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Satte Rendite mit diesem Sanitär-Profi

Die Zeit der ausschließlich funktionalen Bäder ist lange vorbei. Planten Häuslebauer vor einigen Jahrzehnten das Bad noch klein und praktisch, ist dies inzwischen vorbei: groß muss es sein! Auch bei der Badausstattung legt man heutzutage mehr Wert auf Wohlfühl-Atmosphäre.

Das Badezimmer wird sozusagen zur alltäglichen Wellness-Oase. Villeroy & Boch profitiert. Villeroy & Boch (V&B) ist ein bedeutender Hersteller von Fliesen, Sanitär und Badausstattungen.

Weitere Geschäftsfelder sind Glas-, Porzellan- und Keramikgeschirr, die in dem Bereich Tischkultur zusammengefasst sind. Deutschland ist der wichtigste Absatzmarkt. Durch Akquisitionen in Frankreich, Schweden und Italien wurde die Marktstellung in Europa verbessert.


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Jahres-Ziele sind realistisch

Das Wachstum hat sich im 2. und 3. Quartal abgeschwächt. Entsprechend hat V&B den Umsatz in den ersten 9 Monaten nur noch um 2,9% gesteigert. Das operative Ergebnis verbesserte sich dagegen um 10,5% auf 20 Mio €.

Inklusive eines Sonderertrags aus einem Immobilienverkauf lag das Ergebnis bei 23,2 Mio €. Im Jahr zuvor waren es aber dank höherer Sondererträge 25,5 Mio €. Der Nettogewinn lag daher ebenfalls unter Vorjahresniveau.

In Deutschland ist V&B um 3% auf 160,8 Mio € gewachsen und im Ausland um 2,8% auf 398 Mio €. Zweistellige Wachstumsraten gab es in China und Nahost. Aber auch in einigen Ländern Osteuropas hat V&B überdurchschnittliche Zuwächse erzielt.

Die Sparte Bad & Wellness wuchs um 2,9% auf 356,1 Mio € und verdiente operativ 23,4 Mio €. Die Sparte Tischkultur steigerte ihren Umsatz um 2,8% auf 202,7 Mio € und verringerte den operativen Verlust um 30% auf 3,4 Mio €.

Die Jahresprognose blieb unverändert: ein Umsatzwachstum von 3 bis 5% und ein Anstieg des operativen Ergebnisses um 5%. Diese Ziele sind aufgrund der guten Auftragslage realistisch.

Die Konkurrenz schläft nicht

Immerhin hatte sich der Auftragsbestand seit Jahresbeginn um 21% auf 54,9 Mio € erhöht. Entscheidend wird aber sein, wie das wichtige Weihnachtsgeschäft verlaufen ist. Das Gewinnwachstum wird etwas geringer ausfallen als bisher geplant. Dies ist auch der Grund für die enttäuschende Kursentwicklung in den letzten 6 Monaten.

Hinzu kommt die geplante Übernahme des Sanitärkeramik-Spezialisten Sanitec durch Geberit. Es besteht jetzt die Gefahr, dass V&B Marktanteile an die Schweizer verliert. Das Unternehmen steht aus unserer Sicht noch immer solide da.

Die Dividendenrendite von 3,7% überzeugt und die Produkte ebenfalls. Uneingeschränkter Optimismus wäre aber fehl am Platz. Anleger sollten überlegt handeln.

10. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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