Silber – die Wette: mitmachen oder sichere Renditen erwirtschaften
Silber ist billig wie seit längerer Zeit nicht mehr. Die große Frage: jetzt kaufen oder verkaufen?
Sicher: Verkaufen können Sie erst, wenn Sie das weiße Edelmetall gekauft haben – scheinbar.
Verkaufssignale aber können Sie auch nutzen, indem Sie Hebelpapiere gegen den Silberpreis veräußern. Dies sind also etwa Put-Optionsscheine oder Short-Zertifikate, die von einem fallen Kurs des Metalls profitieren. Wir meinen: auch dies kann, wenn Sie die Trends am Markt sehen, ein eindeutiger Renditeweg sein. Silber steuert auf 20 Dollar zu.
Fest steht, dass Silber im Jahr 2010 über die magischen 30 Dollar je Unze gestiegen war und sogar ein Allzeithoch erreicht hatte, das fast an die 50 Dollar herangereicht hatte. Seither ging es in einem regelrechten Absturz bergab. Silber ist bis Sommer 2011 bereits auf die 30 Dollar-Marke heruntergekracht.
Silber: Abwärtsfahrt technisch nicht beendet
Technisch ist die Abwärtsfahrt beim Silber damit noch nicht beendet. Denn aus dieser Sicht sind die kritischten Kurs-Signale wie die 200-Tage-Durchschnittslinie, die 100-Tage-Linie oder noch kürzere Phasen auf fallende Kurse eingestellt. Dies ist nicht nur eine Spielerei für technische Analysten, sondern hat erhebliche Konsequenzen.
Denn viele computerunterstützte Handelssysteme sind mit ähnlichen Vorgehensweise ausgestattet. Das heisst: die Abwährtsfahrt verstärkt sich selbst. Immer, wenn neue Tiefpunkte erreicht werden, lösen sich weitere Verkaufsorders aus und werden die mögliche Tendenz weiter verstärken. Insofern sind die technischen Signale bedeutend:
- Silber befindet sich vor allem seit Anfang diesen Jahres ganz klar auf Schussfahrt in den Süden. die Kurse sind von in der Spitze 35 zum Jahresanfang um etwa 25% gefallen und damit weit stärker als bei den anderen Edelmetallen.
- Silber hat damit aus technischer Sicht das Problem aufgeworfen, dass die Unterstützungen 32 Dollar sowie 30 Dollar inzwischen nicht mehr halten. Das verstärkt den Eindruck, dass es ähnlich wie im Herbst nach unten geht, diesmal aber bereits die entscheidenden Haltepunkte gerissen wurden.
- Wenn jetzt auch 25 Dollar/Unze noch fallen sollten, wird der Silberkurs sich nicht mehr von einer weiteren Abwärtsfahrt bremsen lassen, so dass ein Kursrutsch auf 20 Dollar naheliegt. Die 5 Dollar "Gewinn" für Short-Investoren würden sich – gehebelt – lohnen. Denn 20% Verlust zwischen 25 und 20 Dollar sind wahrscheinlich.
- Wer auf ein Short-Zertifikat zurückgreift, das den Hebel 2,5 oder 3 hat, wird etwa 50% Kursgewinn einstreichen können. Wir meinen, das lohnt sich, weil das Chance-Risiko-Verhältnis groß ist.
GeVestor meint: Bonus-Zertifikate oder Discount-Zertifikate auf den Silberpreis, die steigende Kurse mitnehmen, sind nicht attraktiv genug. Die Chancen auf steigende Kurse sind vergleichsweise niedrig. Aus technischer Sicht ist eher mit sinkenden Werten zu rechnen, sodass ein Short-Zertifikat die höhere Rendite verspricht.
Am besten ist es, wenn Sie auf Zertifkate mit Hebel 2 bis 3 setzen.



