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Silber: Bitte Einsteigen, Zug fährt bald ab

„Der kleine Bruder des Goldes“ oder „das Gold des kleinen Mannes“ wird Silber oftmals tituliert.

Diese Bezeichnungen sind dahingehend richtig, weil Silber ein Edelmetall ist, welches hinter Gold den Stellenwert eines „Werthaltigen Rohstoffs“ darstellt, welches im Preis 40-60-fach erschwinglicher ist, aber in Phasen der Geldvernichtung, speziell Inflationsphasen, dem Gold gleichwertig im Preis ansteigt und somit Kapitalschutz bietet!

Anders als beim Gold ist allerdings, dass Silber ein in der Industrie in hohem Maße verbrauchter Rohstoff ist, während Gold ein reines Hortungsmetall ist.

Und genau das ist die wesentliche Erkenntnis, die den Silberpreis wohl in der Zukunft im Unterschied zum Gold am Stärksten beeinflussen wird!

Nur ein paar Beispiele:

In jedem produzierten Automobil sind etwa 2 Unzen Silber verarbeitet. Bei einer jährlichen Produktionsrate von zurzeit 62 Mio. PKW`s werden allein 124 Mio. Unzen Silber benötigt. Die Steigerungsrate der Automobilnachfrage in China und Indien wird in der Zukunft gigantisch sein, so dass hier auch eine gigantisch höhere Nachfrage entsteht.

Des Weiteren sind in Gold als Anlage etwa 170 Mrd. US$ investiert. In Silber nur 10 Mrd.US$. Sollten hier nur kleine Umschichtungen stattfinden, wird sich eine Nachfrage ergeben, welche höher als die jährliche Produktion ist.

Aktuell werden nur etwa 700 Mio. Unzen Silber pro Jahr gefördert.

China ist schon weltweit der Staat mit den höchsten Barreserven. Die Überlegungen, dass hier bald 1% oder 2% in Gold und Silber als Reserve hinterlegt werden, würde den Silberpreis weit über 100 USD pushen!

Der Verbrauch von Silber in Solarmodulen wird ebenfalls ein Riesenthema werden, denn durch die mittlerweile geringen Kosten der Module sind Installationen auch in Drittländern und Wüstenregionen vorstellbar. Silber wird in Handys, PC`s, Tablets u.a. verarbeitet.

Fazit: Alles in allem werden wir in den kommenden Jahren und Jahrzehnten mit einem stetigen und riesigen Nachfrageschub nach Silber konfrontiert. Dieser Bedarf ist nach heutigen Maßstäben nicht zu decken. Demnach wird Silber Preise erreichen, die jenseits der 100 USD-Marke liegen.

Die Charttechnik kann Zielmarken, überkaufte und überverkaufte Zustände erkennen und bietet so dem Anleger ein wichtiges Instrument für den richtigen Einstieg.


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Betrachten wir also zunächst den kurzfristigen 8-Monatschart:

8-Monatschart Silberkurs in USD/Feinunze

Bodenbildung im Abwärtstrend

Dem Absturz im Mai von 50 USD auf knapp 32 USD folgte eine seitwärts gerichtete Bewegung mit ansteigenden Tendenzen gegen Ende August. Doch an der oberen Trendbegrenzung des ausgebildeten Abwärtsrendkanals (rote Trendlinien) kam zu einem erneuten Einbruch der Preise bis auf etwa 28 USD. Diese Marke stellte auch die untere Trendbegrenzung des Trendkanals dar.

Hier konnte Silber nun jüngst eine Stabilisierung einleiten und damit die überverkaufte Situation stoppen.

MACD mit Kaufsignal

Der MACD, „Moving Average Convergence Divergence“ (rot-schwarzer Kurvenverlauf unterhalb des Chartbildes), ein Indikator, welcher in der Historie immer recht gut überkaufte und überverkaufte Zustände angezeigt hat, gibt aktuell ein Kaufsignal für den Silberpreis! (blauer Pfeil).

Zielmarken für eine weiterführende Erholung sind die Horizontalwiderstände bei 34 USD und 38 USD (grüne Horizontalen).

Je nachdem, wie lange dieser Anstieg zeitlich von statten geht, kommt bei 38 USD auch die obere Trendbegrenzung des Abwärtstrends ins Bild. Das passt!

Um die oben genannten Ziele zu untermauern, muss im längerfristigen Chartbild eine Bestätigung gefunden werden.

3-Jahreschart Silberkurs in USD/Feinunze

Zurück im langfristigen Aufwärtstrendkanal

Der sich seit Beginn 2009 abgezeichnete Aufwärtstrendkanal (blaue Trendlinien) wurde nach der scharfen Korrektur der Übertreibung wieder erreicht. Geht es nach diesem Trendkanal, dann hat Silber auch noch Luft nach unten bis etwa 25/26 USD, ohne dass eine ernsthafte Gefahr für den aufwärts gerichteten Trend erfolgt.

Fazit: Boden gefunden, Silberblasen werden immer öfter kommen!

Neben Indien und China, welche massiv mehr Silber eingekauft haben, als es jemals der Fall war, sind weiterhin Handys, elektrische Geräte, PC`s, Autos, Schmuck, Solarzellen etc. auch global der Silberpreistreiber. Alles Silberhaltige Produkte. Und das Ganze steht erst am Anfang, denn der Bevölkerungsanteil in der Welt, der sich derartige Dinge leisten kann, bzw. bald brauchen wird, steigt rasant an!

Ergo:

Angesichts des intakten Charttechnik (Boden plausibel und bestätigt) und einiger klar für Silber sprechende Fakten, die da sind:

– sinkende Silbervorräte

– Höhere Industrienachfrage

– Photovoltaik braucht Silber (Kernenergie-Ausstieg)

– Silber als Anlageinstrument (China und Indien erlauben und werben für Silberkauf)

– Reservemetall, Inflationsschutz

wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis im engen Silbermarkt wieder deutlich steigende Kurse an der Tagesordnung sind!

Mehr zum Thema: Silber im Anlagecheck

12. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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