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Schwarzer August: Der September könnte noch finsterer werden

Am Montag endete der Monat August. Der DAX 30 verlor gegenüber dem Schlussstand im Juli -9,28%.

Für den deutschen Aktienindex war das der schwärzeste Monat seit dem Jahr 2011. Im Rahmen des damaligen Crashs büßte der DAX, übrigens ebenfalls im August, -19,19% ein. Im September schloss sich dann ein weiteres Minus von -4,89% an.

August ist kein guter DAX-Monat …

Angesichts dieser Zahlen könnten wir annehmen, dass der August möglicherweise kein besonders guter Monat für den DAX ist. Und in der Tat ist dieser Monat der zweitschlechteste im gesamten Jahr.

In meiner privaten Datenbank liste ich alle Monatsschlusskurse des deutschen Leitindex seit Februar 1960 auf. Falls Sie nun einwenden, dass es den DAX solange ja noch gar nicht gibt, dann haben Sie recht:

Der DAX wurde am 1. Juli 1988 eingeführt und setzte den Index der Börsen-Zeitung fort, dessen Historie bis ins Jahr 1959 reicht. Die von mir verwendeten Daten vor 1988 sind bis zum Februar 1960 zurückgerechnet.

… der September allerdings auch nicht

Damit will ich Sie nun nicht länger auf die Folter spannen: Vermutlich haben Sie sich schon gefragt, welches denn der schlechteste Monat für den DAX ist?

Es ist der September. Und das leider sogar mit großem Abstand zum August, wie Ihnen die nachfolgende Grafik zeigt:


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dax 30 monatsstatistik seit 1960-02-09-2015

DAX 30 Monatsstatistik seit 1960: September ist der übelste Monat im Jahr

Die Tabelle zeigt hier nur beispielhaft die Monatsveränderungen im laufenden Jahr. Gemessen wird jeweils die Veränderung gegenüber dem Schlussstand des Vormonats.

Die Spalte „Gesamt“ listet die Summe aller Monatsveränderungen in dem jeweiligen Kalendermonat auf, die Rubrik „SCHNITT“ bricht diese Zahl auf die erfassten Monate herunter.

Sie sehen: Nur August und September zeigen statistisch negative Werte. Allerdings liegt das Ausmaß des durchschnittlichen Rückgangs im September 7,6x höher.

September: Geringste Wahrscheinlichkeit für ein DAX-Plus

Den Grund dafür finden Sie in den nachfolgenden Spalten „AUF“ und „AB“: Der August schloss seit 1960 insgesamt 22x mit einem Minus ab und endete immerhin 34x im Plus.

Beim September finden Sie eine Umkehrung dieser Relation: In den bislang erfassten 55 Jahrgängen gab es nur 22x einen Zuwachs, jedoch 33x einen Rückgang. Somit liegt die Wahrscheinlichkeit für einen im Plus endenden September bei lediglich 40%.

Im August steht eine Summe der Aufwärtsmonate von +121,22% einer Rückgangs-Summe von -134,41% gegenüber. Beim September liegt dieses Verhältnis bei +76,28% zu -176,89%.

Sell in may … der zweite Teil ist wichtiger

Ein bekanntes Börsen-Bonmot lautet: „Sell in May and go away.“ („Verkaufe im Mai und bleibe dem Aktienmarkt fern.“) Weniger bekannt ist die Fortsetzung „… but remember to come back in September.“ („… aber vergiss nicht, im September zurückzukehren.“).

Damit soll aufgezeigt werden, dass die auf den Mai folgenden 4 Monate das schlechteste Drittel eines Jahres zum Investieren darstellt. Und tatsächlich:

Die Monate Juni, August und September brachten für den DAX 30, statistisch gesehen, die übelste Performance im Kalenderjahr.

Was Sie dem Börsen-Bonmot zwischen den Zeilen jedoch auch entnehmen können: Der September bringt häufig den Tiefstand dieser 4 Monate mit sich.

Nehmen Sie also die positive Botschaft meiner heutigen Analyse mit: Ab Oktober sollte es – rein statistisch gesehen – im DAX wieder aufwärts gehen!

2. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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