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Silber: Was kommt jetzt?

Silber ist und bleibt das Gold des kleinen Mannes. Das ergibt sich schon aus dem relativ niedrigen Preis: In diesen Tagen müssen Sie für eine Unze Silber ungefähr 19 Euro bezahlen – sollten Sie sich für eine gängige Münze wie den Wiener Philharmoniker entscheiden. Sollten Sie aber eine Unze Gold kaufen (auch das sind 31,1 gr) sind dann schon annähernd 1.000 Euro fällig.

Vereinfacht gesagt: Für knapp 53 Unzen Silber bekommen Sie aktuell eine Unze Gold. Dies ist die Gold-Silber-Rate. Und diese Kennziffer wird von Edelmetallexperten immer wieder herangezogen, um die Marktlage bei den Edelmetallen zu bestimmen.

Mit Blick auf den historischen Durchschnitt von 55 wird klar, dass es aktuell keine große Verschiebungen beim dem Verhältnis zwischen den beiden Metallen gibt. Doch das war schon mal anders: Als Silber annähernd bei 50 Dollar notierte im April 2011 lag diese Rate nur noch bei 31 – ein klares Zeichen für eine Überbewertung beim Silber.


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Schauen Sie auf die Gold-Silber-Rate zur Bestimmung der Marktlage

Sie sehen: Zur Bestimmung von Marktextremen ist diese Rate durchaus geeignet. Aber zur Prognose bietet sich diese Rate nicht wirklich an. Doch erst vor einigen Tagen machte mich auf der Rohstoff- und Edelmetallmesse in München der deutsche Edelmetallexperte Dr. Bernd Heim auf eine interessante Tatsache aufmerksam:

„Wenn man die natürliche Verteilung der Vorkommen als Basis heranzieht, müsste sich eine Gold-Silber-Rate von 1:17 ergeben.“ Für die Zukunft erwartet Dr. Heim auch wieder eine Entwicklung in diese Richtung.

Daraus aber Preisziele abzulesen, ist nahezu unmöglich. Doch wie Dr. Heim bin ich auch weiterhin vom großen Potenzial beim Silber überzeigt. Ein Hauptgrund liegt in der industriellen Nutzung. Die macht beim Silber immerhin fast 50% des Gesamtverbrauchs aus. Und sicherlich wird auch an vielen Stellen Silber recycelt. Doch im Gegensatz zu Gold verschwindet Silber tatsächlich – und muss eben aus neuen Quellen wieder auf den Markt kommen.

Und stellen Sie sich vor: Mit weniger als 21 Dollar wie heute summiert sich der Jahresverlust beim Silber auf 32%. Vom Jahreshoch im Januar bis heute hat Silber sogar 35% an Wert verloren. Das ist deutlich mehr als Gold. Und hier zeigt sich einmal mehr: Silber ist eben deutlich schwankungsanfälliger als Gold. Das bedeutet mehr Risiko nach unten beim Preisrückgang. Es bedeutet aber auch größere Chancen bei der Erholung.

Steht die nächste Erholung direkt bevor?

Nun bleibt fast nur noch die Frage: Wann kommt denn die nächste Erholung? Da ich keine Glaskugel habe, kann ich diese Frage nicht wirklich seriös beantworten. Es ist auch gut möglich, dass wir noch längere Zeit auf dem aktuellen Niveau verharren.

Das ist jedenfalls die Einschätzung von US-Rohstoffexperte Chris Berry, der mir auf der Messe in München am vergangenen Wochenende sagte: „Im nächsten Jahr sitzen wir hier wieder und Gold notiert immer noch um 1.300 Dollar und Silber noch immer deutlich unter 25 Dollar.“ Möglich ist das schon – aber ich bin doch optimistischer gestimmt und rechne auf Sicht von 12 Monaten mit deutlich höheren Preisen.

13. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.