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SLM Solutions: Übernahmeofferte sorgt für 40%-Kurssprung

Die Aktie des Lübecker 3D-Drucker-Herstellers SLM ist am gestrigen Handelstag in der Spitze um 40% nach oben gesprungen.

Was war passiert? Ein Übernahme-Angebot des US-amerikanischen Mischkonzerns General Electric (GE) löste diesen Kurssprung aus.

Das Unternehmen, das im Jahr 2014 an die Börse gegangen war und erst seit diesem Jahr im deutschen Technologie-Index TecDax notiert, ist GE 683 Mio. € wert.

Damit zahlt der US-Konzern für SLM mehr als den 10-fachen Umsatz des vergangenen Jahres; dieser lag bei 66,1 Mio. €.

Weitere Details zur SLM-Übernahme

GE will sein Geschäft mit 3D-Druckern mit insgesamt 2 Übernahmen in Europa ausbauen.

Der Konkurrent des deutschen DAX-Konzerns Siemens will damit die Vorteile der noch recht jungen Technologie v. a. im Luftfahrtbereich stärker für sich nutzen.


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Das 2. Übernahmeziel neben SLM ist dabei das schwedische Unternehmen Acram. Wie bereits erwähnt, will GE 683 Mio. € für SLM zahlen. Das entspricht einem Angebot von 38 € in bar je SLM-Aktie.

Das wiederum bedeutet einen Aufschlag von fast 37% zum Schlusskurs des vorherigen Tages. Mit diesem üppigen Angebot unterstreicht GE nach meiner Einschätzung eindrucksvoll die Ernsthaftigkeit seiner Absichten.

Den GE-Angaben zufolge sollen die SLM-Standorte bestehen bleiben und die Belegschaft, die derzeit aus rund 310 Mitarbeitern besteht, sogar noch weiter ausgebaut werden.

Zudem soll – wenn es nach GE geht – das bestehende Management im Unternehmen gehalten werden. Der US-Konzern hat sich zudem bereits die Unterstützung der Großaktionäre gesichert und 31,5% aller Anteile angeboten bekommen.

Zu diesen Großaktionären zählt auch SLM-Gründer und Aufsichtsrats-Chef Hans-Joachim Ihde.

Damit wird sich GE allerdings nicht begnügen. Angestrebt werden mindestens 75% der Aktien, da mit einer ¾-Mehrheit das Unternehmen kontrolliert werden könnte.

GE hat ehrgeizige Ziele

Der US-amerikanische Mischkonzern GE hat ehrgeizige Ziele im Bereich 3-D-Druck. Bis 2020 will GE mit Produkten aus dem 3-D-Druck-Verfahren jährlich einen Umsatz von 1 Mrd. US-Dollar erzielen.

Daneben sollen die Material-Kosten mit Hilfe dieser Technologie im GE-Konzern in den kommenden 10 Jahren um 3 – 5 Mrd. US-Dollar reduziert werden.

GE hat von 2010 bis heute selbst rund 1,5 Mrd. US-Dollar in 3-D-Druck-Technologie investiert und legt jetzt noch einmal rund 1,4 Mrd. US-Dollar für die Übernahmen von SLM und Acram nach.

Geht der Plan von GE auf – den Umsatz im Bereich 3-D-Druck deutlich zu steigern und die Material-Kosten in den kommenden 10 Jahren um 3 bis 5 Mrd. US-Dollar zu reduzieren – wären die knapp 3 Mrd. US-Dollar, die GE in diesem Bereich investiert hat, als lohnende Investition zu betrachten.

SLM-Aktionäre haben allen Grund zur Freude

Während die GE-Aktionäre möglicherweise in den kommenden Jahren viel Grund zur Freude haben werden, haben die SLM-Aktionäre bereits heute allen Grund dazu.

Denn: Im Jahres-Verlauf summieren sich die Gewinne der SLM-Aktionäre bereits auf über 100%. Damit ist SLM im laufenden Jahr auch der unangefochtene Performance-Spitzenreiter im TecDax.

Jede Menge Grund zur Freude haben übrigens auch die Leser meines Börsendienstes „Mittelstands-Depot“, die sich zuletzt gleich 2x über Gewinne von rund 100% freuen durften, die innerhalb von 9 Monaten bzw. gut 1,5 Jahren erzielt wurden.

7. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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