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Silver Wheaton Aktie: Aktuell eine des besten Rohstoffaktien

Sicherheit und Rohstoffaktien sind eigentlich Gegensätze.

Doch es gibt tatsächlich Ausnahmen. Und Silver Wheaton gehört auf jeden Fall dazu. Der Silberproduzent bildet derzeit eine große Ausnahme.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 hat Silver Wheaton den Nettogewinn gesteigert: Unterm Strich blieben bei dem Unternehmen in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 288,6 Mio. Dollar. Das entspricht immerhin einem Plus von 6,8%.

Damit unterstreicht Silver Wheaton ganz klar seine Ausnahmerolle am Markt. Das liegt aber auch an dem ungewöhnlichen Geschäftsmodell. So ist Silver Wheaton eben kein gewöhnlicher Silberproduzent, der selbst Minen betreibt.

Vielmehr tritt Silver Wheaton als Royalty-Unternehmen am Markt auf. Durch Verträge mit anderen Silberproduzenten sichert sich Silver Wheaton langfristig das Silber aus deren Minen. Die dafür ausgehandelten Preise liegen deutlich unter dem aktuellen Marktniveau.


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Das klingt zunächst komisch, denn es stellt sich ja die Frage: Warum verkaufen die anderen Produzenten das Silber nicht selbst? Nun ist es eben oft so, dass Silber als Beiprodukt bei der Gold- oder Kupferförderung anfällt.

Und wenn die anderen Minen auf die anderen Rohstoffe fixiert sind, ist es ein willkommener Nebeneffekt, wenn Silver Wheaton auf langfristiger Basis Silber als Nebenprodukt abnimmt.

Silver Wheaton will 2016 Produktion auf 48 Mio. Unzen steigern

Mittlerweile hat das kanadische Unternehmen so viele verschiedene Quellen, dass die aktuelle Produktions-Guidance für 2012 jetzt bei 28 Mio. Unzen Silberäquivalent liegt. Darin enthalten sind auch 42.000 Unzen Gold.

Bislang lag die Prognose nur bei 27 Mio. Unzen. Doch die Zeichen stehen bei Silver Wheaton auf jeden Fall auf Wachstum: Bis zum Jahr 2016 will Silver Wheaton die Produktion auf 48 Mio. Unzen Silberäquivalent steigern.

Ein Schritt auf diesem Weg hat das Unternehmen mit einem neuen Liefervertrag mit Hud Bay Minerals getan. Bis Ende 2016 werden rund 4 Mio. Unzen Silberäquivalent pro Jahr aus zwei Projekten für Silber Wheaton so hinzukommen.

Dieser Deal kostet 750 Mio. Dollar und Silver Wheaton muss beim Abschluss 500 Mio. Dollar direkt bezahlen. Zudem wird Silver Wheaton dann laufend 5,90 Dollar pro Unze Silber und weniger als 400 Dollar für die Unze Gold zahlen.

Durch den stetigen Cash-Flow wird Silver Wheaton in den nächsten Jahren noch einige weitere Abschlüsse dieser Art machen, um die Produktion zu steigern.

Für die Partner bieten diese Verträge einen riesigen Vorteil: Sie erhalten sehr schnell nach Abschluss eine große Summe Geld. Und frisches Kapital fehlt in dem Sektor derzeit an allen Ecken und Kanten. Daher hat Silver Wheaton eine extrem starke Marktposition und kann sich seine weiteren Partner sicherlich fast aussuchen.

Zudem zahlt Silver Wheaton auch noch eine Dividende, die jedoch mit 0,10 Dollar pro Quartal noch sehr gering ist. Aber auch damit hebt sich das Unternehmen von der Masse der Rohstoffwerte ab.

Seit dem letzten Bericht über Silver Wheaton hat sich auch der Aktienkurs extrem gut entwickelt: In weniger als drei Monaten kletterte der Kurs um rund 30% auf aktuell knapp 25 Euro. Auch das spricht für diese Aktie, denn der Silberpreis hat sich in dieser Zeit kaum bewegt.

10. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.