Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

RWE-Aktie: Bringt der Konzernumbau endlich die Trendwende?

Die deutschen Versorgerwerte wurden in den letzten Wochen und Monaten arg gebeutelt. Nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie kannten die Werte überwiegend eine Richtung – abwärts.

Dabei hat sich die Talfahrt seit Beginn des Jahres sogar noch beschleunigt. Inzwischen gibt es jedoch begründete Hoffnungen auf eine Trendumkehr. RWE beispielsweise reagiert auf die politischen Entwicklungen und beabsichtigt einen nachhaltigen Konzernumbau.

Verzicht auf Kohlekraft-Strafabgabe bringt Rückenwind

Zuletzt konnte die Aktie von RWE auf Grund einer politischen Nachricht etwas zulegen: So wurde bekannt, dass die Parteispitzen der großen Koalition auf die umstrittene Strafabgabe für alte Kohlekraftwerke verzichten werden. Ursprünglich sollte durch diese Maßnahme der Ausstoß von Kohlendioxid reduziert werden.

Um die Klima-Ziele dennoch zu erreichen, setzen Union und SPD nun auf einen Maßnahmen-Mix und weitere Steuermilliarden. Kein Wunder, dass es seitens der Versorger ein vernehmliches Aufatmen gab.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


RWE plant großangelegten Konzernumbau

Doch um die anderen künftigen Herausforderungen besser meistern zu können, bedarf es neuer Anstrengungen: So will sich RWE mit einem großangelegten Konzernumbau gegen wegbrechende Gewinne infolge der Energiewende stemmen.

Dazu ist die Zusammenlegung von Töchtern oder deren Verschmelzung mit dem Mutterkonzern geplant. Über Einzelheiten solle hierzu – Medienberichten zufolge – auf einer Sondersitzung am 10. August beraten werden.

Mit dieser Entscheidung wird ein leichtes Abrücken von der bisherigen Geschäftspolitik vollzogen. So wurde bislang an den alten Geschäftsstrukturen festgehalten.

Doch das anhaltende Preistief für Strom im Großhandel belastet und die Unrentabilität der Kohle- und Gaskraftwerke, die zum Jahresbeginn den Rückgang nicht stoppen konnten, erfordern zudem diese Schritte: Die Kraftwerke verdienten im vergangenen Jahr fast ein Viertel weniger. Das Ergebnis der Stromerzeugung war 2014 um fast ein Drittel auf etwa eine Milliarde Euro gesunken.

Bereits in der Vergangenheit wurden zahlreiche Einsparungen angekündigt. Doch diese reichten bei weitem nicht mehr aus – ein deutliches Umdenken muss stattfinden. Und mit den nun diskutierten Maßnahmen würde ein Schritt in die richtige Richtung erfolgen. Ich gehe davon aus, dass dies auch von der Börse honoriert wird.

Zahlen können nicht überzeugen

Bislang konnte der Konzern mit seinen Quartalszahlen nicht nachhaltig überzeugen. Im ersten Quartal sackte der betriebliche Gewinn verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5 % auf 1,63 Mrd. Euro ab.

Unter dem Strich konnte RWE den Überschuss auf 2,2 Mrd. Euro mehr als verdoppeln, was aber lediglich durch einen Einmalgewinn aus dem im März abgeschlossenen Verkauf der Öl- und Gasfördertochter Dea begründet ist. Mit Spannung wird daher der Rechenschaftsbericht zum zweiten Quartal erwartet, der am 13. August zu Veröffentlichung vorgesehen ist.

Positive Charttechnik

Aus charttechnischer Sicht spricht immerhin einiges für einen Kursanstieg. Die Aktie hat zuletzt eine nachhaltige Unterstützungslinie, die mehrfach in den letzten Jahren getestet wurde, erreicht – und diese hat einmal mehr gehalten.

Hier sind Kurssteigerungen bis in die Nähe von 25 Euro zu erwarten. Diese sind auch aus fundamentaler Sicht wahrscheinlicher geworden.

6. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Sascha Mohaupt. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt