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Sell in May and go away – auch 2015?

Ab der kommenden Woche beginnt an den Börsen wieder eine gefährliche Zeit – zumindest, wenn Sie der Statistik Glauben schenken.

Sommermonate mit schwacher Statistik

Statistisch hat die bekannte Börsenweisheit „sell in May and go away“ ihre Berechtigung: In den fünf Monaten von Mai bis einschließlich September schneiden die Aktienmärkte im Schnitt erheblich schlechter ab als in den restlichen sieben Monaten. Doch es lohnt sich einen Blick auf die Statistik der einzelnen Monate zu werfen:

Mai, Juni und Juli sind besser als ihr Ruf

Allerdings fällt die Statistik der fünf schwächeren Monate sehr unterschiedlich aus. So geht ein Großteil der Verluste auf den September – den mit großem Abstand statistisch schlechtesten Börsenmonat.

Die Monate Mai bis Juli schneiden hingegen besser ab, als oftmals behauptet wird. Im Mai ist die historische Durchschnittsrendite lediglich minimal negativ. Im Juni und Juli können Sie als Aktienanleger statistisch sogar mit einem Plus rechnen.


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Das spricht für „sell in May and go away“ 2015

Lohnt es sich 2015, dem Börsenspruch „sell in may and go away“ zu folgen? Auf der Suche nach einem möglichen Auslöser für einen Kursrutsch innerhalb der nächsten Monate springt natürlich die Lage in Griechenland ins Auge.

Sollte sich die neu gewählte griechische Regierung weiterhin gegen Sparmaßnahmen stemmen, ist der Austritt Griechenlands aus der Eurozone nicht auszuschließen. Dies könnte zu kurzfristigen Verwerfungen an den Aktienmärkten führen.

Denn Unsicherheit – und schließlich weiß niemand so genau wie dieses Szenario ausgeht – mag an der Börse bekanntlich niemand.

Ein weiterer möglicher Belastungsfaktor wäre ein überraschend früher Beginn der Zinserhöhungen in den USA, der allgemein nicht vor dem Herbst erwartet wird.

Das spricht gegen „sell in May and go away“ 2015

Nach dem extrem starken 1. Quartal 2015 war eine Korrektur sicherlich überfällig. Doch dieses „reinigende Gewitter“ fand bereits im April statt. Wer jetzt noch verkaufen will, kommt etwas zu spät. Es mag zwar noch ein wenig weiter runter gehen, doch den Großteil der Abwärtsbewegung haben wir wahrscheinlich bereits hinter uns gelassen.

Zudem sind auch die beiden genannten möglichen Belastungsfaktoren Griechenland und frühe Zinssenkungen relativ unwahrscheinlich. Wenn es hart auf hart kommt, wird die griechische Regierung nicht die Katastrophe riskieren, Griechenland würde der Austritt aus der Eurozone wesentlich härter treffen als die anderen Euro-Länder.

Das spricht dafür, dass sich die Vernunft letztendlich durchsetzen und es weitere Kredite an Griechenland geben wird.

Das Bewertungsniveau der Aktienmärkte ist außerdem trotz jahrelanger Hausse längst nicht zu hoch. Da die Unternehmen ihre Gewinne ebenfalls kräftig gesteigert haben, liegt die Bewertung der meisten Aktien im historischen Vergleich auf einem gesunden Mittelmaß. Größerer Korrekturbedarf besteht von dieser Seite nicht.

Daher tendiere ich dazu, die Börsenweisheit zu ignorieren und investiert zu bleiben. Die aktuellen Chancen an der Börse sind aus meiner Sicht nach wie vor größer als die Risiken.

5. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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