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Sixt Leasing-Aktie: Leasing-Spezialist mit gelungenem Börsendebüt

Sie alle kennen den Autovermieter Sixt. Besonders langfristigen Anlegern ist die Aktie ein Begriff. Seit dem Börsengang in 1986 hat der inhabergeführte um knapp 70.000% an Wert zugelegt. Jetzt hat das Unternehmen aus Pullach seine Leasingtochter über einen Börsengang in die Unabhängigkeit entlassen.

Platzierung stößt auf hohe Nachfrage

Der Börsengang stieß auf positive Resonanz im In- und Ausland. Insgesamt wurden 12,7 Mio. Aktien zu 20 Euro bei den Investoren ausgegeben. Dazu gab es eine Kapitalspritze der Muttergesellschaft.

Der Sixt-Konzern steuerte über eine Kapitalerhöhung im Rahmen des Börsenstarts weitere 30 Mio. Euro dazu. Damit wurde in Summe das Eigenkapital der Leasingtochter um gut 140 Mio. Euro gestärkt.

Trotz eines schwachen Marktumfelds konnte sich der Kurs in den ersten Tagen über dem Ausgabepreis behaupten. Bei einem Schlusskurs von 21,78 Euro liegen Erstzeichner knapp 9% vorne. Der Börsenwert des Neulings liegt damit bei knapp 450 Mio. Euro.


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Muttergesellschaft Sixt SE weiterhin Hauptaktionär

Der Sixt-Konzern Sixt SE zählt das Leasing-Geschäft, also das Management ganzer Fahrzeugflotten und den Verkauf von Neuwagen im Internet nicht mehr zu seinem Kerngeschäft. Daher der Börsengang der Tochtergesellschaft.

Aber auch nach dem IPO ist der Autovermieter mit 40% der mit Abstand größte Einzelaktionär. Auch die Muttergesellschaft profitiert von der Ausgliederung. Durch die Abgabe der Aktien fließen dem von Erich Sixt geführten Unternehmen immerhin über 100 Mio. Euro zu.

Emissionserlös soll Wachstum ankurbeln

Die Mittelzuflüsse will der Börsenneuling für seine Wachstumsfinanzierung nutzen. Dank niedriger Zinsen sind Leasingmodelle derzeit besonders gefragt. Zudem bietet das Unternehmen Fuhrpark-Management für Firmenflotten an. Beispielsweise betreibt Sixt Leasing den kompletten SAP-Fuhrpark mit 14000 Fahrzeugen.

Bei Sixt Leasing soll insbesondere der Online-Verkauf von Neuwagen an Privatkunden gestärkt werden. Hier sieht die Konzernführung ein Potenzial von 1,1 Mio. Kunden, die jährlich neue Fahrzeuge leasen oder finanzieren.

Das entspricht rund zwei Drittel aller Fahrzeuge, die auf Privat- und Gewerbekunden entfallen. Zusätzlich wollen die Münchener den Schritt ins Ausland wagen. Bislang werden erst 14% der Umsätze im Ausland erzielt.

Im vergangenen Jahr wickelte dir Firma knapp 100.000 Flottenmanagement- und Leasingverträgen ab. Damit wurde ein Umsatz von 575 Millionen Euro erwirtschaftet. Vor Steuern verdiente Sixt Leasing 25,6 Millionen Euro.

Sixt Leasing als Langfristinvestment?

Im Rahmen des Börsengangs strotze der Aufsichtsratschef von Sixt Leasing, Erich Sixt, nur so von Optimismus. Mit seiner Ansage: „Wenn sie heute Sixt Leasing kaufen und wir treffen uns in 30 Jahren wieder, wird die Aktie bei 1.400 Euro sein“, lehnte sich der Manager extrem aus dem Fenster.

Klar ist, dass der Leasingspezialist in jüngster Vergangenheit extrem Rückenwind hatte. Immerhin ist der Vertragsbestand von 2012 bis 2014 um durchschnittlich 25% pro Jahr gewachsen. Allerdings liegt der Konzern mit aktuell 6% Umsatzrendite bereits über der internen Zielmarke von 5%. Die Luft sollte also langsam dünner werden.

Wie sich der Konzern in einem Umfeld von eventuell steigenden Zinsen entwickelt, bleibt ebenso abzuwarten. Mit Erich Sixt als Großaktionär im Rücken dürfte zumindest die Stabilität vorhanden sein, um den Konzern in Ruhe nach vorne zu bringen.

18. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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