmetallpreise.

20. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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