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Rosenbauer: Rekorde mit Feuerwehrfahrzeugen

Die Anleger warten vor den Quartalszahlen weiterhin ab. Der deutsche Leitindex DAX legte nur hauchdünn zu und kletterte auf 12.231 Punkte.

Neue Unternehmensmeldungen gab es aus unserem Nachbarland. Der österreichische Feurerwehrgerätehersteller Rosenbauer präsentierte seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 und konnte damit erneut überzeugen.

Der erfolgreiche Nischenanbieter setzte seinen Wachstumskurs im Jahr 2014 fort und erzielte einen Rekordumsatz. Die langfristig ausgerichtete Wachstumsstrategie ermöglichte sowohl einen weiteren Geschäftsausbau als auch Umsatzzuwächse in den Regionen Nordamerika sowie Asien und Ozeanien.

Rosenbauer im Kurzportrait

Die Rosenbauer International AG wurde im Jahr 1886 gegründet und gehört heute weltweit zu den 3 größten Herstellern von Feuerwehrfahrzeugen.

Mit einer umfassenden Palette modernster Löschfahrzeuge, Hubrettungsgeräte sowie feuerwehrspezifischer Sicherheitsausrüstung deckt Rosenbauer das gesamte Spektrum der Branche ab. Rosenbauer ist in 9 Ländern auf 4 Kontinenten vertreten.


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Die 2014er-Zahlen im Detail

Der Umsatz erreichte einen Spitzenwert von 784,9 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 6%. Zur Umsatzsteigerung haben vor allem die S.K. Rosenbauer mit verstärkten Lieferungen in den asiatischen Raum sowie die spanischen und US-amerikanischen Gesellschaften beigetragen.

Der operative Gewinn (EBIT) lag mit 48,4 Mio. Euro sogar um 14% über dem Vorjahr, die EBIT-Marge stieg von 5,7 auf 6,2%. Wesentlichen Anteil an dieser Verbesserung hatten das deutsche und das amerikanische Segment, letzteres aufgrund der weiteren Optimierung der Fahrgestellfertigung bei Rosenbauer Motors.

So sieht Rosenbauer die künftige Entwicklung

Der Feuerwehrmarkt weltweit liefert zwar kein einheitliches Bild, dennoch darf eine leichte Belebung der Gesamtnachfrage erwartet werden.

Aufgrund der guten Entwicklung der Auftragseingänge in den vergangenen Monaten und der erweiterten Produktionskapazitäten geht das Management für das laufende Geschäftsjahr davon aus, dass der Konzernumsatz im Jahr 2015 erneut zunehmen wird.

Für die Ertragssituation im Jahr 2015 sind vor allem folgende Faktoren von Bedeutung: Die derzeit sehr hohen Aufwendungen für die Markteinführung neuer Produkte, der Auftritt auf der weltgrößten Branchenmesse sowie die Erschließung neuer Märkte wie beispielsweise Frankreich und Großbritannien werden sich erst mit einer zeitlichen Verzögerung positiv im Ergebnis niederschlagen.

Damit sich das angestrebte Wachstum auf einer soliden finanziellen Basis umsetzen lässt, müssen in allen Fertigungsbereichen die Prozesse und Abläufe weiter optimiert werden.

Die Investition in das neue Werk II trägt bereits erste Früchte. Die optimierten Prozesse rund um die beiden wichtigsten Fahrzeugbaureihen „Panther“ und „AT“ werden sich aber erst in den Folgejahren positiv auf das Ergebnis auswirken.

Auf Basis der erwarteten Marktentwicklung und der oben genannten Faktoren strebt das Management für das Geschäftsjahr 2015 eine Umsatz- und EBIT-Steigerung von 10% an.

Fazit: Rosenbauer-Aktie weiterhin mit guten Perspektiven

Zwar ist die Rosenbauer-Aktie mit einem 2015er-KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von gut 16 auf den ersten Blick kein Schnäppchen mehr, doch die Umsatz- und Gewinnsteigerungen sorgen dafür, dass auch weiterhin Luft nach oben vorhanden ist. Hinzu kommen eine vorbildliche Bilanz und eine Dividenden-Rendite von knapp 1,6%.

Rosenbauer gehört zu den attraktivsten Nebenwerten auf dem Wiener Kurszettel und ist auch für deutsche Anleger einen Blick wert.

15. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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