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Sachwert Immobilien: Zinsen werden nicht viel günstiger – Kriseninvest

Wer in Immobilien investieren will, schützt sein Vermögen vor den Folgen der weiteren Rettungsschirme, die jetzt noch anstehen.

Diese Ankündigung lesen Sie hier seit geraumer Zeit.

Allerdings werden Immobilien nach und nach teurer. Zudem steigen auch die Zinsen an, auch dies eine Auswirkung der Griechenland-Krise, wie wir das Desaster kurz nennen können. Der Sachwert Immobilie als Kriseninvest wird bald teurer: reagieren Sie daher jetzt.

Zinsen steigen

Die Zinsen an den Anleihemärkten steigen bereits. Dies hatten wir Ihnen an anderer Stelle geschrieben, die europäische Zentralbank (EZB) greift ein. Sie senkt künstlich die Zinsen, indem sie Anleihen zu hohen Kursen in ihrer Bilanz aufnimmt. Allerdings wächst auf diese Weise der Zinsdruck nur weiter.


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Wenn Sie heute zur Bank gehen, um einen Immobilienkredit zu zeichnen, müssen Sie bereits mehr zahlen als noch vor Monaten. Gegenüber Mitte September etwa stiegen die Zinsen um ungefähr 0,2%-Punkte bis 0,3%-Punkte.

Noch ist dies kein steiler Anstieg, noch sind die Zinsen damit deutlich niedriger als die Erträge, die Sie erwirtschaften können. Selbst wenn Sie eine Immobilie privat bewohnen, erzielen Sie indirekt eine Rendite, denn: Mietzahlungen sparen Sie, oft höher als die Kreditzinsen bei einer Investition mit 40% Fremdkapital betragen.

Tendenz beachten

Wollen Sie allerdings jetzt investieren, betrachten Sie die langfristige Tendenz an den Märkten. Diese Tendenz zeigt eben den volkswirtschaftlichen Überlegungen zur Griechenland-Krise, wohin die Reise in den kommenden Monaten gehen wird.

Noch Anfang des Jahres zahlten Sie für einen 10-Jahres-Kredit etwa 4,2% Zinsen. Vor einem Jahr betrug der Zinssatz für diesen Zeitraum 3,4%. Aktuell zahlen Sie noch leicht weniger, wobei die Tendenz eben ansteigt. Jetzt kommt die Volkswirtschaft ins Spiel. Sobald die Zentralbanken den Zins nicht mehr künstlich niedrig halten können, wird es teuer.

Zumindest die alten Hochs vom Jahresanfang werden sich am Markt erneut einstellen. Für Sie zum Vergleich und als Motivation für schnelle Entscheidungen:

  • Das Hoch bei 5-Jahres-Zinsen lag im Januar ungefähr bei 3,7%, je nach Bank. Aktuell zahlen Sie nur 2,9%. Die Schwankungen reichen bis 3,8%.
  • Das Hoch bei 10-Jahres-Zinsen beträgt 4,2%. Jetzt werden 3,3% fällig, je nach Anbieter bis zu 4,25%. Dies zeigt, wie schnell ein 100.000 Euro-Kredit pro Jahr um 1.000 Euro Zinslast teurer werden kann.
  • Das Hoch für 15-Jahres-Zinsen lag im Januar bei etwa 4,7%. Aktuell zahlen Sie im Mittel nur 3,7%. Die Schwankungsbreite reicht von 3,6% bis 4,7%.

GeVestor meint: die Zinsen werden mutmaßlich noch deutlich höher steigen. Lassen Sie sich nicht drängen, behalten Sie für Immobilien-Engagements diese Werte jedoch im Blick.

Die eigengenutzte Immobilie eignet sich als Sachwert in der Krise bestens. Daher sind die niedrigen Zinsen im wahrsten Sinne des Wortes „Gold“ wert.

2. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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