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Sicher durch das Börsenbeben: Lebenswichtige Tradition plus Zukunftsmarkt

Nach dem größten Börsen-Minus innerhalb einer Woche seit August 2011 hat sich der deutsche Aktienmarkt heute wieder gefangen.

In der Vorwoche fiel der deutsche Leitindex DAX um 8,32% – am heutigen Nachmittag steht er mit gut 1% im Plus.

V. a. der Kurseinbruch an Chinas Börsen sowie Sorgen über das dortige Wirtschafts-Wachstum belasteten den DAX – Sorgen, die ich an dieser Stelle bereits mehrmals als übertrieben bezeichnet habe.

Zum einen: Der chinesische Aktienmarkt ist 2015 exorbitant gestiegen, die jüngsten Kursrücksetzer sind nun die zwangsläufige Korrektur.

Zum anderen befindet sich die chinesische Wirtschaft weiterhin auf einem starken Wachstumspfad.


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Sicher: Das Tempo hat sich verlangsamt, aber die Richtung stimmt weiterhin. Sorgen um eine kurzfristig weiter eintrübende Konjunktur-Entwicklung im Reich der Mitte sind unbegründet.

Autoaktien befreien sich vom Druck

Diese Erkenntnis setzte sich heute auch an der Börse durch. Zu den Gewinnern zählten v. a. die in der vergangenen Woche besonders unter Druck geratenen Aktien deutscher Autobauer.

Neben den Papieren von Volkswagen stiegen auch die Daimler-, BMW- und Continental-Aktien z. T. deutlich.

Continental berichtete heute gute Zahlen zum vergangenen Jahr:

Der Automobil-Zulieferer konnte dank hoher Nachfrage in Europa und den USA den Umsatz um 14% auf 39,2 Mrd. € steigern. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg um 12% auf 4,4 Mrd. €.

Elmar Degenhart, Vorstandschef des DAX-Konzerns, sprach hinsichtlich des chinesischen Absatzmarktes lediglich von einer „Wachstumsdelle“.

Diese, aber auch die Rezession in Russland und Brasilien, sei durch das starke Marktwachstum in Europa und den USA ausgeglichen worden.

Zukunftsmarkt „Vernetztes Auto“

2016 will Continental den Umsatz um etwa 5% auf 41 Mrd. € steigern und eine Rendite von mindestens 10,5% erzielen – 2015 lag sie bei 11,7%.

Auch in diesem Jahr wird für Continental das Geschäft mit Elektronik, Sensorik und Software, die zur Vernetzung von Autos für Sicherheits- und Assistenz-Systeme eingesetzt wird, weiter an Bedeutung zulegen.

Degenhart berichtete, dass digitalisierte Technologien heute bereits für mehr als ein Drittel des Umsatzes verantwortlich seien.

Ab 2020 könne sich das Marktvolumen auf 70 Mrd. € insgesamt belaufen. Degenhart: „Etwa 20 Mrd. davon sind interessant für uns. Wir können uns vorstellen, in den nächsten Jahren einen schönen Marktanteil davon zu bekommen.“

Am traditionellen Reifen-Geschäft, mit dem Continental noch rund 1/4 seines Umsatzes macht, will das Unternehmen aber festhalten. „Dieses Viertel ist lebenswichtig“, erklärte Degenhart.

11. Januar 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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