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Silber: Die Zeit der Minenschließungen ist gekommen

In dieser Woche werden einige Minenwerte ihre Zahlen zum 2. Quartal präsentieren. Dazu gehören beispielsweise Goldcorp oder auch Newmont Mining.

Daran wird dann das ganze Ausmaß der aktuellen Schwierigkeiten in der Minenbranche deutlich werden: Durch die hohen Kosten und die gesunkenen Preise sind viele Minen nicht mehr rentabel.

Große Produzenten können das Risiko dann verschieben und einzelne Minen mit hohen  Kosten schließen und in anderen Minen weiter produzieren.

Eine weitere Möglichkeit für die Produzenten ist es, auf dem aktuell niedrigen Preisniveau kein Silber mehr am Markt zu verkaufen. Dann geht es darum Lagerbestände aufzubauen, um diese dann bei höheren Preisen wieder auf den Markt zu bringen.

Das erhöht auf jeden Fall die Rendite. So eine Strategie ist aber auch nur dann erfolgversprechend, wenn ein Unternehmen verschiedene Minen zur Auswahl hat. First Majestic Silver hat diesen Weg nun eingeschlagen.

Bei aktuell fünf Minen in Mexiko ist die Kapitalbasis eben schon stark genug, so dass das Unternehmen diese Strategie ach durchziehen kann.


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Alexco Resources reagiert auch mit der Schließung einer Silbermine in Kanada

Kleine Produzenten mit einer Mine und hohen Kosten bleibt hingegen fast nur eine Wahl: Die Schließung der Mine. Genau das wird Alexco Resources schon bald tun.

Vor einigen Tagen meldete das kanadische Unternehmen eine anstehende Schließung der Bellekeno Mine in der Provinz Yukon. Immerhin hat Alexco dort in diesem Jahr rund 955.000 Unzen Silber produziert.

Doch die dabei angegebenen Cashkosten der Produktion von 16,10 Dollar pro Unze für das erste Quartal sind einfach zu hoch.

Die vorübergehende Schließung der Mine ist der vorläufige Höhepunkt des Sparprogramms bei Alexco Resources. Schon Ende Mai wurde die Belegschaft der Mine um ein Viertel gekürzt und ein weiterer 10%-iger Stellenabbau steht noch aus.

Gleichzeitig hat auch das Management eine Gehaltskürzung um 20% durchgeführt.

Doch so wie es im aktuellen Marktumfeld aussieht, reichen diese Schritte nicht aus. Spätestens im Oktober wird jetzt wohl die Bellenko Mine geschlossen. Gleichzeitig wird auch der Ausbau der Onek Mine erst einmal auf Eise gelegt.

Sie sehen an diesem Beispiel: Viele Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand. Und an dieser Stelle kommt auch Silver Wheaton ins Spiel.

Das Streaming Unternehmen erhält 25% der Produktion aus der Bellenko Mine zu einem festgelegten Preis von 3,90 Dollar pro Unze. Das sind die Bedingungen des 50 Millionen-Deals mit Alexco Resources.

Und hier ergibt sich noch weiteres Problempotenzial für die Branche: Silver Wheaton hat zwar die Finanzierung sichergestellt, wenn aber die Minen ihr Silber nicht liefern können, bricht auch der Stream weg.

Sollte das häufiger passieren, wird sich auch Silver Wheaton von den eigenen Planungen verabschieden müssen.

Klar ist aber auch: Wenn man einen Silberwert mit geringem Risiko sucht, führt kein Weg an Silver Wheaton vorbei.

Das Unternehmen bekommt sein Silber aus zahlreichen Quellen und hat selbst kein Minenrisiko. Und bei mehr als 40 verschiedenen Lieferverträgen ist eben auch das Risiko breit genug gestreut.

22. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.