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Sixt: Autovermieter weiter auf der Überholspur

Auf Sixt ist Verlass. Den Eindruck müssen Anleger zumindest nach den jüngsten Quartalszahlen bekommen.

Denn Deutschlands größter Autovermieter wächst weiter rasant und präsentiert kräftige Zuwächse.

Da ist es nicht verwunderlich, dass der Aktienkurs des Unternehmens mit knapp 52 € wieder stramm Richtung Allzeithoch marschiert.

Kräftige Zuwächse im 1. Halbjahr

Dabei können sich die Zahlen durchaus sehen lassen: Die Konzern-Umsätze kletterten um 14,6% auf 1,15 Mrd. €. Ohne die Verkaufs-Erlöse gebrauchter Leasing-Fahrzeuge lagen die Erlöse bei 1 Mrd. € (+13%).

Aber auch beim Ergebnis konnte Sixt trotz hoher Investitionen deutlich zulegen: Das Ergebnis vor Steuern stieg um 10% auf 82 Mio. € an.

Unterdessen setzt der Autovermieter besonders auf die Auslands-Expansion. Insgesamt baute die Gesellschaft ihr Netzwerk um weitere 61 Stationen aus. Der Zuwachs entfiel v. a. auf das internationale Franchise-Netz und auf Deutschland.

Sixt: In Europa die Nr. 3

Die Marken-Bekanntheit von Sixt ist beeindruckend – kein Wunder: Immerhin ist Traditions-Konzern (1912 gegründet) deutschlandweit die absolute Nr. 1 und auch in Europa (Platz 3) einer der bedeutendsten Marktteilnehmer.


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Der Konzern befindet sich übrigens weiterhin fest in den Händen der Gründer-Familie, die 60,1% aller Anteile hält.

Das Unternehmen unterhält dabei eigene Aktivitäten in 10 europäischen Ländern sowie in den USA. Zusätzlich deckt das Unternehmen über Franchise-Nehmer mehr als 85 weitere Märkte ab.

Im Vermiet-Geschäft fokussiert sich Sixt sowohl auf Geschäfts- als auch Privatkunden. Das Leasing-Geschäft ist (noch) vollkonsolidiert.

Sixts Anteil an der börsennotierten Sixt Leasing AG liegt bei nur 41,9%. Im Leasing-Geschäft gehört Sixt zu den größten herstellerunabhängigen Anbietern auf dem deutschen Markt.

USA-Geschäft nähert sich der Gewinnzone

Einen besonderen Blick werfen die Anleger und Analysten auf die Expansion in den USA, einem der größten Wachstumsmärkte für den Konzern.

Denn die Ambitionen des Familien-Unternehmens sind nach wie vor groß.

Nach dem Einstieg in den US-Markt im Jahr 2011 hat Sixt im vergangenen Jahr die Marke von 80 Stationen durchbrochen. Firmenchef Erich Sixt hält es theoretisch für möglich, dort bis zu 1.000 Stationen zu betreiben.

Aber damit nicht genug: Im Juni konnte der Konzern trotz hoher Ausgaben für Werbung und neue Stationen erstmals schwarze Zahlen melden. Für 2017 sollen dann auch auf Gesamtjahres-Basis Gewinne eingefahren werden.

Hohe Wettbewerbs-Qualität

Vielleicht fragen Sie sich, warum Sixt in den vergangenen Jahren so erfolgreich war? Viele Experten führen dies auf die Abgrenzung zum Wettbewerb zurück.

Sixt differenziert sich in der Vermietung über das Angebot (59% Premiumfahrzeuge), ein breites Stationsnetzwerk (z. T. über Franchise-Nehmer) und markante Werbung.

Strategische Partnerschaften mit Fluglinien und Hotels sowie individuelle Bonus-Programme und eine Upgrade-Wahrscheinlichkeit von ca. 66% erhöhen die Attraktivität von Sixt im Wettbewerb.

Zugleich bietet der Konzern mit seiner Autovermietung, dem Premium-Carsharing-Anbieter DriveNow, der umfangreichen Leistungs-Palette für Firmen- und Privatkunden der Sixt Leasing AG und dem Transferdienst myDriver die umfangreichsten Mobilitäts-Leistungen an.

Das bietet kein anderer Wettbewerber.

Firmenchef hält an konservativer Prognose fest

Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen eine leichte Steigerung beim operativen Konzern-Umsatz. Das Vorsteuer-Ergebnis soll im Gegenzug mindestens gleich bleiben oder leicht steigen.

Vor dem Hintergrund des guten 1. Halbjahres erscheint die Prognose auf den ersten Blick eher konservativ, ist aber vor dem Hintergrund der schwierigen Marktbedingungen durchaus nachvollziehbar.

26. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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