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Seltene Erden: Die Lage wird immer dramatischer

Die Palette der Rohstofffirmen ist groß. Doch die Aufmerksamkeit der meisten Investoren konzentriert sich eben auf die Edelmetalle oder die Energiewerte. Aber es gibt viel mehr Branchen, die eben mal mehr und mal weniger Aufmerksamkeit bekommen.

Bis zum Jahr 2011 gehörten die Seltenen Erden zu den aufstrebenden Branchen im Rohstoff-Segment. Die Story dahinter war attraktiv: Seltene Erden sind eine Gruppe von Hightech-Rohstoffen, die in zukunftsträchtige Produkten wie Windrädern oder den Magneten von Elektroautos zum Einsatz kommen.

Doch nicht alle Sektoren haben die hohen Erwartungen auch tatsächlich erfüllt: Vor allem bei den Elektrofahrzeugen lässt der Marktdurchbruch noch auf sich warten. Das hat eben auch nicht zum erwarteten starken Nachfrageschub geführt. Die Preise befinden sich seit Jahren im Keller – und die wenigen Produzenten außerhalb Chinas verdienen kein Geld.

Das zeigen auch wieder die aktuellen Zahlen von Molycorp. Das US-Unternehmen betreibt die Mountain Pass Mine. Diese traditionelle Mine für Seltene Erden gehört zu den extrem wenigen Minen, die außerhalb Chinas Seltene Erden in ordentlicher Menge fördern.


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  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
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  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
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Das Unternehmen startete 2010 extrem zuversichtlich an der Börse. Doch nun wird sogar die Substanz immer brüchiger: Molycorp hat allein in den ersten drei Monaten 2015 einen Verlust von 102 Mio. Dollar erzielt. Noch sehr viel dramatischer ist der negative Cash-Flow: Hier fiel bei Molycorp ein Fehlbetrag von 73 Mio. Dollar an.

Alarmsignal: Molycorp erzielt massiven negativen Cash-Flow

Wie kaum anders zu erwarten, sacken auch die liquiden Mittel immer weiter ab. Daher hat Molycorp jetzt auch angekündigt, dass weitere Finanzspritzen nötig sein werden.

In nur zwölf Monaten hat Molycorp mehr als 80% an Wert verloren. Das ist die harte Quittung für die aktuellen Probleme bei der Produktion. Zudem ist das ein weiteres Signal: Wenn selbst der Marktführer in einem Segment nur noch massive Verluste einfährt, haben es die kleinen Produzenten oder erst recht die Junior-Unternehmen der Branche extrem schwierig.

Mein Rat an Sie lautet daher: Wenn Sie schon Rohstoff-Aktien auf dem Radar haben, schauen Sie nach lukrativen Branchen. Die Seltenen Erden gehören aktuell, trotz der extrem niedrigen Kurse, nicht dazu, denn die Kosten der Produktion werden von den Marktpreisen nicht annähernd abgedeckt.

13. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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