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Silber: Bonus-Zertifikate sind zu riskant. Discount ist besser

Silber ist eine der Hauptsicherungen gegen die kommenden Währungs- und Finanzkrisen. An dieser Einschätzung halten wir in diesen Wochen fest. Bei allen Schwankungen gilt: Mit Silber werden Sie langfristig Ihr Vermögen besser schützen als mit Währungsspekulationen.

Nur: Zertifikate, die jetzt zu Hauf angeboten werden, schützen Sie trotz vermeintlicher Vorteile oft nicht. Ein Zertifikat auf Silber, das wir jetzt gefunden haben, ist ein besonders gefährliches Investment:

es verspricht Bonuszahlungen. Abhängig sind diese Bonuszahlungen jedoch von „Barrieren“, die Sie beim Silber jederzeit erwarten müssten. Discount-Zertifikat sind nicht „gut“, aber besser.

Viel zu gefährlich: Barrieren

Bonuszertifikate sind nur dann attraktiv, wenn der Kurs des zugrundeliegenden Papiers oder Anlageproduktes nicht an Schwellen stößt, die vorab festgelegt werden.

Diese Barrieren muss ein Kurs in der Regel nur einmal während der Laufzeit erreichen, schon entfallen die Boni. Die Folge: Renditen sinken dramatisch.


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Attraktive Bonuszertifikate versprechen zwar hohe Renditen, gleichen aber das zugrundeliegende Risiko in der Regel nicht aus. Diese Erfahrung machten Investoren bereits vor Jahren bei vielen Bonuszertifikaten.

Silber schwankt so stark, dass Sie bei Laufzeiten von mehr als wenigen Wochen das Risiko nicht mehr beziffern können. Daher: Verkaufen Sie jedes Bonuszertifikat auf Silber, das Sie im Depot haben – es lohnt sich nicht.

Discount-Zertifikate beteiligen Sie am Silberpreis mit einem Rabatt auf den aktuellen Preis. Ihre Rendite bezieht sich auf den Unterschied zwischen Ihrem Einstandskurs – mit Rabatt auf den Preis – und dem Silberkurs zum Laufzeitende.

Verlieren können Sie daher auch über Discount-Zertifikate. Nur sind die Verluste nie so hoch wie ein Verlust des Silberpreises selbst – durch den Rabatt.

Dafür verzichten Sie über eine Kurshöchstgrenze auf den Maximalgewinn. Diese Kurshöchstgrenze nennt sich „Cap“. Darin sehen wir keinen besonderen Nachteil, weil die Bedingungen vorher festgelegt sind. Den Maximalgewinn eines solchen Zertifikates kennen Sie genau.

Problem: Schuldverschreibung

Ein anderes Problem bei Discountern ist deren Charakter als Anleihe. Sie sind eine ganz normale Schuldverschreibung. Sie sind als Investor damit abhängig von der Zahlungsfähigkeit des Emittenten. Dieser Nachteil und die Vorteile für Sie im Überblick – GeVestor empfiehlt:

  • Wenn Sie ein Discount-Zertifikat kaufen, gehen Sie das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Emittenten ein. Tragen Sie das Risiko, reduzieren Sie es, indem Sie auf Laufzeiten von maximal 12 Monaten achten.
  • Discount-Zertifikate beschränken Ihren Maximalgewinn. Achten Sie beim Kauf auf diese Angabe, nicht nur auf die „Rendite“, die der Emittent Ihnen verspricht.
  • Je niedriger der „Cap“, die Grenze zum Maximalgewinn, desto sicherer ist das Zertifikat.
  • Discount-Zertifikate schützen Sie mit den Rabatten nicht vor Verlusten, reduzieren diese aber über den Rabatt zum eigentlichen Silberkurs.
  • Da Silber eine der Ersatzwährungen sein wird, empfehlen wir Silber weiterhin. Vermeiden Sie auf jeden Fall Bonus-Zertifikate: die sind bei den aktuell üblichen Schwankungen zu unsicher.

6. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.