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SAP-Aktie: Cloud-Boom lässt Kassen klingeln

Eine wahre Welle der Euphorie schwappt gerade über die internationalen Softwarekonzerne. Nicht nur Microsoft und Amazon können von dem boomenden Geschäft mit der sogenannten Cloud profitieren. Auch der deutsche Branchenprimus SAP kann kräftige Zuwächse verzeichnen.

Dies zeigt die jüngste Entwicklung im letzten Quartal. Mit starken Ergebnissen und einer nach oben revidierten Jahresprognose hat sich auch die SAP-Aktie eindrucksvoll auf ein neues Jahreshoch hinaufgeschraubt.

Zahlen zwar leicht unter den Erwartungen…..

Auf den ersten Blick zeigte sich im abgelaufenen Quartal die Geschäftsentwicklung durchwachsen. Denn im dritten Quartal blieb SAP bei der Ergebnisentwicklung leicht hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Trotz anhaltend guter Cloud-Geschäfte legte das Betriebsergebnis währungsbereinigt lediglich um 1% auf gut 1,64 Milliarden Euro zu.

Der Marktführer für Firmensoftware zur Unternehmenssteuerung erwirtschaftete einen Umsatz von 5,38 Milliarden Euro, um Währungs- und Sondereffekte bereinigt ein Zuwachs von 8%.


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Unter dem Strich musste der weltweit größte Hersteller von Unternehmenssoftware aber einen Gewinneinbruch um fast ein Fünftel auf 725 Millionen Euro verkraften. Grund waren vor allem höhere Kosten für Entwicklung, Marketing und Vertrieb. Immerhin hat der Konzern im letzten Jahr 5.400 neue Mitarbeiter eingestellt. Mit der mächtigen Personaloffensive will der Softwaregigant den Umstieg auf das neue Wachstumsgeschäft beschleunigen.

….aber Prognose wird nach oben geschraubt

Für das Gesamtjahr wird die Konzernführung aber immer optimistischer. Das DAX-Unternehmen will jetzt bei den Cloud- und Softwareerlösen um 6,5 bis 8,5% wachsen, zuvor war ein Plus zwischen 6 und 8% angepeilt worden. Damit sollen die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und Support im Gesamtjahr zwischen 3,0 und 3,05 Milliarden Euro liegen. Im Vorjahr lagen die Umsätze „nur“ bei 2,3 Milliarden Euro.

Auch beim Betriebsergebnis verengte der Softwarekonzern die Prognose am unteren Ende: Jetzt soll der Gewinn zwischen 6,5 (vorher 6,4) und 6,7 Milliarden Euro liegen und damit die guten Ergebnisse des Vorjahres abermals übertreffen (6,35 Milliarden Euro).

Übergang erfolgreich gemeistert

Dabei zeigen Ihnen die Zahlen eines: SAP ist offenbar in der Lage, den Übergang zum Geschäft mit Mietsoftware erfolgreich zu meistern. Mittlerweile stammen 15% der Erlöse aus dem Mietgeschäft – Tendenz stark steigend.

Auch der Anteil wiederkehrender Erlöse (Support + Cloud Abbonnements und Support) von 60% kann als Erfolg bezeichnet werden. Bis 2020 peilt das Unternehmen hier einen Wert von 70 bis 75% an.

Potenzial für höhere Margen vorhanden – Aktie jedoch schon gut gelaufen

Auf lange Sicht sieht es durchaus gut aus. Ein wachsender Anteil des Wartungsumsatzes mit seinen steigenden Margen und ein wachsender Anteil von verlängerten Cloud Abonnements (vs. Neuverträge) sollte eine Margenexpansion begünstigen.

Die Verlagerung in Richtung Cloud reduziert zudem die Kundennachfrage nach IT-Dienstleistungen und wirkt sich damit positiv auf die Profitabilität aus. Das Management antizipiert einen Umsatz von 26-28 Milliarden Euro. und ein bereinigtes EBIT von 8-9 Milliarden Euro bis 2020.

Kurzfristig hat die Aktie nach der Kursrally schon einen Großteil der Perspektiven eingepreist. Seit Jahresanfang haben die Papiere den DAX um 12% abgehängt. Daher wäre es nicht verwunderlich, wenn die Aktie demnächst erst einmal eine Seitwärtsphase einlegen würde.

25. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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