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Sachwerte für mehr Rendite: die beste Lösung – Diamanten ungeeignet

Wir haben an dieser Stelle schon mehrfach über die Investition in Diamanten berichtet.

Riskant und wenig transparent, so lautete unsere Einschätzung zu diesem Sachwert.

Dieses Urteil bleibt bestehen, auch wenn jüngst in immer mehr Berichten aus Fachmedien für den funkelnden Sachwert geworben wird. Grund ist und bleibt die Eurokrise, die entgegen der Meinung von führenden Politikern aus unserer Sicht nicht – ohne weiteres – in den Griff zu bekommen ist.

80%: höhere Schuldenquote ist riskant

So hohe Schulden, wie sie die Staaten der Eurozone jetzt kollektiv angehäuft haben, kann im Normalfall keine Volkswirtschaft der Welt wieder abbauen. Die Schuldenquote liegt schon offiziell inzwischen bei mehr als 85% des BIP (Bruttoinlandsprodukts), während 80% als obere Grenze für die Abbaubarkeit von Verbindlichkeiten gelten.


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Danach drohen in aller Regel Staatsbankrotte, meinen Volkswirte, die sich mit der Entwicklung der Wirtschaftsgeschichte befasst haben. Die Eurozone selbst wird nicht bankrott im Sinne von zahlungsunfähig werden, aber eine ganz andere Wirtschaftsordnung bekommen. Schon jetzt sind die ersten Umrisse zu erkennen, denn:

Eurobonds, also gemeinsame Anleihen, wie sie jetzt geplant werden, waren im Gründungsgeschäft des Verbundes nicht vorgesehen. Sie widersprechen dem westlichen Demokratieverständnis, wonach die Parlamente und damit die gewählten Vertreter des Volkes direkt Einfluss auf die Ausgabenpolitik haben.

  • So sind es allenfalls wieder Vertreter der Vertreter, hier die Regierungen, die auf einer zentralen Ebene die Vergabe von Krediten und damit den An- oder Verkauf von Eurobonds gegen für alle bindende Zinsen kontrollieren oder beschließen. Bestenfalls also eine sehr indirekte Demokratie.
  • Da die Wahl dieser Vertreter indirekt ist, rechnen nahezu alle namhaften Experten damit, dass die Regierungen vergleichsweise schamfrei das neue Instrument zum Gelddrucken einsetzen werden. So etwa, wenn es darum geht, die spanischen Sparbemühungen kurzerhand um ein Jahr zu strecken – wie aktuell.
  • Rettung versprechen allenfalls Sachwerte, wenn die Inflationsrate steigt. Das sind Aktien, Immobilien, Edelmetalle, Kunst oder – Diamanten. Eine entsprechende Empfehlung vor sechs Jahren hätte Geld gebracht. Denn:
  • Der Diamanten-Preis-Index, gemessen an den Händlerpreisen am Markt, ist seit 2006 annähernd um 70% gestiegen. Dies entspricht einer Jahresrendite von zumindest 10%. Nur: Wer hetue noch in Diamantenhändler oder -minen investiert, muss auch die Nachteile in Kauf nehmen.
  • Der Markt ist vollständig intransparent für private Investoren. Zwar sind die Einnahmen nach neuen Prognosen vor einem neuen Steigflug. Zwischen den erwarteten 3 und 10% Wachstum jedoch sind himmelweite Unterschiede in der Rendite zu erwarten.

GeVestor meint: Bevor Sie in Minenwerte wie Anglo American (wegen der Tochter de Beers investieren) oder direkt in Diamanten einsteigen, kaufen Sie Edelmetalle. Gold und Silber in physischer Form, am besten in handelbaren Münzen in Stücken von maximal 1 Unze Gewicht, sind am besten. Eine Online-Adresse: www.westgold.de.

19. Juli 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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