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Rückversicherer bieten große Chancen

Es gibt Branchen, die sind für Dividendenjäger geradezu prädestiniert. Gerade Unternehmen, bei denen regelmäßig Geld reinkommt bieten sich an. Doch können auch ganze Branchen vor neue Herausforderungen gestellt werden. Die Dividenden sind dann schnell gefährdet.

So war dies vor einigen Jahren bei Versorgern, die inzwischen kaum mehr gute Chancen bieten. Noch immer attraktiv sind Rückversicherer. Beispielsweise Hannover Rück. Die Hannover Rück (HaRü) ist der fünftgrößte Rückversicherer der Welt.

Der Konzern betreibt Programmgeschäft sowie alle Sparten der Schaden-, Personen- und Finanz-Rückversicherung und unterhält Rückversicherungsbeziehungen mit rund 5.000 Versicherungen in mehr als 150 Ländern weltweit. Für das Deutschland-Geschäft der Gruppe ist die Tochter E+S Rück zuständig. Der HDI ist mit einem Anteil von über 50% Großaktionär von Hannover Rück.


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Hannover Rück mit soliden Gewinnen

Für die HaRü war 2014 dank besserer operativer Ergebnisse in den beiden Rückversicherungssparten ein erfolgreiches Jahr. Der Rückversicherer steigerte seinen Gewinn um 10% auf den Rekordwert von 986 Mio €. Der Grund für den hohen Gewinn war ein um 25% gestiegenes Nettoergebnis in der Personen-Rückversicherung.

Die HaRü hatte ihr Geschäft in China, Australien und in den USA ausgebaut und so die Bruttoprämieneinnahmen um 5,1% gesteigert. Zudem blieben Belastungen aus dem australischen Invaliditätsgeschäft aus, die 2013 noch ein Problem waren.

Weniger Belastungen durch Großschäden

Damit stiegen das operative Ergebnis des Segments um 75% auf 264 Mio € und das Nettoergebnis auf 205 Mio €. In der Schaden- und Unfallrückversicherung glich der Konzern im Jahresverlauf Preisrückgänge in Europa und im Bereich der Katastrophenrückversicherung mit neuen, besser dotierten Verträgen im asiatisch-pazifischen Raum aus.

Gleichzeitig blieben die Belastungen durch Großschäden mit 426 Mio € gut 150 Mio € unter dem Vorjahreswert. Die kombinierte Schaden-Kostenquote verbesserte sich leicht auf 94,7%.

Dividendenrendite überzeugt

Die Quote setzt Kosten und Schäden in Relation und zeigt, wie effizient das Versicherungsgeschäft ist. Bei einer Quote von 100% schreibt die Versicherung Verluste. Trotz niedriger Zinsen lag die Rendite für selbstverwaltete Anlagen mit 3,3% knapp über dem Zielwert von 3,2%.

Für 2015 rechnet die HaRü mit einer leicht steigenden Bruttoprämie. Die Kapitalanlagerendite wird bei 3% und der Gewinn in der Größenordnung von 875 Mio € erwartet.

Wir rechnen mit einer durchschnittlichen Kursentwicklung. Auch die Dividendenrendite von 4,5% ist natürlich ein gutes Argument. Die Aktie ist langfristig interessant.

22. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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