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Schuldenberg: Fast 30 Mrd. Dollar belasten die großen Minenkonzerne

Schulden sind ein großes Problem. Das gilt nicht nur für Staaten, wie wir jetzt aktuell wieder einmal bei Griechenland sehen. Das gilt auch für Unternehmen.

In der Rohstoffbranche ist gerade bei großen Unternehmen die Verschuldung ein sehr entscheidender Faktor. In Boomzeiten des Marktes haben extrem viele große Werte massiv frisches Kapital aufgenommen, um eine Expansion voranzutreiben.

Viele Übernahmen sind dabei auf Kredit finanziert worden. Heute wissen sehr viele Manager der Branche, dass sie in der Boomphase der Jahre 2010 und 2011 deutlich zu viel für die Akquisitionen ausgegeben haben.


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Das haben die massiven Abschreibungen in den Bilanzen 2013 und 2014 schon gezeigt. Viele Topmanager der großen Minenkonzerne haben wegen dieser Fehler bei der Expansion auch ihren Job verloren.

Allerdings lasten hohen Schulden immer noch auf den Bilanzen der großen Minenunternehmen. Die Experten von Metals Focus haben sich gerade die Schulden der zehn größten Goldfirmen einmal genauer angeschaut. Diese Gruppe macht rund ein Drittel der weltweiten Goldproduktion aus.

Ende 2014 lag die Schuldenhöhe aller zehn Firmen bei 27,5 Milliarden Dollar. Nur um ihnen hier eine Vorstellung zu geben: Als Gruppe gesehen benötigen diese Firmen viereinhalb Jahre, um diese Schulden allein aus den aktuellen Gewinnen zu bezahlen – und das noch als Vorsteuerergebnis.

Niedrige Metallpreise belastet die Produzenten immer weiter

Die Belastung bleibt aktuell sogar noch höher für die Minenwerte und die Ertragskennziffern werden im ersten Quartal 2015 sogar noch niedriger aus, da der Durchschnittsgoldpreis in diesem Jahr bislang schon 40 Dollar unter dem Durchschnitt des Vorjahres notiert und unter die Grenze von 1200 Dollar gefallen ist.

Laut Metals Focus wird auf Sicht von sechs Monaten der Goldpreis auf diesem Niveau bleiben, sodass der Druck auf die Minenindustrie sogar noch weiter zunehmen wird.

Einschränkend muss ich hier allerdings festhalten, dass die Schulden ungleich verteilt sind. Nicht alle zehn Firmen drückt eine große Schuldensumme. Im Endeffekt ist es vielmehr so, dass fünf Firmen für 90 % der ausstehenden Schulden unter den Top Minen werden verantwortlich sind. Eine Firma ist sogar schuldenfrei.

Dennoch zeigen ihnen diese enormen Summen, wie stark der Spielraum der Minenwerte durch so etwas eingeschränkt werden kann. Die Mischung aus hohen Schulden und niedrigen Marktpreisen hat sicherlich auch dazu geführt, dass die zehn größten Unternehmen im vierten Quartal einen negativen Cashflow erzielt.

Auch hier hat Metals Focus die Zahlen aufbereitet und es hat sich ein Wert von 270 Millionen Dollar ergeben. Das zeigt Ihnen, wie hoch der Druck noch immer ist in der Branche.

12. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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