SNP Schneider-Neureither: Einzigartige Software

SNP Schneider-Neureither  ist wieder auf profitablem Wachstumskurs.

Der Umsatz stieg im 1. Quartal um 30,6% auf 7,3 Mio. € und der Gewinn hat sich auf 745.000 € mehr als verdoppelt.

2011 belasteten noch Umsatzverschiebungen, Verzögerungen bei Vertragsabschlüssen sowie einmalige Sondereffekte. Das Umsatzwachstum betrug zwar knapp 21%, der Gewinn ging aber leicht auf 3 Mio. € zurück.

Operatives und Vorsteuerergebnis lagen dagegen über Vorjahresniveau. In diesem Jahr gilt es, die ERP-Transformations- Software T-Bone weiterzuentwickeln und deren Wachstum zu forcieren.

Denn T-Bone muss die TDMS-Umsätze ausgleichen, die nach der Beendigung der Kooperation mit SAP wegfallen. Der Jahresstart ist jedenfalls gelungen, wie Umsatz- und Ergebnisentwicklung belegen.

Die im 4. Quartal von vielen Kunden verschobenen Aufträge gingen zum großen Teil im 1. Quartal ein und konnten fast vollständig abgearbeitet werden. Zudem konnten neue Abschlüsse getätigt werden. Entsprechend stieg der Auftragsbestand seit dem 31.12. um 13% auf 9,87 Mio. €.

Angesichts der anhaltend starken Nachfrage nach T-Bone und Beratungsdiensten ist SNP auch für das Gesamtjahr optimistisch. Der Umsatz soll um mehr als 20% und die operative Marge von 17,5 auf über 20% steigen.

Vor allem der zunehmende Lizenzanteil am Gesamtumsatz wird für höhere Margen sorgen. Konkret bedeuten die Ziele mindestens 32 Mio. € Umsatz und operativ 6,4 Mio. €. Netto erwarten wir 4,5 Mio. €.

Das Management scheint jedenfalls vom T-Bone-Potenzial überzeugt zu sein und hat sich zuletzt kräftig mit SNP-Aktien eingedeckt.

Mit einem KUV von über 2 ist SNP zwar nicht mehr preiswert, die weiteren 3- Filter-Kriterien „kontinuierliches Gewinnwachstum“ und „relative Stärke zum Vergleichsindex“ sind aber erfüllt. Auf dem gedrückten Kursniveau ist die Aktie ein spekulativer Kauf.   

Unternehmensprofil

Die SNP Schneider-Neureither & Partner AG ist ein Softwarehaus, das seine Kunden bei der Anpassung ihrer ITLandschaft an den betriebswirtschaftlichen und technischen Wandel unterstützt. Das operative Geschäft gliedert sich in die Bereiche Beratung sowie Software-Produkte/-Lizenzen.

Das Unternehmen ist vor allem ein Spezialist für die Transformation und Harmonisierung von SAP-Systemen, wie sie im Zuge von Fusionen, Akquisitionen, Devestitionen, Umstrukturierungen oder technischen Neuerungen notwendig werden.

Für die Anpassung der ITLandschaft bietet SNP mit T-Bone (Transformation Backbone) die weltweit erste Standardsoftware an.

SNP ist mit 187 Mitarbeitern an 10 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Südafrika und den USA vertreten. Das Unternehmen bedient internationale wie nationale Kunden, darunter Henkel und Porsche, und verfügt über die Erfahrung aus über 1.300 erfolgreich durchgeführten Projekten.

SNP wurde 1994 vom Vorstandsvorsitzenden Andreas Schneider-Neureither gegründet und ging im April 2000 an die Börse.

18. Juni 2012
von
volker_gelfarth
Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete.

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