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So entsteht Geld ohne Gegenwert

Banker in Top-Positionen leben wie im Märchen Schlaraffenland: Mund auf, gebratene Tauben rein, satt. Oder: Konto eröffnen, Millionen fließen rein, Risiko null. Und das geht so:

Die wundersame Geldvermehrung

Drei realistische Annahmen nehme ich als Voraussetzung für die folgende vereinfachte Darstellung:

1. Für Banken gilt eine angenommene Barreserve von 10%.

2. Für kurzfristige Kredite gilt ein Zins von 13%.

3. Das jeweilige Kundenguthaben liegt auf einem nicht verzinsten Girokonto.

Hinzu kommt eine nicht realistische Annahme:

Ich setze voraus, es gäbe nur einen einzigen 100-Euro-Schein als gesamtes tatsächlich vorhandenes Geld. Klar, unrealistisch, aber Sie können diesen 100-Euro-Schein auf das reale Geld hochrechnen. Dadurch erhalten Sie viele Nullen mehr, aber keine Veränderung der grundsätzlichen Vorgehensweise.

Bank A hat 10 Euro, verleiht 90 Euro

Kunde 1 zahlt bei Bank A 100 Euro ein. Bank A muss 10%, entsprechend 10 Euro, als Barreserve halten. 90 Euro könne folglich z.B. als Kredit vergeben werden. Kunde 2 kommt und erhält 90 Euro Kredit.

Bank A erhält 11,70 Euro Zinsen (13% von 90 Euro)

Bank B hat 9 Euro, verleiht 81 Euro


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Diese 90 Euro zahlt Kunde 2 bei Bank B ein. Bank B muss 10%, entsprechend 9 Euro, als Barreserve halten. 81 Euro können folglich z.B. als Kredit vergeben werden. Kunde 3 kommt und erhält 81 Euro Kredit.

Bank B erhält 10,53 Euro Zinsen (13% von 81 Euro)

Bank C hat 8,10 Euro, verleiht 72,90 Euro

Diese 81 Euro zahlt Kunde 3 bei Bank C ein. Bank C muss 10%, entsprechend 8,10 Euro, als Barreserve halten. 72,90 Euro können folglich z.B. als Kredit vergeben werden. Kunde 4 kommt und erhält 72,90 Euro Kredit.

Bank C erhält 9,48 Euro Zinsen (13% von 81 Euro)

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So machen Banker aus 100 Euro schnelle 900 Euro

Solange das Geld von Bank zu Bank weiter getragen wird, lässt sich diese mathematisch unendliche Reihe real solange fortsetzen, bis aus ursprünglichen 100 Euro in etwa 900 Euro verliehenes Kapital geworden ist.

Banken erhalten mehr Zinsen als Geld da ist

Die Addition der dann insgesamt kassierten Zinsen durch die Banken kommt auf die Summe von 104,20 Euro. Das ist mehr als die ursprüngliche Einzahlung von 100 Euro. Wird diese Kreditreihe nun schön geordnet rückwärts aufgelöst, hat am Ende der Kunde 1 seine 100 Euro wieder und die Banker haben in der Summe 104,30 Euro. Nicht schlecht (für die Banker).

Der endlosen Geldvermehrung ist keine Grenze gesetzt

Sagen wir der Einfachheit halber, diese 104,20 Euro liegen als Buchgeld bei Bank A. Kunde 1 kommt und zahlt 100 Euro ein. Die Bank hat jetzt 204,20 Euro. Jetzt können Sie am Anfang dieses Kommentars wieder anfangen und aus dem „Spiel“ eine Endloskette machen.

Giralgeld und Buchgeld, statt Vollgeld

Auch wenn es hier sehr vereinfacht dargestellt ist, so läuft das Geldmodell der Banken. In der Fachsprache heißt das, so entsteht Giralgeld oder Buchgeld anstatt Vollgeld (durch Banknoten und Münzen gedeckt). Kurz: Banken schöpfen – bei Bedarf – unendlich viel Geld. Diese Geldschöpfung wird staatlich nicht reguliert. Diese Geldschöpfung ist außer Rand und Band. Das Geld fließt in Spekulationen. Gewinne werden „mit Nichts“ erzielt.

Geht es schief, zahlen Sie und ich

Das Risiko für die Banken liegt bei null. Geht es schief, zahlen Sie und ich, die Steuerzahler. Nach dem Motto: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.

Die Sparmaßnahmen der Bundesregierung lassen grüßen. Ackermann & Co übrigens auch. Sie wissen schon, mit gespreiztem Zeigefinder und Mittelfinger zum Zeichen für „V“ (Victory = Sieg). Ich möchte zurückgrüßen, dabei aber einen der beiden Finger weglassen.

Zum guten Schluss: Heute vor 62 Jahren, also am 21.06.1948, trat die damalige Währungsreform in Kraft. Die Deutsche Mark (DM) löste die Reichsmark ab. Ab dem 21.06.1948 war die DM alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel in Deutschland (korrekt: in den drei westlichen Besatzungszonen). Da die „Währungsreform“ auch heute wieder durch die Medien geistert, mehr dazu in einem der nächsten Kommentare an dieser Stelle. Für heute wünsche ich Ihnen einen schönen Sommeranfang.

21. Juni 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.