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Russland: 200 Banken vor dem Bankrott

Die westlichen Sanktionen gegen Russland gehen unvermindert weiter. Mit Sicht auf die nächsten Monate halte ich es auch für sehr gut möglich, dass die Sanktionen sogar noch weiter ausgedehnt werden.

Bislang ist wenig über die wirklichen Folgen für Russland zu hören – zumindest aus wirtschaftlicher Sicht. Von einem Bekannten, der in Moskau lebt, höre ich aktuell schon etwas über die Auswirkungen der Sanktionen.

Demnach schweißen diese westlichen Strafmaßnahmen die Bevölkerung wirklich zusammen. Das Wir-Gefühl nimmt immer weiter zu. Das ist ohne Frage positiv für Putin. Fakt ist aber auch. Die Sanktionen setzen die russische Wirtschaft massiv unter Druck. Was bevorstehen könnte, haben jetzt russische Wissenschaftler untersucht.


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Eine Untersuchung des Zentrums für makroökonomische Analysen, einem unabhängigen russischen Forschungsinstitut, hat ergeben, dass wegen des Rubelverfalls 200 Banken in Russland in diesem Jahr bankrottgehen könnten – das ist immerhin jede fünfte Bank im Land.

Das Problem ist, dass russische Banken 192 Milliarden Dollar an Auslandsschulden angehäuft haben und diese durch den im Lauf des letzten Jahres um fast fünfzig Prozent gefallenen Rubel-Wechselkurs kaum mehr bedienen können.

Hinzu kommt, dass russische Banken jetzt immer niedrigere Grenzen für Bargeldabhebungen von ihren Kundenkonten festlegen. So hat beispielsweise die Sperbank die Grenze für Abhebungen an ihren Geldautomaten von zuvor 150.000 Rubel auf nur noch 50.000 Rubel drastisch reduziert. In Euro umgerechnet sind das nur noch 670 Euro.

Banken stehen massiv unter Druck – Höchstgrenzen für Abhebungen fallen drastisch

Das ist für mich ein deutliches Indiz für die zunehmend prekäre Lage der russischen Banken und eine bevorstehende Finanzkrise. Ursachen dafür sind eben einmal die Sanktionen des Westens gegen Russland und zum anderen der massiv eingebrochene Ölpreis, der die Finanzlage Russlands erheblich geschwächt hat.

Vor diesem Hintergrund gehe ich davon aus, dass es in Russland bald zu einer neuen Finanzkrise mit dramatischen Vermögensverlusten der Bevölkerung kommen wird. Solche massive Verwerfungen in Russland werden aber auch nicht folgenlos für uns in Deutschland bleiben.

Richten Sie sich auch bei uns auf deutliche Kursrückgänge an den Börsen ein. Hier kommt der breiten Streuung des Vermögens eine große Rolle zu.

11. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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