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So sorgen Sie für Ihre (Enkel-)Kinder rechtzeitig vor

Dieser Beitrag zeigt Hintergrundinformationen und Vorgehensweisen. Die Rahmenbedingungen haben sich teilweise geändert. Aktuelle Empfehlungen und Entwicklungen finden Sie in den laufenden Ausgaben des „Geldanlage-Beraters“.

Warum Sie für die Zukunft Ihrer Kinder so früh wie möglich vorsorgen sollten

Kinder kosten sehr viel Geld. Das weiß jeder, der Kinder hat. Und falls Sie erst noch dabei sind, eine Familie zu gründen, werden Sie es spätestens merken, sobald Sie die ersten Pampers und Aletekartons nach Hause gefahren haben oder Ihr Kind aus den Windeln und danach alle Monate lang aus den neuen Anziehsachen herauswächst.

Später wird das Leben dann noch teurer für Sie. Mit dem Beginn der Schulzeit wachsen auch die Ansprüche der Kinder. Da geht es nicht mehr nur um die Kleidung oder das eine oder andere wichtige Geschenk, damit Ihre Kinder mit anderen mithalten können.

Der Sportverein, der Musikunterricht, die Anschaffung des ersten Computers, die eine oder andere größere Reise – all das geht ganz schön ins Geld. Und wenn Ihre Kinder im Anschluss an die Schule studieren wollen – das sind derzeit mehr als 30% eines Schuljahrgangs –, kommen über Jahre hinweg Belastungen auf Sie zu, bei denen es insgesamt schon um mehrere 10.000 Euro gehen wird.

Nach heutigem Standard benötigt ein Student etwa 750 Euro monatlich, um ohne Nebenjobs über die Runden zu kommen. Für ein 4jähriges Studium summiert sich dieser Betrag dann auf 36.000 Euro; wenn es 5 Jahre werden, sind es schon 45.000 Euro. Und wenn Sie Ihrem Kind dann nebenher noch ein größeres Weihnachtsgeschenk machen, eine Reise oder den Kauf eines gebrauchten Wagens bezuschussen wollen, landen Sie leicht bei 50.000 Euro.

Rechnen Sie die vorangegangenen 18 Lebensjahre mit auch nur 250 Euro pro Monat im Durchschnitt nach Abzug des Kindergeldes hinzu, kommen noch einmal locker 50.000 Euro hinzu. Das macht für jedes Kind bis zum Eintritt ins Berufsleben etwa 100.000 Euro. Und dieses Geld müssen Sie aus versteuertem Einkommen aufbringen. Das heißt: Wer in dieser Gesellschaft ein Herz für Kinder hat und auch welche haben will, muss dafür schon ganz schön bezahlen.

Doch ich kenne keine bessere Geldanlage als eine Investition in die Lebensumstände, die Ausbildung oder den beruflichen Werdegang der eigenen Kinder. Was Sie dafür durch Ihre Kinder im Laufe Ihres Lebens wiederbekommen, lässt sich allerdings in Geld gar nicht ausdrücken. Deshalb sollten Sie Kinder natürlich nicht in erster Linie als Kostenfaktor betrachten.

Wichtig ist vielmehr, dass Sie

  • –die durch Ihre Kinder zwangsläufig auf Sie zukommenden finanziellen Belastungen rechtzeitig in Ihrer Zukunftsplanung berücksichtigen (Bedarfsermittlung); sich so früh wie möglich für Anlageformen entscheiden, mit denen Sie die entscheidenden Lebensabschnitte Ihrer Kinder ohne große Not finanziell bewältigen können (Anlagestrategie), und die einmal entwickelten Sparziele konsequent angehen und nur in Ausnahmefällen davon abweichen (Umsetzung).

So gehen Sie bei der Vorsorge für die Zukunft Ihrer Kinder Schritt für Schritt vor

1. Bedarfsermittlung Wie viel Geld brauche ich wann?

2. Anlagestrategie Wie kann ich diese Sparziele mit den mir zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln am besten erreichen?

3. Umsetzung Wie setze ich die ausgewählte Strategie praktisch um?

Kinder kosten Geld. Aber wenn Sie die damit verbundenen finanziellen Belastungen systematisch angehen und rechtzeitig vorsorgen, werden Sie diese leicht in den Griff bekommen.

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen,

  • wie Sie durch regelmäßiges Sparen in Aktien und Rentenfonds für Ihre Kinder vorsorgen können, auf welche Fonds Sie dabei am besten zurückgreifen sollten und wo Sie Fondssparpläne günstig einrichten können.

So kalkulieren Sie die Höhe des von Ihnen anzusparenden Betrags

Ganz gleich, welches Sparziel Sie für Ihre Kinder auch immer verfolgen – die Vorsorge für eine Berufsausbildung, ein Studium, die Gründung einer eigenen Existenz, die Anschaffung der ersten Wohnungseinrichtung, eines Autos oder andere größere Ausgabenprojekte. Machen Sie sich zunächst klar, wie hoch der von Ihnen benötigte einmalige oder regelmäßig bereitzustellende Betrag zum gegebenen Zeitpunkt wahrscheinlich sein wird.

Dabei kommt es nicht darauf an, alles bis auf jeden Euro und jeden Cent genau vorherzubestimmen.

Was Ihr Sohn/Ihre Tochter in 5, 10 oder 15 Jahren monatlich beispielsweise für das Studium aufwenden muss, können Sie derzeit ohnehin nur ungefähr abschätzen. Das hängt auch von der Art des Studienfachs ab, von der ausgewählten Universität oder Fachhochschule (staatlich oder privat) oder auch vom Standort der Hochschule (in der Umgebung Ihres Wohnorts, im In oder im Ausland).

Ähnlich verhält es sich mit den Ausbildungskosten für einen bestimmten Beruf. Während Ihr Kind beispielsweise heute für eine Ausbildung zum Piloten bei der Lufthansa gut 60.000 Euro beisteuern muss, kann es in 10 Jahren auch durchaus das Doppelte sein.

Wahrscheinlich ist es auch so, dass Sie zum jeweiligen Zeitpunkt den notwendigen Finanzbedarf nicht ausschließlich aus den bis dahin gezielt für Ihre Kinder angesparten Beträgen bestreiten, sondern das eine oder andere aus Ihrem normalen Einkommen oder für sich selbst angesparten Vermögen entnehmen werden. Aber dennoch ist es wichtig, sich über den jeweiligen Finanzbedarf einen groben Überblick zu verschaffen und bestimmte Teile des Familieneinkommens dafür möglichst frühzeitig und regelmäßig beiseite zu legen.

Warum Sie den heute notwendigen finanziellen Bedarf nicht mit dem zukünftigen gleichsetzen dürfen

Bedenken Sie, dass sich die heute von Ihnen ermittelten Ansparsummen durch die laufende Geldentwertung verändern. Mit einem Betrag von 1.000 Euro werden Sie in 10 Jahren nicht das kaufen können, was Sie heute dafür bekommen. Rechnen Sie bei allen auf Basis der aktuellen Daten ermittelten Summen daher vorsichtshalber einen Inflationsausgleich von 2 bis 3% pro Jahr hinzu, um zu den Beträgen zu kommen, die Sie – ohne jegliche Veränderung anderer äußerer Bedingungen – zum jeweiligen zukünftigen Zeitpunkt wirklich benötigen werden.

Beispiel: Sie wollen in 10 Jahren für Ihr jetzt 15jähriges Kind die stolze Summe von 50.000 Euro angespart haben, mit der Sie ihm den Einstieg in eine eigene unternehmerische Existenz – vielleicht die Gründung einer GmbH – ermöglichen wollen. Diese 50.000 Euro entsprechen, nach der folgenden Zinseszinstabelle berechnet, bei einem Inflationsausgleich von 2% nach 10 Jahren knapp 61.000 Euro (50.000 Euro x 1,218994), bei einer Inflationsrate von 3% schon über 67.000 Euro. Das heißt: Ihre Ansparsumme muss nach 10 Jahren nicht bei 50.000, sondern bei zwischen 60.000 und 70.000 Euro liegen.

Was Sie für den heutigen Wert von 1 Euro nach Inflationsausgleich in Zukunft ansetzen müssen

Jahre Preissteigerungsrate Jahre Preissteigerungsrate 2%

3%

2%

3%

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1,020000 1,040400 1,061208 1,082432 1,104081 1,126162 1,148686 1,171659 1,195093 1,218994 1,030000 1,060900 1,092727 1,125509 1,159274 1,194052 1,229874 1,266770 1,304773 1,343916 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 1,243374 1,268242 1,293607 1,319479 1,345868 1,372786 1,400241 1,428246 1,456811 1,485947 1,384234 1,425761 1,468534 1,512590 1,557967 1,604706 1,652848 1,702433 1,753506 1,806111

Lesehilfe: Für heute 10.000 a müssen Sie bei einer Inflationsrate von durchschnittlich 2% pro Jahr in 18 Jahren 14.282 a (10.000 x 1,428246) aufwenden, um dafür denselben Warenwert zu erhalten.

Nach heutiger Erkenntnis ist ein Preisausgleich um 2 bis 2,5% für die kommenden Jahre zwar eine realistische Größe, so dass Sie diesen Faktor bei der Ermittlung des von Ihnen anzusparenden Betrags berücksichtigen sollten. Wenn Sie in dieser Beziehung aber skeptischer sind, sollten Sie einen entsprechend höheren Inflator zugrunde legen oder die benötigte Ansparsumme einfach durch einen überschlägig ermittelten Betrag erhöhen.

Legen Sie für jedes Kind einen Finanzplan fest, den Sie regelmäßig überprüfen

Ich habe mir für jedes meiner Kinder einen Zeitplan nach dem auf der folgenden Seite abgebildeten Muster angelegt. Auf diese Weise kann ich regelmäßig kontrollieren, wieweit es mir bislang gelungen ist, die jeweils angestrebten Zielgrößen zu erreichen.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Mit einer solchen Übersicht erleichtern Sie sich die finanzielle Zukunftsplanung für Ihre Kinder erheblich. Jeweils zu Beginn eines neuen Jahres sollten Sie kontrollieren, inwieweit Sie die angestrebten Sparziele bereits erreicht haben. So erkennen Sie leicht, wie hoch Ihre Sparleistung bis zum Bedarfszeitpunkt noch sein muss.

Im Falle meines in Kürze 17 Jahre alt werdenden Sohnes brauche ich bis zum 1. Sparziel von 50.000 Euro für den Studienbeginn für die restlichen 6 Jahre 15.000 Euro, muss also bis dahin noch gut 200 Euro monatlich oder knapp 2.500 Euro jährlich für ihn erwirtschaften. Auf den derzeit angesammelten Betrag von 35.000 Euro bezogen, müsste mir eine Anlage zwischen 6 und 7% jährlich an Rendite abwerfen, damit ich damit mein 1. Sparziel im Jahr 2007 erreiche. Das gibt Ihnen einen Hinweis darauf, welche Anlagen beziehungsweise welcher Mix aus Zins und Aktienanlagen zur Erreichung dieses Ziels am besten geeignet sind.

Achten Sie dabei vor allem darauf, gegen Ende der jeweiligen Sparperiode Ihre Anlagen so auszuwählen oder

Mein Finanzplan für …

Johannes, geboren am 27. Feb. 1985 Finanzbedarf für Differenz bis Jahr 1986 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Summe Alter 1 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 Sparziele Betrag angespart 1. /2. Sparziel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eintritt in die Oberstufe .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

35.000 EUR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.000 EUR (1.) . 40.000 EUR (2.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

voraussichtlich: Abitur Wehr/Ersatzdienst Studienbeginn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Studienabschluss möglicher Berufsstart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50.000 EUR. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.000 EUR. . . 75.000 EUR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Mit einer Übersicht nach diesem Muster können Sie Ihren Sparbedarf für die wichtigsten Lebensstationen Ihrer Kinder gut kontrollieren. 1mal im Jahr machen Sie Zwischenbilanz und entscheiden, wie Sie Ihr Ziel am besten erreichen können.

umzuschichten, dass das zu erreichende Sparziel – beispielsweise durch einen kurzfristig immer möglichen plötzlichen Kursrutsch bei Aktien(fonds)anlagen – nicht gefährdet wird.

Wenn ich für den zugrunde liegenden Anlagezeitraum von 6 Jahren ganz überschlägig von erzielbaren jährlichen Durchschnittsrenditen bei Renten(fonds) von um 4% und bei Aktien(fonds) von um 11%

ausgehe, kann ich das angestrebte Sparziel bereits mit Renten und Aktien(fonds) im Verhältnis von etwa 66 zu 34%

realisieren. Das wäre ein relativ sicherer Anlagenmix bis zum Jahr 2007. Wenn ich dann zwischenzeitlich wegen möglicher höherer Wertzuwächse bei den Aktienfondsanteilen die angestrebte Zielsumme bereits früher erreichen sollte, würde ich dann entscheiden, ob ich auch vor Ablauf der Sparphase diesen Aktienanteil weiter fortbestehen lasse oder ganz auf Zinsanlagen umsteige.

Mit Fondssparplänen erzielen Sie für Ihre Kinder die besten Ergebnisse

Fondssparpläne, insbesondere die auf ausgewählte Aktienfonds, eignen sich besonders gut für den Aufbau von Vermögen für Ihre Kinder – wenn Sie nur rechtzeitig damit beginnen und also einen langen Ansparzeitraum haben.

Sparpläne für Kinder: Aus 200 Euro monatlich werden bis zum Eintritt ins Erwachsenenleben leicht 100.000 a

Die Entwicklung der Kurve zeigt, dass Sie mit monatlichen Raten von nur 200 a und einer angenommenen Durchschnittsrendite von 7% Ihrem Kind nach 20 Jahren 100.000 a als Startkapital ins Erwachsenenleben zur Verfügung stellen können.

Wie sich regelmäßiges Sparen auf Ihre Anlageergebnisse auswirkt, zeigt Ihnen der auf Seite 008 abgebildete Kurvenverlauf. Stellen Sie sich vor, Sie würden 200 Euro Monat für Monat in einen Fondssparplan für Ihre Kinder einzahlen. Bei einer für die nächsten 20 Jahre angenommenen durchschnittlichen Anlagerendite von lediglich 7% pro Jahr für eine Mischung aus Renten und Aktienfondssparplänen würden Sie Ihrem Kind nach Ende seiner Schulzeit beim Eintritt ins Erwachsenenleben daraus 100.000 Euro zur Verfügung stellen können – das ist ein immenser Betrag.

Welche durchschnittliche jährliche Wertentwicklung in % Sie mit Fondssparplänen in der Vergangenheit erzielen konnten

Fondsklasse Aktien Aktien Deutschland Aktien international Aktien Europa Aktien Nordamerika Aktien + Renten Mischfonds Deutschland Mischfonds Europa Mischfonds international Renten Rentenfonds Europa Rentenfonds international Immobilien Offene Immobilienfonds 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre 25 Jahre 30 Jahre 12,8 13,2 11,1 19,7 11,6 10,8 11,5 14,8 11,8 10,5 11,5 11,6 11,5 10,6 10,9 11,4 11,0 10,0 10,2 10,2 10,2 8,8 10,3 10,5 8,3 10,5 10,8 9,1 11,1 10,5 9,6 11,2 10,8 5,4 7,9 6,1 8,1 6,4 8,1 6,7 8,4 7,0 8,4 4,2 5,1 5,5 5,8 5,7 Stichtag: 30.6.2001

Die Entwicklung in den vergangenen Jahren hat besonders bei den Aktienfonds zu einer hohen durchschnittlichen Wertentwicklung bei den entsprechenden Sparplänen geführt. Trotz des am Stichtag Ende Juni 2001 sehr ungünstig gewesenen Bewertungsniveaus lagen die Renditen im 30jährigen Anlagezeitraum immerhin noch etwa bei 10%. Doch auch mit Mischfonds, die sowohl in Aktien als auch in Rentenpapieren anlegten, konnten Sie Ihr Kapital jedes Jahr erheblich vermehren.

Wie realistisch das in der Kurve zum Ausdruck kommende Ergebnis ist, macht die Übersicht der oben aufgeführten Fondssparpläne in den verschiedenen Anlagekategorien deutlich: In allen Perioden konnten Sie mit Aktienfonds durchschnittliche Ergebnisse von 10% und mehr erwirtschaften. Das liegt immerhin um 3 %Punkte über den in der Kurve zugrunde gelegten Werten von 7%.

Welche Fonds in den verschiedenen Anlagekategorien dabei besonders gut abgeschnitten haben, entnehmen Sie der Übersicht auf der folgenden Seite. Darin habe ich für Sie die Ergebnisse der jeweils 4 besten Fonds je Kategorie aufgeführt.

So profitieren Sie vom CostAverageEffekt

Der besondere Vorteil einer solchen Sparweise kommt vor allem bei den Aktienfondssparplänen zum Tragen. Denn durch das regelmäßige Ansparen gleich hoher Beträge machen Sie sich von den Schwankungen am Aktienmarkt weitgehend unabhängig. Bei niedrigen Kursen kaufen Sie für denselben Betrag mehr Anteile des betreffenden Fonds, bei höheren Kursen entsprechend weniger. Daraus ergibt sich der so genannte CostAverageEffekt, über den Sie günstige durchschnittliche Einstiegspreise erzielen. Und da die Aktienmärkte langfristig immer nach oben marschieren, entgehen Sie dem so genannten Timingproblem, möglichst immer den günstigsten Einstiegszeitpunkt erwischen zu wollen. Da den ohnehin niemand voraussagen kann, ist der ratenweise Einstieg am Aktienmarkt das Beste, was Sie unter anlagestrategischen Gesichtspunkten überhaupt tun können.

Machen Sie sich bei der Zusammenstellung Ihres Fondssparplans für Ihr(e) Kind(er) die Sache nicht unnötig schwer, und versuchen Sie nicht, „den“ einen Fonds ausfindig zu machen, der immer die höchste Rendite erbringt. Denn 1. wissen Sie nie genau, ob sich mittel und langfristig gezeigte gute Vergangenheitsergebnisse auch in der Zukunft fortsetzen. 2. sollten Sie – ganz wie beim Direktsparen über Aktien – auch bei Fonds nie alles auf eine Karte setzen, sondern wenigstens 2 bis 3 Aktienfonds und 1 bis 2 Rentenfonds für Ihren Sparplan vorsehen.

So finden Sie leicht die ideale Mischung aus Aktien und Rentenanlagen

Eine optimale Endrendite erzielen Sie, wenn Sie die Gewichtung zwischen dem Aktien(fonds) und dem Renten(fonds)anteil genau auf den Verlauf Ihres Sparplans abstellen.

In den für meine Kinder entwickelten Sparplänen orientiere ich mich dabei an folgender Idealverteilung, die sich bisher hervorragend bewährt hat. Auf der xAchse habe ich die Jahre bis zum Ablauf des kalkulierten Sparziels (hier am Beispiel eines Sparplans von insgesamt 20 Jahren) eingetragen. Auf der yAchse stehen die jeweiligen prozentualen Anteile der Aktien und Rentenfonds am Depotwert. Die Diagonale zeigt Ihnen, wie das Verhältnis zwischen den beiden Depotbestandteilen aussehen soll.

Aufteilung Ihres Fondssparplandepots auf Aktien und Rentenfonds

Aktienanteil in %

Rentenanteil in %

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 Aktien(fonds)

Renten(fonds)/Zinsanlagen 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 Restlaufzeit in Jahren bis zum kalkulierten Auszahlungszeitpunkt

Lesehilfe: Bei einer Restlaufzeit Ihres Sparplans von 10 Jahren können Sie noch 100% Ihres Anspardepots in Aktien(fonds) anlegen; danach sollten Sie diesen Anteil kontinuierlich zugunsten von Zinsanlagen reduzieren.

Aus dem Schaubild wird Ihnen deutlich, dass Sie das Geld für Ihre Kinder bis zu einem Zeitraum von 10 Jahren, wenn Sie sehr viel mutiger sind, auch noch bis zu einem von mindestens 5 Jahren vor dem Ablauf Ihres Sparplans weitestgehend in Aktien(fonds) anlegen können. Sie sollten danach den Aktienanteil aber kontinuierlich reduzieren, so dass Sie spätestens 3 Jahre vor dem von Ihnen kalkulierten Auszahlungszeitpunkt nur noch in Zinsanlagen mit geringen oder gar keinen Wertschwankungen (kurzfristige Rententitel und Kurzläuferfonds, Geldmarktfonds oder Festgeldanlagen) investiert sind.

So kalkulieren Sie die Entwicklung Ihres Sparplandepots

Mit Hilfe der auf der folgenden Seite abgebildeten Übersichten können Sie den Verlauf Ihrer Sparpläne überschlägig kalkulieren.

Der 1. Übersicht entnehmen Sie, auf welchen Betrag eine Einmalanlage von 1.000 Euro bei einer Verzinsung von 3 bis 11% in den verschiedenen Anlagezeiträumen wächst. Wenn Sie mehr als 1.000 Euro anlegen, müssen Sie die angegebenen Werte entsprechend vervielfachen.

Die 2. Tabelle zeigt Ihnen das entsprechende Sparvermögen bei einer monatlichen Anlage von 100 Euro. Auch hier können Sie andere Sparraten einfach durch eine Umrechnung der aufgeführten Werte ermitteln.

Die 3. Tabelle enthält schließlich alle Zahlen, die sich aus einer jährlichen Sparanlage von 1.000 Euro ergeben.

Die Übersicht macht Ihnen recht deutlich, wie wichtig es ist, rechtzeitig mit der finanziellen Zukunftsvorsorge zu beginnen. Bei einer Anlage von knapp 1.400 Euro pro Monat haben Sie es bei einer Verzinsung Ihres Kapitals von 10% immerhin nach 20 Jahren zu Ihrer 1. Million gebracht – das sind nach früherer Rechnung immerhin 2 Mio. DM.

Wenn Sie zusätzlich zu den Raten in einen monatlichen Sparplan noch einen Einmalbetrag anlegen, machen Sie einfach eine entsprechende Mischkalkulation auf.

Ihre Mischkalkulation:Wie Ihr Sparvermögen bei einer Kombination aus Einmalanlage und Sparplan im Laufe der Zeit wächst

Sparplan 1

Sparplan 2

Anlage in Jahren Anlage 100 Euro mtl. 7% angen. Rendite 1.000 Euro einmalig 7% angen. Rendite Gesamtvermögen in Euro 4 8 10 15 20 5.530 12.779 17.208 31.298 51.060 1.311 1.718 1.967 2.759 3.870 6.841 14.497 19.175 34.057 54.930

Falls Ihnen für Ihre Kinder sowohl ein Einmalbetrag als Anlage wie auch monatliche Sparraten möglich sind, kalkulieren Sie die zu erwartende Entwicklung einfach nach dem oben aufgeführten Schema mit Hilfe der Zahlen aus den Tabellen auf Seite 014.

Achtung: Bei einer solchen Kalkulation sollten Sie sich aber darüber im Klaren sein, dass die Entwicklung von Aktienfonds nicht kontinuierlich verläuft. Je höher also Ihr Aktienfondsanteil an Ihrem Sparplandepot ist, desto unwahrscheinlicher ist es auch, dass Sie am Ende der oben aufgeführten Anlageperioden jeweils genau über das dort ausgewiesene Vermögen verfügen. In dem einen Jahr kann das Gesamtvermögen über dem rechnerisch ermittelten Wert liegen, im anderen Jahr auch darunter. Entscheidend ist, dass sich das prognostizierte Ergebnis langfristig einstellt. Und je niedriger Sie die erwartete Durchschnittsrendite ansetzen, desto positiver können Sie am Ende Ihrer Sparphase auch von der wirklichen Entwicklung des Vermögens überrascht werden.

Wo Sie Fondssparpläne am besten abschließen

Grundsätzlich bieten Ihnen fast alle Kapitalanlagegesellschaften nicht nur die Eröffnung eines (zumeist kostengünstig geführten) Fondsdepots, sondern auch die Einrichtung von Fondssparplänen an.

Konditionen angebotener Sparpläne der Fondsgesellschaften auf einen Blick

Kapitalanlagegesellschaft Telefon/Fax E-Mail Mindestanlage Adig Allgemeine Deutsche Tel.: 089/462680 info@Adig.de 50 Euro im Monat Investmentgesellschaft Fax: 089/46268389 Deka Deutsche Tel.: 069/25460 info@sparkasse.de 50 Euro im Monat Kapitalanlagegesellschaft Fax: 069/25461376 DIT Deutscher Tel.: 069/263140 info@dit.de 50 Euro im Monat InvestmentTrust Fax: 069/26314186 DWS Deutsche Gesellschaft Tel.: 069/719090 info@dws.de 50 Euro im Monat für Wertpapiersparen Fax: 069/71909199 oder Quartal Fidelity Investments Tel.: 00352/251351230 fidbank@iacess.za 125 Euro im Monat Fax: 00352/250340 FlemingMarketing Tel.: 00352/34101 info@flemings.lu 100 Euro im Monat Fax: 00352/340873 oder Quartal FT FrankfurtTrust Tel.: 069/920500 info@frankfurt 100 Euro im Monat Fax: 069/92050101 trust.de oder Quartal GI Gerling Investment Tel.: 0221/1443000 info@gerling 50 Euro im Monat Fax: 0221/1445895 konzern.de MK Münchner Kapitalanlage Tel.: 089/514920 info@mkag.de 50 Euro im Monat Fax: 089/51492199 MMWI M.M. Warburg Invest Tel.: 040/32825411 fondsvertrieb@

50 Euro im Monat Fax: 040/32825499 mmwarburg.com Pioneer Tel.: 089/7907410 info@pioneer.us 150 Euro im Monat Fax: 089/79074130 oder 250 Euro/Quartal Templeton Funds Tel.: 069/272230 info@templeton.de 150 Euro im Monat Fax: 069/27223120 oder Quartal Union InvestmentGesellschaft Tel.: 069/25670 info@union 50 Euro im Monat Fax: 069/235515 investment.de

Die Übersicht enthält die Eckdaten für Sparpläne der größten Kapitalanlagegesellschaften, die am deutschen Markt agieren. Beachten Sie dabei, dass die genannten Mindestanlagebeträge von Fonds zu Fonds unterschiedlich sein können und auch die Sparplanbedingungen der Gesellschaften sich von Zeit zu Zeit ändern. Die aktuellen Konditionen sollten Sie daher vor einem Einstieg immer noch einmal genau überprüfen.

Da fast alle Gesellschaften für einen Teil ihrer Fonds solche Pläne anbieten, haben Sie eine reichliche Auswahl. Der Nachteil eines Abschlusses bei einer KAG (siehe die Übersicht auf Seite 016) besteht für Sie allerdings darin, dass diese Gesellschaften bislang ausschließlich Sparpläne auf eigene Fonds annehmen. Erst in jüngster Zeit sind Tendenzen erkennbar, diese Beschränkung zu lockern.

Falls Sie aber im Sinne eines ausgewogenen Sparplandepots mehrere Fonds von unterschiedlichen Gesellschaften kaufen wollen, haben Sie dadurch einen erheblich größeren Verwaltungsaufwand und viel Mühe, sich den genauen Überblick zu bewahren.

Auch hinsichtlich des Ausgabeaufschlags wird Ihnen die Fondsgesellschaft in aller Regel nicht entgegenkommen, da sie aus vertriebsstrategischen Gründen daran interessiert sein muss, besondere Bonuszahlungen fremden Vertriebspartnern zu überlassen, und deren Verkaufsanstrengungen nicht untergraben kann.

Beschränkte Auswahl bei Ihrer Hausbank

Im Prinzip können Sie Fondssparpläne bei Ihrer Hausbank einrichten. Das wäre eigentlich auch der vernünftigste Weg, weil Sie auf diese Weise Ihr Depot täglich im Blick hätten und sich – falls nötig – jederzeit beraten lassen könnten. Aber Sie werden im Normalfall von dieser – ganz ähnlich wie bei einer Einmalanlage – nur Sparpläne für solche Fonds angeboten bekommen, die sie auch selbst im Vertrieb hat. Und das sind in den meisten Fällen nur die von solchen Gesellschaften, die zur jeweiligen Bankgruppe gehören. So werden Sie bei der „Deutschen Bank 24“ jederzeit Fondssparpläne des DWS, bei der Commerzbank die von der ADIG, bei der Dresdner Bank die des DIT oder bei den Sparkassen die von der DEKA erhalten. Für Sie als aufgeklärten Anleger wird das aber nicht ausreichend sein.

Fast immer wird Ihre Bank den vollen Ausgabeaufschlag erheben, lediglich die Wiederanlage der Ausschüttungen ist kostenlos. Manche gewähren Ihnen aber auch nach Ablauf von 1 oder 2 Jahren einen Rabatt.

Direktbanken bieten Ihnen das breiteste Spektrum

Dies beste Alternative sind die Direktanlagebanken. Sie haben nicht nur Sparpläne auf Fonds von verschiedenen Anlagegesellschaften im Angebot. Die meisten gewähren Ihnen darüber hinaus auch einen mitunter ganz erheblichen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.

Direktbanken mit Fondssparplänen

Bank InfoTelefon American Express Bank 01802/353528 Allianz VermögensBank 0821/50150 Comdirect 01803/336366 Maxblue 01803/812812 BHW Bank 05151/182330 Consors DiscountBroker 01803/252511 Direkt Anlage Bank 01802/254500 E-Mail-Adresse frankfurtpfs.customerservice1@aexp.com info@allianzvermoegen.de info@comdirect.de info@maxblue.de k. A. infoservice@consors.de information@diraba.de

Bei diesen Direktbanken können Sie eine Vielzahl von Sparplänen auf Fonds der unterschiedlichsten Gesellschaften abschließen. Mit einem einzigen, leicht zu überwachenden Sparplandepot haben Sie daher die Entwicklung Ihres Kapitals immer genau im Blick.

Machen Sie sich klar, dass der Ausgabeaufschlag von beispielsweise 5% auf den jeweils angelegten Betrag mit jeder Fondsrate fällig wird und Ihr Anlageergebnis auch noch langfristig sehr beeinträchtigt. Das bedeutet, dass die Gesellschaft von 100 Euro Einzahlung im obigen Fall beispielsweise nur 95 Euro wirklich für Sie anlegt.

Auch Sparpläne ohne Ausgabeaufschlag sind möglich

Fondssparverträge sogar teilweise ganz ohne Ausgabeaufschlag bietet Ihnen derzeit die Direkt Anlage Bank (DAB) für die 50 am häufigsten nachgefragten und von Analysten als besonders attraktiv angesehenen Fonds an. Insgesamt können Sie gegenwärtig bei der DAB Sparpläne auf 105, bei Consors auf 110, bei der Comdirect auf 60 und bei Maxblue sogar auf 173 Fonds abschließen.

Achten Sie auf möglichst geringe Mindestsparraten

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Direktanlagebank vor allem auf die von dieser geforderte Höhe der Mindestanlage. Bei den meisten Banken und Fondsgesellschaften liegt der monatliche oder vierteljährliche Mindestanlagebetrag bei 50 Euro. Solchen Anbietern sollten Sie den Vorzug geben, um bei geringen Sparleistungen die in diesem Beitrag beschriebene Mischung aus mehreren Einzelsparplänen hinzubekommen.

Bei der Direkt Anlage Bank beispielsweise liegt dieser Betrag je nach Fonds bei 50 oder 125 Euro. Wenn Sie einen monatlichen Sparbetrag von beispielsweise 100 Euro ansetzen wollen, könnten Sie dafür dann unter Umständen nicht einmal einen einzelnen Fonds kaufen.

GBTipp: Wollen Sie dagegen 4 oder 6 Fonds besparen, um unter anlagestrategischen Gesichtspunkten eine attraktive Streuung Ihres Kapitals hinzubekommen, können Sie einen kleinen Trick anwenden: Kaufen Sie einfach im vierteljährlichen Turnus Fonds A und B im 1. Monat, Fonds C und D im 2. und Fonds E und F im 3. Monat.

Beachten Sie auch die übrigen Randbedingungen Ihres Vertrags

Sie sollten einen Sparplan auch nur bei derjenigen Bank abschließen, bei der Sie nicht gezwungen sind, eine bestimmte Mindestanspardauer durchzuhalten. Sowohl eine Kündigung des Sparplans als auch ein vorübergehendes Aussetzen der Sparraten sollten Ihnen jederzeit eingeräumt werden. Denn Sie können nie genau wissen, wie sich Ihre persönliche und finanzielle Situation in einigen Jahren darstellt. Falls Sie dann zwischendurch einmal Probleme haben mit der Fortführung Ihres Sparplans, sollten Sie Ihre Ratenzahlungen einfach für einige Monate aussetzen können, ohne anschließend gezwungen zu sein, einen neuen Vertrag abschließen zu müssen.

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Checkliste: So sorgen Sie für Ihre Kinder finanziell richtig vor

  • Beginnen Sie so frühzeitig wie möglich damit, für die mit dem Leben und der Entwicklung Ihrer Kinder auf Sie zukommenden größeren finanziellen Belastungen vorzusorgen. Machen Sie sich dabei klar, dass aus einem monatlichen Sparbetrag von nur 100 Euro bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 7% nach 20 Jahren mehr als 50.000 Euro werden. Und wenn es Ihnen gelingt, eine durchschnittliche Verzinsung von 10% zu erzielen – was mit guten Aktienfonds durchaus möglich ist –, sind es bereits über 72.000 Euro.

  • Wichtig bei der finanziellen Zukunftsplanung für Ihre Kinder ist es, dass Sie einmal angelegte Beträge oder vereinbarte Sparraten unter allen Umständen durchzuhalten versuchen und diese Sparanlagen nicht bei der ersten sich bietenden Gelegenheit wieder angreifen.

  • Bei einem langen Anlagezeitraum von über 5 bis 10 Jahren sollten Sie den wesentlichen, wenn nicht den gesamten Betrag in Aktienfonds anlegen. Dafür kommen die in diesem Beitrag für Sie ausgesuchten Fonds, aber auch andere Ihnen im „FondsReport“ und in den Aktualisierungslieferungen des „Geldanlage Beraters“ laufend genannten guten Aktienfonds in Frage.

  • Verteilen Sie Ihre Sparleistungen auf wenigstens 3 unterschiedliche Fonds, die in den zurückliegenden Anlagezeiträumen kontinuierlich gute Ergebnisse erwirtschaftet haben.

  • Denken Sie aber daran, spätestens 2 bis 3 Jahre vor Ablauf Ihres Sparplans beziehungsweise vor dem Auszahlungszeitpunkt für Ihr Sparziel aus Aktienfonds herauszugehen und das angesammelte Kapital in wertbeständigere Anlageformen (kurzfristig anlegende Rentenfonds, Anleihen mit einer Restlaufzeit bis zum Auszahlungszeitraum oder Festgeldanlagen) zu tauschen.

Ein „Geldanlage Berater“Beitrag von Chefredakteur Dr. Werner Kurzawa. Der gelernte Bankkaufmann ist ein gefragter Experte der deutschen und internationalen Wertpapiermärkte und Redner auf zahlreichen Investmentkongressen und -Seminaren.

10. Dezember 2001

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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