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Schaeffler plant Ausschüttung einer Sonderdividende

Der im Nebenwerteindex SDax notierte Autozulieferer und Maschinenbauer Schaeffler präsentierte heute die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 und gab einen Ausblick für 2016.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Unternehmen deutlich vom schwachen Euro profitierte und die Schwäche im Industriegeschäft dank guter Geschäfte mit der Autoindustrie überkompensieren konnte.

Die 2015er-Zahlen im Überblick

Insgesamt wuchs der Konzernumsatz bei Schaeffler im vergangenen Jahr um 9,1% auf 13,23 Mrd. Euro. Ohne den Rückenwind aufgrund des schwachen Euro lag das Umsatzwachstum immerhin noch bei 3,5%.

Beim Gewinn kam von dem hohen Umsatzwachstum der Schaeffler-Gruppe jedoch nichts an. Denn: Schaeffler hatte im vergangenen Dezember wegen drohender Schadenersatzansprüche aus einem Kartellverfahren Rückstellungen in Höhe von 238 Mio. Euro bilden müssen.


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Diese schmälerten den Gewinn des Unternehmens ebenso wie der Konzernumbau im schwächelnden Industriegeschäft, der das Ergebnis mit insgesamt 36 Mio. Euro belastete. Unterm Strich schrumpfte der Konzerngewinn dadurch um 9,6% auf 591 Mio. Euro.

Ohne die gerade beschriebenen Sondereffekte wäre der operative Gewinn (EBIT) um 7,4% auf 1,68 Mrd. Euro gestiegen und damit etwas schwächer als der Umsatz. Die Verschuldung konnte Schaeffler im Geschäftsjahr 2015 von 5,8 auf 4,9 Mrd. Euro reduzieren.

Trotz des durch die Sondereffekte bedingten Gewinnrückgangs will Schaeffler neben der regulären Dividende von 35 Cent je Aktie einmalig eine Sonderdividende in Höhe von weiteren 15 Cent je Aktie für das Geschäftsjahr 2015 ausschütten.

Bei einem derzeitigen Kurs der Schaeffler-Aktie von rund 14,50 Euro bedeutet das (inklusive der Sonderausschüttung) eine Dividendenrendite von gut 3,4%.

So plant Schaeffler für 2016

Im laufenden Geschäftsjahr peilt Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld ein Umsatzwachstum von 3 bis 5% an. Die bereinigte operative Gewinnmarge (bereinigte EBIT-Marge) soll wie im Vorjahr zwischen 12 und 13% liegen.

„Auch wenn das Umfeld weiter herausfordernd bleibt, sehen wir für unser Geschäft weiter gute Wachstumschancen“, wurde Rosenfeld in der Mitteilung des Unternehmens zu den 2015er-Zahlen zitiert.

Die Schaeffler-Aktie seit dem Börsengang 2015

Erst seit Mitte Oktober vergangenen Jahres ist die Aktie der Schaeffler-Gruppe börsennotiert. Der erste Börsenkurs der Schaeffler-Aktie lag bei rund 13 Euro. In der Folge kletterte der Kurs der Schaeffler-Aktie auf über 17 Euro (Anfang Dezember 2015). Das bedeutete ein zwischenzeitliches Plus von rund 30% – und das in weniger als 2 Monaten.

Doch wenn Sie sich den Chart der Schaeffler-Aktie seit dem Börsengang im Oktober 2015 ansehen, wird deutlich, dass die Aktie bis heute eine kleine Achterbahnfahrt hingelegt hat. Am 12. Februar 2016 notierte die Schaeffler-Aktie nur noch bei knapp über 12 Euro und hatte damit seit dem Hoch im Dezember schon wieder fast 30% an Wert verloren.

Dann kletterte die Aktie wieder auf deutlich über 15 Euro (Anfang März 2016) und aktuell notiert sie bei rund 14,50 Euro. Damit ist die Schaeffler-Aktie bisher nichts für Anleger mit schwachen Nerven gewesen.

Meine Empfehlung: Sollten Sie zu dieser Anleger-Gattung gehören, ist es ratsam, auch weiterhin (zumindest vorerst) die Finger von dieser Aktie zu lassen.

15. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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