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Shell ultimativer Sieger im Ölsektor: Hier die Gründe

Der Jubel an den Zapfsäulen war groß, in der Ölbranche hingegen gab es lange Gesichter: Der heftige Crash des Ölpreises, der vor knapp zwei Jahren im Sommer 2014 einsetzte und Anfang dieses Jahres noch einmal einen neuen Tiefstwert markierte, hat für einige Umwälzungen gesorgt.

Das gilt vor allem für die über lange Jahre so erfolgsverwöhnte Kaste der Ölmultis. Das schwarze Gold, das eben noch über 100 US-Dollar je Barrel wert war, wurde zwischenzeitlich für unter 30 Dollar verramscht. Inzwischen hat sich die Kurve wieder etwas gefangen und pendelt um 40 Dollar je Barrel, doch so richtig gut ist das aus Sicht der Konzerne auch noch nicht.

Jetzt zeigt sich umso mehr, wer gut aufgestellt ist – und wer nicht. Besonders positiv sticht dabei Royal Dutch Shell hervor. Das Unternehmen verfügt über ein solides Finanzpolster, starken Cashflow, macht kaum Schulden und punktet sogar jetzt noch mit seiner Bilanz.


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Konkurrenz schwächelt – Shell kauft

Shell hat es geschafft, die eigenen Kosten zu senken und ist dank der herausragenden finanziellen Ausstattung in der Position, ins Straucheln geratene Mitbewerber günstig aufzukaufen. Denn die Aktien der Branche gerieten heftig unter Druck, je tiefer der Ölpreis abrutschte. Shell ist bereits dabei, den britischen Konkurrenten BG zu schlucken, weitere könnten folgen. Dadurch stärkt Shell seine Marktposition weiterhin.

Außerdem gibt es durchaus Faktoren, die für einen perspektivischen Anstieg des Ölpreises sprechen. Erst einmal der tiefe Absturz: Nach dem Regen kommt bekanntlich immer wieder die Sonne, sprich – jeder noch so tiefe Fall hat mal ein Ende, und dann kann es eigentlich nur aufwärts gehen.

Fraglich ist allerdings, ob diese Trendwende bereits jetzt erreicht wurde, mit Blick auf die jüngste Stabilisierung des Ölpreises, oder ob kurz- und mittelfristig zunächst weitere Rückschläge drohen, ehe die Preisspirale sich wieder aufwärts dreht.

Langfristig steigt der Ölpreis

Dafür, dass sich der Ölpreis über kurz oder lang wieder stabilisieren und auch deutlich steigern wird, spricht nicht zuletzt die hohe Nachfrage aus den Schwellenländern, die weiterhin auf Öl als einen der wichtigsten Rohstoffe setzen. Ihrerseits dürfte der Bedarf in den kommenden Jahren sogar steigen, während auf der anderen Seite das Angebot eher zurückgehen könnte – was wiederum die Preise ankurbelt.

Spätestens dann wird Shell wirklich glänzen. Aus Anlegersicht schon heute attraktiv: die äußerst attraktive Dividende und das zugleich verschwindend mickrige Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von gerade einmal 0,2.

Die Shell Aktie ist Anfang des Jahres gemeinsam mit dem Ölpreis abgeschmiert, hat sich aber auch seiner Erholung angeschlossen und kostete zuletzt rund 23 Euro. Analysten rechnen ihr weitere Anstiegschancen aus, die breite Mehrheit der aktuellen Studien empfiehlt das Papier zum Kauf – allerdings mit einer Einschränkung: Shell Aktien, wie auch andere Werte der Branche, sind risikofreudigen Anlegern vorbehalten. Denn auf die externen Faktoren, die den Ölpreis in die eine oder andere Richtung schicken können, hat Shell selbst keinerlei Einfluss.

2016-04-19 Shell

20. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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