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Sixt: Rekordzahlen in 2014 und Zuversicht für 2015

Sixt, der größte Autovermieter Deutschlands, der nach wie vor familiengeführt ist, hat heute im Rahmen der Bilanzpressekonferenz einen Einblick in das Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 gegeben.

Zudem äußerte sich der Sixt-Vorstand zu den Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Erste Details zu dem 2014er-Ergebnis und zu den Erwartungen für 2015 erfahren Sie jetzt.

Rekordergebnis in 2014

Sixt hat im vergangenen Jahr mehr Geld verdient als je zuvor. Das Unternehmen habe die eigenen Erwartungen übertroffen, sagte Firmenchef Erich Sixt heute im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in München.

Unter dem Strich kletterte der Gewinn im Geschäftsjahr 2014 um gut 16% auf 110 Mio. Euro und damit erstmals über die 100-Mio.-Euro-Marke. Der Umsatz erreichte mit einem Plus von fast 9% ebenso einen Bestwert. Dieser liegt bei 1,8 Mrd. Euro. Beinahe 600 Mio. Euro davon stammen inzwischen aus dem Auslandsgeschäft.

Angesichts des verhaltenen konjunkturellen Umfeldes in Europa sei dieses Ergebnis nach Ansicht von Erich Sixt umso erfreulicher. Umsatz- und Gewinntreiber waren das klassische Vermietgeschäft, aber auch das Leasing. Und mit diesem Geschäft hat Erich Sixt noch viel vor.


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Große Pläne mit der Leasing-Sparte

Denn bereits vor einigen Wochen hatte Sixt bekannt gegeben, dass das Unternehmen einen Börsengang der Leasing-Sparte prüfe. Der Hintergrund: Sixt will das Geschäft ausbauen und es daher von den anderen Geschäftsfeldern entkoppeln.

Die Leasing-Sparte selbst ist auch in mehreren Feldern aktiv: Dazu zählen beispielsweise das Flotten-Leasing und das Flotten-Management für Großkunden. Zudem umfasst die Leasing-Sparte auch das klassische Neuwagen-Leasing für private Kunden und kleine Gewerbekunden. Sixt sieht hier ein lukratives Wachstumsfeld.

Sixt will diesen Vorstoß zwar nicht explizit als Angriff auf die Autobanken verstanden wissen, es könne aber gut sein, dass die Banken dabei Kunden verlieren. Noch sei dieses Geschäft eher klein. Für einen Ausbau braucht Sixt mittelfristig viel Geld, ein Börsengang könnte dieses benötigte Kapital liefern.

Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen, Details zu den weiteren Plänen dürfe er aus rechtlichen Gründen derzeit nicht verraten, sagte Sixt. Die Leasing-Sparte insgesamt lieferte 2014 rund 563 Mio. Euro Umsatz ab.

Auch das Vermietungsgeschäft soll weiter wachsen

Natürlich soll auch das Vermietungsgeschäft weiter wachsen und vor allem in Europa den Rivalen Europcar, Hertz oder Avis Anteile abnehmen. In Deutschland ist Sixt Marktführer, in Europa liegt das Unternehmen allerdings mit einem Anteil von 12% (noch) deutlich hinter Europcar.

Eine Übernahme von Europcar werde es aber nicht geben: „Die würde ich nicht einmal geschenkt nehmen“, so die markigen Worte von Erich Sixt. Grundsätzlich sei er aber zu Zukäufen bereit, um zu wachsen.

Für das laufende Jahr 2015 zeigte sich Erich Sixt unterm Strich zuversichtlich. Allerdings rechnet er in gewohnt vorsichtiger Manier zunächst nur mit einem leichten Wachstum.

Fazit: Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die Erfolgsgeschichte von Sixt mit großer Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft weitergehen wird. Die Weichen dafür sind jedenfalls gestellt. Denn: Erstens wächst Sixt seit einiger Zeit sehr stark im Ausland und verringert dadurch die Abhängigkeit vom deutschen Markt.

Zweitens setzt Sixt vermehrt auf das wachstumsstarke Leasing-Geschäft, welches künftig erheblich ausgebaut werden soll. Damit besteht das Geschäftsmodell von Sixt aus mehreren Säulen. Das kann insbesondere in schwierigen Zeiten ein enormer Vorteil sein.

Hinzu kommt, dass das Unternehmen nach wie vor familiengeführt ist und somit für Kontinuität und Solidität steht. Diese Tugenden werden auch künftig erhalten bleiben, denn die beiden Söhne von Erich Sixt wurden erst kürzlich in den Vorstand des Unternehmens berufen.

17. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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