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Small-Cap-Aktie des Monats: SAF-Holland

SAF-Holland hat in den letzten beiden Geschäftsjahren wichtige strategische Meilensteine erreicht.

So wurde der Marktanteil in Nordamerika ausgebaut und die Präsenz in Mittel- und Südamerika sowie in Asien verstärkt. Zudem verbesserten eine Kapitalerhöhung und die Ausgabe einer Anleihe die Unternehmensfinanzierung erheblich und stärkten so die Eigenkapitalbasis. Das hat sich 2014 bereits bemerkbar gemacht.

Gute Ergebnisentwicklung

In den ersten 9 Monaten stieg der Umsatz um 10,5% auf 723,5 Mio. €. Mit der anhaltend guten Geschäftsentwicklung und dem starken Ausbau des Umsatzvolumens nahm die Ertragskraft überproportional zu.

So stieg das operative Ergebnis (EBIT) um 20,1% auf 55,6 Mio. € und die EBIT-Marge von 7,1 auf 7,7%. Unterm Strich erhöhte sich der Gewinn um knapp 50% auf 77 Cent je Aktie.

Zunehmender Umsatzanteil der aufstrebenden Länder

In Europa konnte der Umsatz trotz eines im 3. Quartal schwächeren Branchenumfelds in den ersten 9 Monaten um 12,1% auf 379,7 Mio. € gesteigert werden. Mit einem Umsatzanteil von 52,5% bestätigte die Region abermals ihre Position als Hauptumsatzträger.

In Nordamerika erwirtschaftete SAF-Holland einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 5,7%. Vorteilhaft entwickelten sich insbesondere die Regionen außerhalb der beiden Kernmärkte: In erster Linie aufstrebende Länder wie die BRIC-Staaten steigerten ihren Umsatz um 10,2% auf 73,7 Mio. €.


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Übernahme zahlt sich aus

Zum überproportionalen Anstieg trug neben organischem Wachstum auch die Einbeziehung der chinesischen Corpco Beijing Technology and Development Co., Ltd. bei.

Mit der Akquisition weitete SAF seine Präsenz in den aufstrebenden Ländern, insbesondere in China, aus. Ziel des Zusammenschlusses ist es, das Produktportfolio beider Unternehmen für den chinesischen Markt kontinuierlich zu verbessern und neue Technologien zu entwickeln.

Trailer Systems steigert Profitabilität

Der größte Geschäftsbereich Trailer Systems steigerte den Umsatz um 41,0 auf 414,1 Mio. € und erwirtschaftete somit 57,2% des Konzernumsatzes. In Nordamerika konnte das starke Marktwachstum genutzt und die 2013 verdoppelten Produktionskapazitäten vor Ort schrittweise weiter ausgelastet werden.

Das Europageschäft entwickelte sich ebenfalls positiv, spürte jedoch die Folgen des Ukraine-Konflikts: Große Trailer-Hersteller, bei denen SAF über hohe Lieferanteile verfügt, exportierten weniger Fahrzeuge nach Russland.

Beim Ertrag machte der Geschäftsbereich deutliche Fortschritte. So wurde beim EBIT ein Zuwachs von rund 80% auf 17,2 Mio. € erreicht, wodurch die EBITMarge von 2,6 auf 4,2% anstieg. Die günstige Ergebnisentwicklung wurde durch die Maßnahmen zur Profitabilitätssteigerung positiv beeinflusst.

Zusätzliche Absatzpotenziale durch Zweitmarken

Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis profitierte der Aftermarket- Bereich von Beiträgen der seit 2012 aufgebauten Produktpalette der Zweitmarke SAUER Quality Parts. Derzeit wird das Ersatzteilangebot um die zusätzliche Zweitmarke GoldLine erweitert, die Anfang 2015 im amerikanischen Markt eingeführt werden soll.

Beide Marken adressieren Märkte, in denen Fahrzeuge mit hohem Lebensalter und großer Laufleistung unterwegs sind. Die Nachfrage nach Originalersatzteilen ist dort noch verhalten, sodass sich über die Zweitmarken zusätzliche Absatzpotenziale erschließen lassen.

Weiter vorangetrieben wurde auch der Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzwerks. Ein Schwerpunkt war die Ausweitung der Aktivitäten in Dubai, von wo aus SAF die Märkte im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nord- und Zentralafrika bedient.

Umsatzmilliarde im Visier

Das Management will die Wachstumsgeschichte fortschreiben und rechnet für das Geschäftsjahr 2014 mit einem Umsatzvolumen von 920 bis 945 Mio. €. Das EBIT soll sich dabei auf mindestens 70 Mio. € belaufen, sodass sich eine höhere EBIT-Marge errechnet.

Die Geschäftszahlen für 2014 werden am 12.03. veröffentlicht. Unter den günstigen Bedingungen einer sich stabilisierenden Weltwirtschaft will SAF im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von über 1 Mrd. € und eine bereinigte EBIT-Marge von 10% erreichen.

Das Dividendenversprechen

Der Spezialist für Anhänger- und Aufliegersysteme hatte angekündigt, die Dividendenzahlung aufzunehmen, wenn die Eigenkapitalquote rund 40% erreicht.

Mit der kontinuierlichen Verbesserung der Finanzierungsstruktur wurden die Voraussetzungen geschaffen, seit 2008 erstmals wieder eine Dividende ausschütten zu können. Für das Geschäftsjahr 2013 erhielten die Aktionäre 27 Cent je Aktie.

Der Vorstand hat Wort gehalten. Das schafft Vertrauen. Wir rechnen damit, dass auf der Hauptversammlung mindestens 30 Cent je Aktie für 2014 abgesegnet werden. Denn als attraktiver Dividendenzahler rückt SAF automatisch in den Fokus institutioneller Investoren.

Preiswerter als Sie denken

Natürlich wäre es besser gewesen, man hätte die SAF-Aktie schon 2009 im Depot gehabt. Hand aufs Herz: Hätten Sie den Mumm gehabt? Wir auch nicht. Jetzt bewegt sich SAF wieder in geordneten Verhältnissen, erfüllt schon 6 unserer Small-Cap-Kriterien und ist zudem mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12 recht günstig bewertet.

8. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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