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Scherbenhaufen Kroatien ist 28. EU-Mitgliedsland

Pünktlich um Mitternacht war es soweit: Kroatien ist als 28. Mitglied in die EU aufgenommen worden.

Das ist kaum zu fassen, denn die Euro-Zone steht vor dem Zusammenbruch und dennoch werden immer neue Länder aufgenommen.

Aber es sind keinesfalls wirtschaftlich solide Staaten, die den Karren wieder aus dem Dreck ziehen könnten. Nein, immer neue Schuldenländer kommen hinzu.

Kroatien ist eines davon. Und das, obwohl das Land nur noch aus einem Scherbenhaufen besteht. Dennoch hatte der Bundestag Mitte Mai ohne Gegenstimmen für den Beitritt gestimmt.

Erfahren Sie jetzt, wie es wirklich um das neue EU-Land steht:

  • Im Beitrittsjahr 2013 wird ein Haushaltsdefizit von 5% des BIP erwartet. Erlaubt sind aber nur 3%.
  • Das Wirtschaftswachstum wird 2013 bei Minus 0,5% liegen.
  • Italien, Kroatiens wichtigster Handelspartner, ist fast komplett ausgefallen.

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  • Die kroatische Industrie steuert nur 15% zum BIP bei.
  • Tourismus und Landwirtschaft sind die größten »Einnahmequellen«.
  • Die Arbeitslosenquote liegt bei 23% (Griechenland: 26,4%).
  • Auslandsverschuldung: 100% des BIP.
  • Kroatien nimmt Platz 81 im Global Competitiveness Report, einer Rangliste der Volkswirtschaften mit den höchsten Wachstumschancen ein. Noch hinter Botswana (Deutschland: Platz 6).
  • Kroatien ist auf Platz 62 auf der Rangliste von Transparency International. Hinter Kuba und Namibia (Deutschland Platz 13).

Dazu kommt eine schlechte Wettbewerbsfähigkeit, da die Löhne doppelt so hoch sind wie etwa in Rumänien oder Serbien. Die Lohnnebenkosten sind hoch, die Steuern steigen. Die Bürokratie ist ein Wachstumshemmer.

Korruption ist allgegenwärtig. Investoren warten häufig jahrelang auf Baugenehmigungen. Statt dringend benötigter Reformen wurde der öffentliche Sektor ausgeweitet.

Schon jetzt arbeiten mehr als 30% im öffentlichen Dienst. Die Sozialausgaben betragen 75% der öffentlichen Ausgaben. In Deutschland beträgt der Anteil nicht einmal die Hälfte. Sorgen macht auch die private Verschuldung.

Viele Kroaten leben auf Pump. Ähnlich wie die US-Amerikaner besitzen etliche Kroaten gleich mehrere Kreditkarten und machen Schulden ohne Ende.

Waren 2008 rund 4% aller Kredite notleidend, sind es jetzt schon 14%. Eine Blase, die das Bankensystem Kroatiens in ernsthafte Schwierigkeiten bringen kann.

Fazit: Mit Kroatien wurde ein weiteres Schuldenland in die EU aufgenommen. Die hohe Verschuldung, Rekordarbeitslosigkeit, Wettbewerbsunfähigkeit und eine unterentwickelte Industrie lassen nichts Gutes erahnen.

Es ist daher davon auszugehen, dass Kroatien schon in den nächsten 5 Jahren ein Rettungspaket brauchen wird.

Das bedeutet für Sie: Die EU-Verschuldung wird immer größer – der Euro dafür immer weniger wert. Als Dank dafür müssen Sie mit Ihren Steuergeldern ein weiteres hungriges »Kind« durchfüttern.

Der Angriff auf Ihr Vermögen wird nach der Bundestagswahl in die nächste Runde gehen. Nicht nur, um unseren Staat, sondern auch um andere Länder zu retten. Steuererhöhungen, Abgaben, Inflation und Euro-Entwertung werden Ihr Geld auffressen.

1. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.