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So viele Milliardäre wie noch nie in Deutschland – das kann gefährlich werden

Wenn jetzt wieder die Reichen-Listen veröffentlicht werden, kann man daran ganz klar ablesen: Das Ungleichgewicht in unserer Gesellschaft nimmt immer weiter zu.

Nur zur Verdeutlichung: In Deutschland gibt es laut der aktuellen Liste des Manager-Magazins 135 Bundesbürger mit Milliardenvermögen – so viele wie noch nie.

Zudem ist das Gesamtvermögen der 100 reichsten Deutschen in nur einem Jahr um mehr als 5% auf den Rekordwert von 337 Mrd. Euro angewachsen. Und dieser Trend wird sich nicht nur bei den Milliardären fortsetzen.

Die wohlhabende Spitze unserer Gesellschaft häuft allein schon durch Erträge aus dem geschaffenen Kapital immer größeren Reichtum an – und das gilt selbst in Phasen mit niedrigen Zinsen.


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Die Masse der Bevölkerung hingegen, leidet unter der sinkenden Kaufkraft durch den erhaltenen Lohn. Im Grunde ist es so, dass immer weniger Bürger in der Lage sind, auch wirklich Vermögen aufzubauen. Daher nimmt die ungleiche Verteilung weiter zu.

Diese Tatsache ist nicht neu – und sie ist auch den Politikern bekannt. Das zeigt auch der aktuelle Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung aus dem September 2012: „Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt.

So verfügen die Haushalte in der unteren Hälfte der Verteilung nur über gut ein Prozent des gesamten Nettovermögens, während die vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des gesamten Nettovermögens auf sich vereinigen.“

In der Geschichte hat sich dabei immer wieder gezeigt: Je größer dieser Unterschied in einer Gesellschaft tatsächlich ist, desto gefährdeter ist auch der gesellschaftliche Zusammenhalt und desto größer wird die Gefahr von Aufständen und Zusammenstößen zwischen den sozial benachteiligten und der staatlichen Gewalt.

Deutschland wird ruhiggestellt – dann fallen die sozialen Unterschiede nicht so auf

Und obwohl das in Deutschland auch bekannt ist, ergeben sich aktuell noch keine massiven gesellschaftlichen Probleme.

Das liegt sicherlich auch daran, dass eine aktive Ablenkungsstrategie der Medien läuft und die breite Masse der Bevölkerung in einer Form ruhiggestellt wird. Dies ist eine typische Verhaltensweise bei einem bevorstehenden großen gesellschaftlichen Zusammenbruch – wie ich ihn erwarte.

Darauf hat schon Prof. Ruland zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausführlich hingewiesen: Er hat dieses Phänomen im Alten Rom als Beispiel genommen und mit dem Begriff von „Brot und Spielen“ umschrieben.

Damals ging es eben darum, die arme Bevölkerung durch eben diese Brot und Spiele von den wahren Problemen abzulenken.

Und auch heute sorgen immer mehr Übertragungen von Fußballspielen oder stundenlangen Spielshows für diesen Effekt. Ich bin wirklich gespannt, wie lange diese Strategie noch erfolgreich eingesetzt werden kann.

8. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.